24. August 2012

"Kein Anschluss...


...unter dieser Nummer!"

Das hört z.Zt. jeder, der versucht, meine Praxis per Telefon zu erreichen. Per email ist die Situation nicht besser, denn ohne Telefonleitung, gibt es auch keinen Web-Zugang. Die emails erreichen mich immerhin, wenn ich 1-2x/Woche bei Freunden Zugang habe. Nur taugen sie gerade nicht für kurzfristige Infos, bitte daran denken!

Raderbroich ist einfach wild-romantisch, weisser Fleck per Satellit, Funkloch für Handys, und als nicht-Fernsehbesitzer haben wir halt kein Kabel-TV legen lassen. Daher kann es noch etwas dauern, bis der Anbieter wieder die Strasse für uns aufreisst und die Telekommunikation dann schnell per TV-Kabel angebunden sein wird. Wir hoffen, dass Telefonummer, email-Adresse und die Webadresse erhalten bleiben können. Bekanntlich ist die grosse Schwäche der Telekommunikationsanbieter ja die klare Kommunikation...

Bis dahin bin ich per Handy unter
0151 / 585 110 82
mehr oder weniger erreichbar.

Das Haus ist ein Funkloch, das Handy ist nicht immer an, bzw. höre ich es oft nicht. Bitte auf die mailbox sprechen, ich rufe wie gewohnt schnellstmöglich zurück!

18. Juli 2012

Lavendelblüte im Regen


Auch wenn die Lavendelblüte bei uns gerade ins Wasser fällt, hat Eliane Zimmermann, meine sehr geschätzte Kollegin aus der Aromatherapie, gerade mit einem Artikel an den Lavendel erinnert (zum Original-Artikel hier):

Eine der ganz wichtigen Studien mit Lavendelöl ist kürzlich – passend zur beginnenden Lavendelblüte – veröffentlicht worden: Lasea ist in einer Phase II-Untersuchung an 50 weiblichen und männlichen Patienten als Medizin bei posttraumatischen Belastungsstörungen identifiziert worden. Die betroffenen Menschen litten an Unruhezuständen (96%), depressiver Verstimmung (98%), Schlafstörungen (92%) oder Ängsten (72%). Die Verbesserungsrate nach 6 Wochen Einnahme einer Lasea-Lavendelölkapsel (80mg) pro Tag betrug: 62% bei den Unruhezuständen, 57% bei den depressiven Verstimmungen, 51% bei den Schlafstörungen und 62% bei den Ängsten. Somit können diese in jeder deutschen Apotheke erhältlichen Kapseln auch bei Neurasthenie genommen werden, das ist ein extremer Belastungs- und Erschöpfungszustand (im Prinzip ein Burnout). Bei manchen Menschen führt diese Anwendung von Lavendelöl zu milden bis moderaten Magenproblemen wie Aufstoßen. [Uehleke B, Schaper S, Dienel A, Schlaefke S, Stange R. Phase II trial on the effects of Silexan in patients with neurasthenia, post-traumatic stress disorder or somatization disorder. Phytomedicine. 2012 Jun 15;19(8-9):665-71]

Ich persönlich kenne dieses “Aufstoßen von ganzen Lavendelfeldern” auch, es störte mich jedoch nicht besonders und nachdem ich die Kapsel erst einige Minuten vor dem Schlafen einnahm, hat sich das Thema erledigt.


Lavendel aus Sicht der Chinesischen Medizin:

Lavendel ist eine der westlichen Heilpflanzen, die auch unter dem Blickwinkel der chin. Medizin intensiv untersucht und klassifiziert wurde. Es ist eine der stark regulativen Heilpflanzen, die sowohl Yin und Yang ganz allgemein balanciert, als auch die Thermik.

In seiner thermischen Eigenschaft ist Lavendel auf den ersten Blick widersprüchlich. Kühlend und wärmend ist Lavendel, wenn er auch häufig in der Literatur als "neutral bis warm" oder "kühl, klärt Hitze" angegeben ist. Unrecht hat keiner der Autoren, denn Lavendel ist ein vielseitiger Meister des Ausgleichens. Bei zuviel Yang und Hitze wirkt er kühlend. Bei innerer und äusserer Kälte wärmt er sanft und stimuliert eine ruhige Duchblutung und Durchwärmung, wie dies z.B. in den Lavendel-Moor-Präparaten der Anthroposophischen Medizin genutzt wird. Und es muss auch nicht das oben genannte Lavendelpräparat in der Kapsel sein:

Tip: warmes Lavendelfussbad vor dem Einschlafen

Ein warmes Fussbad mit Lavendel am Abend unterstützt das Einschlafen, in dem es zu warmen Füssen verhilft. Solange die Füsse kalt sind, sorgt unser Nervensystem dafür, dass wir nicht einschlafen können, sondern solange "rumzappeln", bis die Extremitäten aureichend warm sind. Probieren Sie es einfach mal aus, ob mit einer Handvoll frischer Lavendelblüten als Aufguss oder einem Spritzer Lavendel-Badeöl, Bademilch oder 3 Tropfen ätherischem Lavendelöl


Seine entstressende und beruhigende Wirkung auf das Nervenkostüm resultiert zum Teil auch auf der thermischen Regulation. Zuviel Yang und innere Hitze, die z.B. durch innere Anstpannung und Druck entsteht, macht unruhig, nervös, aggressiv und schlaflos. Lavendel kühlt zum einen das Gemüt, reguliert aber auch durch den Duft direkt das Nervensystem. Zuviel Stress bedeutet eine ungesunde Überbetonung des sympathischen Nervensystems, dessen Augabe ist, den "fight and flight"-Mechanismus aufrecht zu halten. Kampf und Flucht-Mechanismus bedeutet Hab-acht der Sinne, Energie in die Muskeln, um entweder schnell fliehen oder zuschlagen zu können. Diese Dynamik beschreiben die Chinesen mit Überbetonung des Yang. Dabei bekommt der Organismus zuwenig Zeit und Ruhe für den Gegenspieler im Nervensystem, den Parasympathikus. Ruhe und Verdauung ist seine Aufgabe, die eben ihre Zeit braucht. Je stressiger der Tag, desto mehr Aufmerksamkeit sollten wir auf ausreichend (Essens)pause und ausreichend Schlaf richten. Meist passiert das Gegenteil, schnelles Schlingen im Stehen, spät ins Bett, Hektik, Panik. So kommt der Mensch in einen Teufelskreis, in dem es ihm immer schwerer fällt, wieder runterzukommen, zu entspannen.

Lavendel hilft dabei, was der Dalai Lama einmal sehr schön prägnant in Worte fasste: "Heute haben wir einen anstrengenden Tag vor uns. Lasst ihn uns mit umso mehr Meditation beginnen."

Mehr Anwendungstips zum Lavendel finden Sie auch hier.

18. Juni 2012

Neue Adresse


Ab nächster Woche hat meine Praxis eine neue Adresse!

Hufeisen 27a 41352 Raderbroich

Die sonstigen Kontaktdaten bleiben erhalten. Durch die Umstellung werde ich allerdings vermutl. erst ab Mitte/Ende Juli wieder erreichbar sein!

Die QiGong -Kurse beginnen wieder ab dem 10. September.

13. Juni 2012

Studie Fibromyalgie


Hilfe bei Schmerzen
Rad fahren, Tai Chi oder Yoga helfen Fibromyalgie-Patienten besser als Schmerzmittel. Das fanden Heidelberger Forscher heraus, als sie gängige Therapien bei Fibromyalgie geprüft haben. Daraufhin änderten sie die Behandlungsleitlinien.

In der Behandlung des Schmerzsyndroms Fibromyalgie erweist sich individuell angepasstes Ausdauer- und Krafttraining als besonders wirksam; Schmerzmittel zeigen dagegen wesentlich geringere Wirkung als früher angenommen und sollten nur im begrenzten Umfang eingesetzt werden. Das berichten Forscher der Uniklinik Heidelberg, die qualitativ hochrangige Therapiestudien ausgewertet und daraus Behandlungsempfehlungen abgeleitet haben. Die überarbeitete und aktuell erschienene Leitlinie der Arbeitsgemeinschaft Wissenschaftlicher Medizinischer Fachgesellschaften berücksichtigt diese Empfehlungen.


Medikamentöse Therapie wenig erfolgreich
Enttäuscht zeigten sich die Experten von den Ergebnissen der medikamentösen Therapieansätze. Nur wenige Präparate zeigten langfristigen Nutzen, bei den meisten überwiegen die Nebenwirkungen bei längerer Einnahme. Nicht geeignet sind zudem entzündungshemmende Schmerzmittel, Opiode oder Cannabinoide.

Experten empfehlen Yoga oder Tai Chi
Meditative Bewegungstherapien wie Tai Chi oder Yoga zeigten dahingegen positive Ergebnisse: Die Kombination aus bewusster Bewegung und Entspannung tat vielen Patienten gut und wird in der neuen Leitlinie daher sehr empfohlen.

(Quelle: BDH-newsletter 319, 13. Juni 2012)

18. Mai 2012

Hydrolate - sanfte, effektive Hausapotheke


Passend zum letzten Tip gibts jetzt die Ergänzung:

 Hydrolate sind die sanften Schwestern der ätherischen Öle. Während diese jedoch sehr konzentriert, hochwirksam, und damit oft auch nebenwirksam sein können, wenn man nicht exakt mit umzugehen weiss, sind Hydrolate ein Tip für die Hausapotheke. Sowohl äusserlich als auch innerlich eingenommen, wirken sie keineswegs schwächer, sondern einfach "anders", sanft und zugleich intensiv. Bei der Anwendung der Hydrolate kann man nichts falsch machen undselbst die wässrigen Destillate aus Pflanzen, die als ätherisches Öl hoch reizend und sogar giftig sein können, ist das Hydrolat gut verträglich.

Ganz aktuell hat Eliane Zimmermann, eine kompetente Aromaexpertin, ihr Wissen über Hydrolate als digitales Nachschlagewerk veröffentlicht. Für einen kleinen Obolus von 14€ kann man "Hydrolate - Grundlagen, Rezeptideen und Monographien" hier beziehen.

Die hochwertigen Hydrolate haben einen einzigen Nachteil: sie sind nicht unendlich lange haltbar. Kühle, dunkle Lagerung und keimarme Handhabung vorausgesetzt, sollten sie ca. innerhalb 1 Jahres verbraucht sein. (Die Reste kann man prima als Bügelwasser oder statt Weichspüler verwenden). Manche Hydrolate, z.B. von Primavera sind mit etwas Bioalkohol stabilisiert. Für die Hautpflege bei nicht zu trockener Haut oder in Mischungen ist der Alkohol kein Problem. Wird das Hydrolat mit ätherischen Ölen und Alkohol gemischt, schützen die das Pflanzenwasser vor Verkeimung.

Die reinen, unkonservierten Hydrolate (tolle Qualitäten z.B. von http://www.maienfelser-naturkosmetik.de/xt/index.php?cPath=35) haben meist einen Sprühaufsatz. Diesen sollte man am besten nicht mehr abnehmen, bzw. auf keinen Fall mit den Händen oder Oberflächen in Kontakt bringen, wenn man eine kleinere Menge Hydrolat abfüllt. Für Augenspray/-kompressen sollte das Hydrolat nur ca. 3-6 Monate verwendet werden. Für unterwegs füllt man sich gleich eine kleine Menge in ein kleines Fläschechen mit Pumpsprüher ab, bzw. gibt es bei Rottaler auch einen praktischen Roll-on mit 10ml.

10. Mai 2012

Hilfe für juckende Heuschnupfen-Augen


Er ist wieder da, der Frühling/Sommer - zum Leidwesen vieler geplagter Heuschnupfen-Patienten. Mit juckenden, geröteten Augen, Niesattacken und laufender Nase kommen diejenigen kaum dazu, diese wundervolle Jahreszeit zu geniessen.

Eine wirksame Alternative zu antiallergischen Augentropfen ist reines Rosenhydrolat, das als Kompresse aufgelegt oder auf die geschlossenen Augen einfach aufgesprüht wird. Das wässrige Destillat aus Rosenblüten ist eines der effektivsten und zugleich mildesten Heilmitteln der Natur. Auch bei Hauterkrankungen wie Neurodermitis und bei Windelekzem von Kleinkindern hilft aufgesprühtes Rosendestillat. Gerade bei allergischen Ekzemen, wenn sonst (fast) nichts mehr vertragen wird, wirkt Rosenwasser beruhigend und entzündungshemmend.

Wichtig ist, dass es sich um reines Rosendestillat ohne Konservierungsmittel handelt. Achtung, "Rosenwasser" ist meist kein Hydrolat. Auch nach dem DAB (Dt. Arzneibuch) wird hierfür Wasser mit wenigen Tropfen ätherischem Öl verschüttelt, wobei selbst nach DAB synthetische Anteile enthalten sein dürfen! Dieses sog. "Rosenwasser" eignet sich nicht.

Hier ist mit Hydrolat tatsächlich der wässrige Anteil gemeint, der beim Destillieren von ätherischen Ölen als Nebenprodukt anfällt. In diesem Hydrolat ist ein geringer Anteil ätherischen Öls enthalten, v.a. aber die wasserlöslichen Substanzen, die nicht mit ins ätherische Öl gelangen.

Das unkonservierte Hydrolat sollte innerhalb von kurzer Zeit verbraucht werden. Durch Luft- und Lichteinwirkung sowie Verkeimung schlägt es nach ca. 6 Monaten um. Solche Reste bitte nur noch als Zusatz ins Bügeleisen geben, oder ins Weichspülerfach beim Wäschewaschen.

Probieren Sie es doch einfach mal aus: Rottaler Aromaöle, eine kleinen Destille im bayrischen bietet es praktisch als kleines Roll-on für unterwegs an, ansonsten auch als 50/100ml-Abfüllung. Oder  Maienfelser, eine Destille im Schwäbischen, hat ebenfalls sehr hochwertige Qualitäten und eine grosse Auswahl verschiedener Rosendestillate. Hier empfehle ich die Bio-Qualitäten, aus der Rosa Gallica und das tolle Cuvee. Ein Sprühaufsatz wird gleich mitgeliefert.

9. Mai 2012

2052: Eine globale Einschätzung für die nächsten 40 Jahre


Prof. Michael Jischa, mein damaliger Professor im Studienschwerpunkt Strömungsmechanik und dynamische Systeme in Technik und Natur, hat mich mit seinem Denken und seinem Engagement sehr geprägt.

Er ist nicht nur Autor von "Herausforderung Zukunft, Technischer Fortschritt und Globalisierung", sondern war seit 2006 Ehrenvorsitzender, von 1998 bis 2006 Präsident der Deutschen Gesellschaft des Club of Rome (DGCoR). Der Club of Rome ist eine Vereinigung von Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Kultur, Wirtschaft und Politik aus allen Regionen unserer Erde. Er wurde 1968 von dem FIAT-Manager Aurelio Peccei und dem OECD-Generaldirektor Alexander King in Rom ins Leben gerufen, mit dem Ziel, sich für eine lebenswerte und nachhaltige Zukunft der Menschheit einzusetzen.

Die Weltöffentlichkeit kennt den CLUB OF ROME seit 1972 durch den viel diskutierten Bericht Limits to Growth (Die Grenzen des Wachstums), dem bisher weitere 30 „Berichte an den CLUB OF ROME“ zu unterschiedlichen Zukunftsfragen der Menschheit folgten. Die Leitidee ist eine nachhaltige Entwicklung, die die Bedürfnisse der heutigen wie auch der künftigen Generationen an den begrenzten Ressourcen sowie der begrenzten Belastbarkeit unserer Ökosysteme orientiert. Der CLUB OF ROME nimmt eine globale Perspektive ein, in der komplexe Wechselwirkungen ebenso wie lange Zeiträume zur Geltung kommen sollen Er möchte dazu beitragen, Systeme und Prozesse im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung zu gestalten und dazu anregen, dass jede und jeder Einzelne im eigenen Umfeld damit beginnt. Dieser Grundsatz ist im Ausdruck "Global denken - lokal handeln" ("Think global, act local") zum Markenzeichen des CLUB OF ROME geworden.

Am 07. Mai hat der Club of Rome einen neuen Bericht veröffentlicht:

2052: A Global Forecast for the Next Forty Years, by Jorgen Randers

raises the possibility that humankind might not survive on the planet if it continues on its path of over-consumption and short-termism. In the Report author Jorgen Randers raises essential questions:
How many people will the planet be able to support?
Will the belief in endless growth crumble?
Will runaway climate change take hold?
Where will quality of life improve, and where will it decline?

Using painstaking research, and drawing on contributions from more than 30 thinkers in the field, he concludes that:

  • While the process of adapting humanity to the planet’s limitations has started, the human response could be too slow.
  • The current dominant global economies, particularly the United States, will stagnate. Brazil, Russia, India, South Africa and ten leading emerging economies (referred to as ‘BRISE’ in the Report) will progress.
  • But there will still be 3 billion poor in 2052.
  • China will be a success story, because of its ability to act.
  • Global population will peak in 2042, because of falling fertility in urban areas
  • Global GDP will grow much slower than expected, because of slower productivity growth in mature economies.
  • CO2 concentrations in the atmosphere will continue to grow and cause +2°C in 2052; temperatures will reach +2.8°C in 2080, which may well trigger self-reinforcing climate change.


The Report says the main cause of future problems is the excessively short-term predominant political and economic model. “We need a system of governance that takes a more long-term view”, said Professor Randers, speaking in Rotterdam. “It is unlikely that governments will pass necessary regulation to force the markets to allocate more money into climate friendly solutions, and must not assume that markets will work for the benefit of humankind”.

“We already live in a manner that cannot be continued for generations without major change. Humanity has overshot the earth’s resources, and in some cases we will see local collapse before 2052 – we are emitting twice as much greenhouse gas every year as can be absorbed by the world’s forests and oceans.”

The launch was organised by the Club of Rome, the international think-tank that focuses on stimulating debate on achieving a sustainable future. The Club is continuing its tradition of supporting work that raises fundamental questions and promotes far-sighted solutions. The launch takes place on the eve of an international meeting of WWF, the international environmental organisation.

Published in the run-up to the Rio Summit, this Report to the Club of Rome: 2052: A Global Forecast for the Next Forty Years (published by US publishers Chelsea Green) looks at issues first raised in The Limits to Growth, 40 years ago. This earlier Report, also to the Club of Rome, of which Randers was a co-author, created shock waves by questioning the ideal of permanent growth.

Commenting on the findings of 2052, Ian Johnson, Club of Rome Secretary General said: “Professor Randers’ analysis of where the world could be in 40 years has demonstrated that ‘Business as usual’ is not an option if we want our grand-children to live in a sustainable and equitable planet. It took 40 years before the full message of The Limits to Growth was properly understood. We cannot afford any more lost decades.”