5. Mai 2021

Unsere Erfahrungen während der COVID-Zeit

 

Es gibt eine internationale Studie von mehreren Universitäten und Uni-Kliniken, die die Präventionsmaßnahmen und Behandlungen von COVID-19 in der Bevölkerung untersucht. In einem anonymen Online-Fragebogen erfasst sie die Maßnahmen, die ein jeder in Deutschland zur Prävention und Behandlung von Covid-19 unternommen hat. Dabei werden sowohl die klassische Biomedizin ("Schulmedizin") als auch komplementärmedizinische Methoden abgefragt. 

Im Vergleich zu vielen Anfragen, die ich sonst erhalte, ist dieser Fragebogen professionell gemacht, anonym und mit erkennbarem Konzept, das eine Aussage ermöglicht. Und wir können durch unsere Teilnahme an dieser Studie verdeutlichen, welch hohen Stellenwert die ergänzende Naturheilkunde in der Praxis hat!

Sie schreiben über das Studiendesign u.a.:

Im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie sind viele Fragen offen. Der Hauptzweck dieser Umfrage besteht darin, die Praktiken aller zu beschreiben und das Auftreten und die Veränderung der Symptome mit diesen Praktiken in Verbindung zu bringen. Dank der grossen Anzahl Befragter kann eine solche Studie als Ausgangspunkt für künftige klinische Studien dienen. Wenn nämlich eine bestimmte Behandlung häufig mit einer Verbesserung der Symptome verbunden ist, könnte diese Umfrage es ermöglichen, eine vielversprechende Behandlung hervorzuheben, um ihre Wirkung durch klinische Studien genauer zu bewerten. In Bezug auf die Prävention könnte eine solche Studie es ermöglichen, Präventivmassnahmen hervorzuheben, die mit der Abwesenheit von Krankheiten verbunden sind, insbesondere bei Risikopersonen, sei es durch ihre Gesundheit oder durch ihre Arbeit.

Wir müssen aus Ihren Erfahrungen lernen!

Wir sind an Antworten von Menschen aller Altersgruppen interessiert, unabhängig davon, ob Covid-19 ein geringes oder höheres Risiko für Sie darstellt und ob Sie Symptome von Covid-19 hatten oder nicht. Unabhängig davon, wie alt Sie sind, ob Sie seit langem gesundheitliche Probleme haben oder nicht, füllen Sie bitte den Fragebogen aus.

Was haben Sie unternommen, um zu verhindern, dass Sie sich mit Covid-19 anstecken? Hat es funktioniert?

Was haben Sie getan, als Sie krank wurden? Hat es funktioniert? Unabhängig davon, ob Sie konventionelle oder alternative Medikamente, Kräuter, Vitamine, eine spezielle Diät, sportliche Aktivitäten oder keine Behandlung angewendet haben, interessieren uns Ihre Erfahrungen.

Hier geht es zur Startseite dieser Studie: Klick!

 

Vorbeugung und Behandlung von Infektionen


Viele Pflanzen und daraus hergestellte Heilmittel haben unter anderem auch ein antivirales Potenzial. Studien, die eine therapeutisch taugliche Wirkung belegen könnten, sind allerdings selten. Warum das so ist, und für welche Pflanzen es Hinweise auf eine antivirale Wirkung gibt, erläutert Dr. Stange, im Interview (klick!) mit dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND).

Dr. med Rainer Stange ist Internist und Facharzt für Naturheilverfahren und physikalische Therapie am Immanuel Krankenhaus in Berlin. Der 71-Jährige ist Präsident des Zentralverbandes der Ärzte für Naturheilverfahren und Regulationsmedizin sowie Vizepräsident der Gesellschaft für Phytotherapie. 

Einige Fragen und Antworten daraus, bestätigen letztlich, was in vielen Praxen, die mit Naturheilkunde arbeiten, längst für unsere Patienten selbstverständlich ist:

Man könnte also vorbeugend mit Kräuterzubereitungen gurgeln?

Ja. Der Mundrachenraum ist ja der erste Angriffspunkt. Vor Grippeviren kann man sich zum Beispiel mit Gurgeln von Grüntee schützen. Das wissen wir aus der sehr guten Forschung, die in Japan seit Jahrzehnten zu diesem Thema betrieben wird. So hat man in randomisierten Studien eine Gruppe mit Grüntee, die andere mit klarem Wasser gurgeln lassen. Die Grünteegurgler waren wesentlich besser vor Grippe geschützt als die Wassergurgler.

(Anmerkung von mir: Es geht hier ums Gurgeln mit Grüntee. Als Getränk wirkt Grüntee  auf den Organismus eher kühlend. Daher sollten wir ihn als Getränk eher an heissen Tagen im Sommer geniessen!)

Aber auch Wassergurgeln ist besser als nichts: Ausgetrocknete Schleimhäute sind nämlich angreifbarer. Ich glaube, sehr große, weitgehend ungenutzte Chancen liegen derzeit in präventiven, topischen Anwendungen, also etwa Mund- und Rachenspülungen mit antiviralen Substanzen. Den Nasenraum, der ebenfalls eine Eintrittspforte ist, erreicht man gut mit Aromatherapie und ätherischen Ölen. Da könnte man Thymian oder Lavendel einsetzen.

Naturheilkundliche Ansätze im Kampf gegen Covid-19

 Abwehrkräfte stärken: Eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung, die viel Gemüse, Obst, Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte und Nüsse enthält, hält das Immunsystem fit. Viel Bewegung, am besten an der frischen Luft, und genügend Schlaf sind ebenfalls wichtig. Stress und zu viel Alkohol schwächen dagegen die körpereigene Abwehr. 

(Anmerkung von mir: Frische Ingwer-, Kurkuma- und Galgantwurzeln lassen sich großzügig beim Kochen als Gewürze verwenden. Viele Gewürze wirken sowohl immunstimulierend als auch antibakteriell und antiviral, z.B. auch Zimt, Nelken, Pfeffer, Kardamon, Rosmarin, Thymian.)

Gezielte Immunstimulation: Extrakte des Purpursonnenhuts (Echinacea Purpurea) können möglicherweise dazu beitragen, die körpereigenen Abwehrkräfte zu mobilisieren und Infekte besser abzuwehren. 

(Anmerkung von mir: Statt labortechnisch hergestellter Extrakte setze ich lieber die qualitätiv sehr hochwertigen Urtinkturen von Ceres ein. Neben der Echinachea kommen ausserdem auch andere Pflanzen zur Stärkung des Immunsystems in Frage, z.B. Thymian-Tinktur.)

Gurgeln, Mundspülungen: Damit Viren nicht den Mundrachenraum befallen, kann man versuchen, die Schleimhaut zu stärken. Mehrmaliges Gurgeln pro Tag, zum Beispiel mit Grün- oder Salbeitee, hat möglicherweise einen schützenden Effekt. Außerdem ist es wichtig, ausreichend zu trinken, damit die Schleimhäute nicht austrocknen. Ingwertee regt zusätzlich die Durchblutung der Schleimhäute an.

(Anmerkung von mir: Eine fertig käufliche, hochwertige Mundspülung gibt es von Fa. Primavera, erhältlich in Bioläden, Refomhäusern, direkt bei Primavera oder über Violey. Morgendliches Ölziehen mit Kräuterölen stammt aus dem Ayurveda, mehr darüber hier.)

Inhalieren: Einige ätherische Öle (z.B. Salbei, Eukalyptus, Thymian, Teebaumöl) haben ein antivirales Potenzial. Daher könnte es einen schützenden Effekt haben, solche Öle zu inhalieren.

(Anmerkung von mir: 1 Tropfen des ätherischen Öles auf ein Papiertaschentuch geben, zusammenknüllen und in die Brusttasche oder den BH stecken. Durch die Körperwärme steigt ein feiner, schützender Duft beständig in die Nase. Zur effektiven Inhalation müssen wir den Duft keineswegs konzentriert riechen!)

 

 

27. Februar 2021

Weitere Details zur QiGong- und Fastenwoche

Für wen eignet sich diese Woche?

Die Gewichtsreduktion ist ein willkommener Nebeneffekt. Sie steht dennoch nicht im Vordergrund.  Selbst Patienten mit Untergewicht können teilnehmen. Die Details der Ernährung, der unterstützenden Kräuter und der Anwendungen passe ich mit jedem Teilnehmer individuell an.

Die Entlastung des Stoffwechsels führt häufig auch zu einer Linderung der Beschwerden bei chronischen Entzündungen und Autoimmunerkrankungen, wie auch bei Magen-Darm-Erkrankungen. Stress- und überlastungsbedingte Symptomatiken reagieren ebenfalls meist sehr gut auf eine solche "Auszeit" vom Alltag.

Auch die Qi Gong-Übungen sind schlicht und einfach, aber effektiv. Es braucht keine Vorkenntnisse. Eine normale Alltagsbeweglichkeit reicht. Selbst mit einer Gehbehinderung kann dennoch sitzend geübt werden. Sie sollten jedoch in der Lage sein, gut 60 Minuten zu stehen oder zu sitzen.

Welche Anwendungen gehören dazu?

Wir nutzen die natürlichen Ausscheidungsrichtungen, die wir sanft, aber dennoch intensiv anregen. Der Vagusnerv reguliert sowohl die Verdauung, vor allem aber ist er der Nervenkomplex, der mit Ruhe, Regeneration und Entspannung des Parasympathikus zusammenhängt. Da die Mundhöhle Teil des Verdauungssystems ist, gibt es Anleitung zum ayurvedischen Ölziehen,  weiterhin zu Selbstmassagen, Wickel und (Fuß-)Bädern. Je nach Konstitution bekommen die Teilnehmer individuelle Hinweise zur Selbstbehandlung. Einläufe gehören dagegen nicht zu unserem Programm.

Welche Qi Gong-Übungen gehören dazu?

Wir werden passend zur Frühlingsenergie intensiv in Bewegung kommen. Wir werden Sehnen- und Bänder dehnen,  Gelenke öffnen und von Stagnation befreien. Wir werden Schleim und das Winter-Yin aus allen Poren schütteln. Wir werden toxische Emotionen abatmen und das Herz befreien. Die Übungen zielen ebenfalls auf Reinigen, Entgiften und Entlasten von Körper, Geist und Seele.

 Wie funktioniert Skype? 

Durch Corona können wir uns nicht als Gruppe vor Ort zum Üben und besprechen treffen. Daher nutzen wir Skype. Das ist eine kostenlose Applikation, die auf dem PC/Tablet installiert wird. Dazu sollte eine Kamera und ein Mikrophon vorhanden sein. Skype läuft grundsätzlich auch auf dem Handy. Doch ist der Bildschirm sehr klein, um die Anleitungen für das Qi Gong beim Mitüben zu erkennen.  

Beim Einrichten von Skype legen sie sich einen Benutzer an, der mit einer email-Adresse verbunden ist. Diese teilen Sie mir nach der verbindlichen Anmeldung mit, damit ich Sie dann zu unserem virtuellen Treffen einladen kann.

Weitere Fragen?

Rufen Sie mich doch an, ich berate Sie gerne. Wenn Sie nur den Anrufbeantworter erwischen, sprechen Sie bitte drauf und hinterlassen Sie mir Ihre Nummer. Ich melde mich gern zurück, weil ich oft schwer persönlich zu erreichen bin.

Wie melde ich mich an?

Wenn Sie Interesse an einer Teilnahme haben, melden Sie sich zunächst unverbindlich bei mir. Dann können wir all Ihre Fragen klären. Ausserdem klären wir dann, welche Anwendungen und Kräuter für Sie angemessen sind. 

Erst mit der erfolgten Überweisung der Teilnehmergebühr, bis zum 14. März spätestens, gilt die Anmeldung als verbindlich.  Dann bestelle ich auch die Materialien für Sie.

(Sollte der Kurs bei zuwenig Interesse nicht stattfinden, behalten ich mir vor, ihn abzusagen. Dann erhalten Sie selbstverständlich ihren vollen Beitrag zurückerstattet.)


26. Februar 2021

Vorösterliche QiGong- und Fastenwoche

 

Seit Jahren werde ich immer wieder angesprochen, was ich von Fastenzeiten, Fastenkuren und Entgiftungen halte. Es kam auch immer wieder der Wunsch auf, ob ich nicht eine solche Fasten- und Entgiftungszeit "mit Hand und Fuss" anleiten und begleiten könnte. 

Aus Sicht der chinesischen Medizin ist Fasten über einige Tage sehr sinnvoll. Allerdings gilt es tatsächlich einige Bedingungen zu berücksichtigen. Fasten bedeutet vor allem das Minimieren von Stress. Eine stressige Arbeitswoche, bei der man nebenbei fastet, macht einfach keinen Sinn. 

Das Verdauungssystem darf auf keinen Fall "einfach ausgehungert" werden. Wir wollen Stoffwechsel-Ablagerungen "entschlacken". Ein überfordertes Verdauungssystem jedoch gerät in Stress und produziert Stoffwechselgifte. Daher gilt es, in der Zeit den fastende Stoffwechsel mit leicht verdaulichen und die Entgiftung fördernden Lebensmitteln sanft zu unterstützen, aber auch Geist und Seele zu pflegen.

In der letzten Woche der Fastenzeit vor Ostern
biete ich in diesem Jahr  eine

Fasten- und Entgiftungswoche
unter therapeutischer Begleitung an:

  • Von Samstag, 27. März , 18:30h
    bis Gründonnerstag, 01. April, ca. 20h

    (Wer möchte, kann in Eigenregie
    noch 2-3 Tage länger weiterfasten)
  • Der grobe Zeitablauf:
    Morgenritual, ca. 30 Minuten;
    dann QiGong von 8:30-10 Uhr unter Anleitung;
    Mittagsritual, ca. 45 Minuten in Eigenregie;
    QiGong von 18:30-20 Uhr unter Anleitung;
    dann
    Abendritual  ca. 60-90 Min.
  • Wir werden gemäss der chinesischer Ernährungslehre
    unsere Nahrung sehr vereinfachen, jedoch  dem Körper die lebensnotwendigen Vitalstoffe zuführen. Jeder Teilnehmer bereitet sich zuhause nach genauer Anleitung die Fastenspeisen selbst zu.
  • Zugleich regen wir die Ausscheidung und den Stoffwechsel mittels Heilkräuterrezepturen intensiv an. Diese Rezepturen werden an die Teilnehmer, je nach Konstitution, angepasst.
  • Qi Gong-Einheiten, morgens und abends, je ca. 90 Minuten,
    diese finden via Skype statt, d.h., PC und Internetzugang wird benötigt.
  • Zusätzlich gibt es Anleitung, je nach Konstitution
    zur unterstützenden Selbstbehandlung:
    mit einem Morgenritual  vor dem QiGong,
    einem Einheit in der Mittagspause,
    einem schlaffördernden Abendritual.
  • Die Teilnahmegebühr beträgt 320,- pro Person.
    Darin enthalten ist ein individuell angepasstes Paket mit detallierten Anleitungen, Rezepten, Tips, sowie dem Großteil der benötigten Lebensmittel, Gewürze,  Kräuter und des Materials für die Anwendungen. 
  • Mit der verbindlichen Anmeldung sprechen wir die persönlichen, gesundheitlichen Vorbedingungen ab.
  • Anmeldeschluss ist Sonntag, 14. März.
  • Anmeldebeginn ab jetzt möglich.


9. Februar 2021

Die ersten Kraniche kommen zurück....


... wie schön, wenn Rückmeldungen kommen.
Natürlich positive!
Wie dieser frühlingsgrüne Kranich,
der schon startklar ist für den Frühling
und das kommende Wachstumsjahr:

 


Andere sind noch am Üben und haben stolz ihren ersten, erfolgreichen Übungs-Kranich vorgezeigt. Bisher haben alle es geschafft, zumindest mit größerem Papier ihren Kranich zu falten. Manchmal hilft auch ein youtube-Video. Und es gibt auch eine etwas einfachere Variante, als die der links von mir. Aber, es soll ja nicht zu einfach werden.

Einige haben auch schon die Glücks- und Gesundheits-Boten-Produktion an Kranichen aufgenommen und verschenken sie fleissig im Familien- und Bekanntenkreis! Glück und Gesundheit können alle ja gut gebrauchen.

Auch wenn der Winter gerade dicke Backen macht, wissen wir, dass im Laufe der nächsten Tage der Frühling ihn unweigerlich ablösen wird. Bis dahin geniessen wir noch die klare Winterluft und die schon ordentliche Kraft der Sonne. 

Wer jetzt in der Mittagspause nicht freiwillig eine Runde dreht, dem sollte der innere Schweinehund kräftig in den Hosenboden beißen. Das ist nämlich das einzig wirkliche Mittel, was die Vitamin-D-Hormon-Produktion ordentlich ankurbelt: Sonne und Bewegung in Kombi. Die Vitamin-D-Tabletten können wir uns meist sparen!


29. Januar 2021

Unmögliche Visionen in 2021 realisieren (Teil II)

 

Alice lachte.
"Das hat doch keinen Sinn weiter zu üben", sagte sie.
"Keiner kann an Unmögliches glauben!"

"Ich sage Dir, Du hast einfach nur nicht genug Übung", antwortete ihr die Königin.
"Als ich in deinem Alter war, habe ich das täglich  eine halbe Stunde lang geübt. Tja, an manchen Tagen habe ich es geschafft, noch vor dem Frühstück bis zu sechs unmögliche Dinge zu glauben."
(aus Lewis Carroll, Alice im Spiegelland)

Nicht genug damit, dass wir in diesem Jahr an Unmögliches glauben sollten, sondern mit Hilfe der Saturn/Uranus-Energie können wir sie sogar erreichen!

Gibt es etwas Unmögliches,
das Du schon lange erreichen willst?

Welche alten Muster willst Du endlich überwinden?

Dann findest Du hier ein Ritual, das aus drei Opfergaben besteht. So folgen wir dem Plan, den das kollektive Unbewusste für uns hat. Die alten Mythen weisen uns den Weg zum magischen Erfolg. Nicht für jede Zeitqualität finden wir einen alten Mythos, der diese Energie beschreibt, wie jetzt den Kampf von Alt gegen Neu. Dieser Kampf wird nie enden. 

Spannend ist allerdings, wie Uranus  im Laufe der Jahrhunderte gewandelt wurde. Als am Rande unseres Sonnensystems, noch hinter dem damals äußersten Planeten Saturn, ein weiterer entdeckt wurde, gab man ihm den Namen des von ihm entmachteten Vaters, Uranus. Heute gilt Uranus als Symbol für Freiheit und Erfindungsgabe, als Rebell für Veränderung.

Solange wir "im Karee springen", mitten im Ring kämpfen, kommen wir nie dort raus. Das ist nie endende archetypische Schlacht. Die Mythen lehren, dass wir aus dieser Denkschublade raus müssen, umdenken. Wir brauchen vielleicht eine List, wie die Mutter ihren Sohn versteckt, damit er den alten Diktator stürzen kann.

Und Jupiter-Zeus durchbricht die alten Kreise der Macht mit seiner Kreativität. Er wird Vater vieler neuer Welten. Daher gebührt ihm unsere erste Opfergabe:

Die erste Opfergabe:
Sechs unmögliche Träume

Jupiter kann uns auf völlig neue Gedanken bringen. Er ist keineswegs der lüsterne, frivole  Gott der Täuschung. Um ihn zu ehren, müssen wir uns geistreich zu höheren Visionen aufschwingen. Wir widmen uns der Realisation von sechs geradezu unglaublichen Träumen, die für uns Bedeutung haben.

"Wähle Deine Zukunft mithilfe Deiner Vorstellungskraft", so Caroline Casey. Das ist unser erster Schritt. Stelle Dir drei unmögliche Dinge vor, die Du Dir für Dich selbst wahr werden lassen willst. Dann stell Dir drei weitere, unmögliche Dinge für die ganze Welt vor.

Schreib sie auf, und zwar auf ein quadratisches Blatt Papier, ca. 10x10 cm. Auf die eine Seite schreibst Du Deine persönlichen Visionen, auf die andere die globalen Wünsche.

Doch Vorsicht!

Bleib achtsam, dass Du nicht versehentlich IN das Quadrat hineinspringst -- Das bedeutet, dass Du Partei ergreifst für die eine oder die andere Seite in diesem Kampf zwischen Saturn und Uranus. Ein Beispiel, vielleicht wünschen wir uns für das Kollektive, dass all die raffgierigen Gauner und Betrüger aufwachen und erkennen, wie sie sich selbst betrügen. Doch mit einer solchen Wertung, führen wir den Kampf z.B. "für Gerechtigkeit" nur weiter. Doch wir können uns wünschen, dass Wahrheit in dieser Welt  wieder Wert geschätzt wird.

Was auf die Liste der Visionen kommt, wissen wir vielleicht recht schnell. Falls nicht, dann warte in Ruhe ab und denk drüber nach, meditiere. Im Kollektiven gibt es so viele Krisen, die unsere Welt bedrohen, Klimawandel, Kriege, Pandemien, Wirtschaftskrisen, all die Ungleichgewichte von Macht, Geld, Nahrung, Lebensraum, Religion. Nimm, was Dir am Herzen liegt, vielleicht auch bezogen auf Dein gesellschaftliches Umfeld, Familie, Nachbarschaft, Heimat.

Für die persönlichen Visionen, wähle die aus, die Du auch aufregend findest. Was Dich nicht emotional berührt, zählt nicht. Fang dort an, wo Du Dich blockiert fühlst.
Wo fehlt Dir Wachstum und Entwicklung?
Welchen unmöglichen Traum hegst Du insgeheim,
dass er bitte wahr werden möge?

Die zweite Opfergabe:
Eine kleine Kniffelei

Die Energie von Quadraten versetzt uns in Spannung. Sie fördern Kreativität, Stärke und unsere volle Überzeugung. Sie schieben uns raus aus der Komfortzone, damit wir lernen, mit jeder Situation irgendwie fertig zu werden; die Kraft finden, Dinge zu Ende zu bringen; Durchhaltevermögen, Standhaftigkeit, Willenskraft und Zielgerichtetheit.

All das erbitten wir nun in diesem zweiten Schritt, daher bringen wir unsere zweite Opfergabe dar, mit einer angemessen rituellen Geste an Saturn und Uranus:

Wir wandeln auf den Pfaden der alten Mythen, und wie einst Jupiter-Zeus Mutter, wollen wir unsere Vision noch geheim halten und gut verstecken. Wir falten das Papier mit unseren Träumen zu einem Kranich.

©Himiko.ch

Jawoll, wir falten einen Origami-Kranich. Darin hast Du keine Übung? Umso besser. Es darf ja eine Herausforderung sein. Wir geben, opfern, schenken unsere Mühe, unsere Hingabe. Such Dir im Internet die beste Anleitung. Üb erst mal mit einem größeren Stück Papier:
Sadako und die 1000 Kraniche
Eine gute Faltanleitung 

Ach, Du kannst den Kranich schon falten? Dann falte einen Kranich für Dich und weitere für andere Menschen, die eine unglaubliche Vision dringend Not-wendig haben, z.B. weil sie einsam oder erkrankt sind, s. die Geschichte von den 1000 Kranichen.

Diese Aufgabe hat zwei Ziele. Zum einen wollen wir unsere Wunschliste tarnen, indem wir ihr Flügel verleihen. Zum anderen wollen wir unsere Hingabe unter Beweis stellen, das ist nämlich die beste Weise, um die Aufmerksamkeit der Götter auf unseren Wunsch zu ziehen. Und wenn es nicht auf Anhieb klappt, macht nix. Dann probier es weiter. Wir haben Zeit, uns mit vollem Herzen dieser Aufgabe zu widmen, zumindest bis zum 17. Februar!

Während wir Kraniche falten, halten wir unsere Konzentration, so gut wie möglich, bei unseren Visionen und dem Papierquadrat. Vielleicht magst Du sogar dabei summen, singen, beten?

Wenn unser Kranich sich dann unglaublich schön entfaltet hat, dann suchen wir für ihn einen besonderen Ort. Vielleicht magst Du ihn nach ganz oben zu setzen, nahe dem Himmel bei den Göttern, auf das höchste Bücherregal? Oder Du baust ihm ganz versteckt  ein Nest, wie die Vögel bald auch? Lass Dich von Deiner Intuition leiten.

Die dritte Opfergabe:
Respekt erweckt die urweibliche Göttin

Doch ohne die uralten, urweiblichen Schöpfungsgöttinnen wäre Veränderung, und damit Leben, nie in die Welt gekommen. Sie beobachten mit klarem Blich, was passiert, und haben immer einen Plan, um notfalls eine Situation mit Improvisation zu retten. Als sexuelle Partnerinnen von Uranus und Saturn-Kronos sind sie empfänglich für die Kräfte der Realität. Auch sie sind kreativ. Sie gebären ihre Kinder aus ihrem Bauch heraus. Und sie sind weise, sie können abwarten, bis der rechte Augenblick gekommen ist, bis ihnen die Intuition den passenden Plan sendet.

Gaia und Rhea waren in den antiken Kulturen ihrer Zeit das, was wir heute das "göttliche Feminine" nennen oder die Mondgöttin. Dieses urweibliche Göttliche steht immer auf der Seite des Lebens. Sie lebt in uns allen (auch in den Männern) als unsere unbewusste Körperweisheit. Sie ist der Urbegriff für den inneren Heiler, die Ernährerin, die Trösterin, die Schöpferin.

Um beiden Göttinnen-Aspekten in diesem Mythos gerecht zu werden, bringen wir im dritten Schritt zwei Gaben dar. Die erste Opfergabe ist unser versprechen, zu unserem Körper eine liebevolle, fürsorgliche Beziehung aufzubauen. Es ist ja mittlerweile völlig "normal", zumindest, wenn wir auf die unheilsamen Botschaften der Gesellschaft hörten, unsere Körper als fehlerhafte Objekte anzusehen. Es klingt, als gehörten die nicht zu uns, als wären sie beschädigt, schwach, falsch konstruiert und bräuchten dringend eine Werkstatt.

Das Gegenteil klingt viel erbaulicher:
Unsere Körper sind Intelligenz in Aktion. Wir sind die fleischgewordenen Gaia. Respektieren wir sie also. Wenn sie uns Symptome des Nicht-Heil-Seins präsentiert, alarmiert sie uns, dass unsere Lebensgewohnheiten außer Balance sind. Sie will gehört, muss wahr genommen werden. Sie ist nämlich wirklich um unser Heil besorgt.

Die andere Opfergabe für die Göttin in uns, ist das Versprechen, dass wir uns, so oft wie möglich, erwischen wollen, wenn wir uns der Veränderung, dem Wechsel und Wandel widersetzen. Wir merken das daran, dass wir irritiert, verärgert oder ungeduldig sind, ob im Kleinen oder Großen. Schwupp, stecken wir wieder im inneren des Quadrats fest. 

Doch selbst dann können wir mit dem klarem Blick der Göttin uns selbst beobachten. Werden wir weiser und lernen wir zu erkennen, sobald wir in den männlichen Machtmustern stecken, wenn uns die Herren im Kopf rumspuken. Warten wir. Bis uns die Intuition den richtigen Plan zeigt. Das ist das Geschenk der Göttin.

So unangenehm solche Übergangsphasen immer sind, sind sie doch die Tore zu neuen Welten, die uns wachrütteln und neues Verständnis beschweren. So könnten wir in diesem Jahr mit unseren Emotionalitätsschüben umgehen: sie annehmen als Tore zum Erwach(s)en.

Überblick über das Jahr des Rituals

Die Schlüsseldaten für 2021 sind die Tage rund um den
17. Februar,
15. Juni und am
24. Dezember.

Nutzen wir diese Daten. Fangen wir unsere Träume und verleihen unserem Kranich Flügel bis Mitte Februar. Ziehen wir Mitte Juni Zwischenbilanz und entlassen wir sie zum Jahresende. Doch viel wichtiger als der Kalender ist unsere präsente Aufrichtigkeit - durch jede Phase des Rituals. Schludern wir es halbherzig hin, wie andere, lästige Verpflichtungen, wird nicht viel bei rauskommen. Heiligen wir das Ritual:

  • Formulieren wir sechs unerfüllbare Visionen,
    drei für uns persönlich, drei für die Welt.
  • Schreiben wir sie, je drei auf eine Seite,
    auf ein quadratisches Papier.
  • Lernen wir, aus diesem Blatt einen Origami-Kranich zu falten. Verstecken wir so unsere Wunschliste in einer anderen Gestalt. Die Mühe und die Kniffeligkeit heiligt das Mittel. So beweisen wir unserer inneren Göttin, dass wir willens sind durchzuhalten, auch wenn es schwierig  und frustrierend ist. Gratulieren wir uns selbst, wenn wir diesen Schritt geschafft haben.
  • Finden wir einen angemessenen Platz für unseren Kranich. Ein Gebet, eine Fürbitte hilft, dass sich unsere Visionen dort einnisten.
  • Halten wir diese Symbolik das Jahr über in unseren Gedanken wach. Ehren wir die Göttin, indem wir unseren, ihren Körper ehren. Wenn Ärger, Frust oder Ungeduld in uns aufflammt, nutzen wir diese Ausbrüche ganz opportunistisch, als neue Zugänge zum Reifen und Wachsen.


Denken wir dran,
diese Verpflichtung gehen wir
für das ganze Jahr 2012 ein!
Viel Glück im neuen Jahr!

(Dieser Beitrag basiert auf den beiden amerikanischen Originalartikeln von Dana Gerhardt in freier, angepasster Übersetzung. Herzlichen Dank an Dana, für die Genehmigung der Nutzung, vor allem aber für ihre Inspiration!)

 

Visionen für 2021 (Teil I)

 

Wir fühlen uns vielleicht  unruhig, genervt, verunsichert, haben Angst vor der Zukunft. 2021 steht unter dem Einfluss von zwei dominierenden, archetypischen Energien, die uns intensiv bis 2023 begleiten werden. Sie verursachen Aufruhr in der Welt, der uns in neue Richtungen führen wird, ob wunderbar oder entsetzlich - das hängt davon ab, was wir Menschen daraus machen. Jetzt kollidieren gerade  alte Weltsichten mit neuen Perspektiven.

Dieser Zyklus, der 1988 begonnen hat, und ca. 45 Jahre dauert, ebbt in seinem Einfluss dann allmählich ab. Es wird sich zeigen, wie die neue Welt, die neue Ära aussehen kann, die von diesen beiden Kräften jetzt errungen wird. Die meisten Synchronizitäten solcher Zyklen finden sich historisch am Anfang. Weiterhin nehmen wir zu bestimmten Zeiten oft historische Spannungen und Krisen, sowie nochmals zum Ende hin. Begonnen hat dieser Zyklus in einer Zeit, in der mit Perestroika und Mauerfall der kalte Krieg endete. Doch auch Repressionen und Gewalt von autoritären Systemen gehören mit ihrem Chaos dazu, wie das Massaker auf dem Tiananmen-Platz in China damals.

Archetypen sind Symbole für Situationen, in die wir Menschen immer wieder geraten. Es sind Energien, die wir in uns tragen, die aber auch unsere Umwelt prägen. Saturn ist Herr über Autorität und Tradition. Saturns Aufgabe ist es, Sicherheit durch Struktur und Materialisierung zu schaffen. Er ist Symbol jener Kraft, die Ordnung schafft und Grenzen setzt. Uranus favorisiert dagegen Unkonventionalität, das Unerwartete und Originelle, Freiheit und Rebellion. 

Ihre Kollisionen sind Symbol für die klassischen Mythen des gesellschaftlichen Umbruchs, in denen immer das Neue sich im heftigen Kampf gegen Tradition und das Überalterte durchsetzen musste. Diese Auseinandersetzung wurde typischerweise in einem Haus voller Spiegel ausgefochten:

Der Mythos von Saturn und Uranus

Denn eigentlich war einst Uranus der Alte, der sich jeglicher Veränderung zu widersetzen versuchte. Saturn-Kronos war die junge Generation, die gewaltsam den Umsturz erzwingen musste. Doch beginnen wir bei der Geschichte von vorne:



Erdmutter Gaia, die urweibliche Schöpfungsgöttin, hat Uranus hervorgebracht. Er ist der Archetyp von Vater Himmel. Mit ihm gebar sie ihr maskulines, yangiges Gegenprinzip in die Welt. Doch Gaias ältester Sohn und Geliebter wollte nicht wirklich Gottvater sein. Die Ergebnisse seiner allnächtlichen Vereinigung mit der fruchtbaren Erde widerten ihn an. Er ertrug die Imperfektion dieser Geschöpfe nicht. Hatte er als Schöpfer der Erde doch stets das Idealbild vor Augen. Nur Perfektes hatte für ihn Wert und damit das Recht auf Leben. So stopfte er seine Kinder wieder und wieder in Gaias tiefe Eingeweide zurück. Damit wies er die Entwicklung der Zukunft zurück.

Neues Leben wurde erst möglich, als Gaia diesen Unsinn leid wurde. Gaia, unsere Mutter Erde, ist es, der wir unser Leben täglich aufs Neue verdanken. Sie versteckte den kleinen Saturn-Kronos, damit der Vater ihn nicht fand. Sie brachte Metall hervor und schuf die Sichel, mit der Saturn den Vater entmachten konnte. Er tötete mit seinem Vater die Idee der Perfektion, damit weiteres Leben überhaupt ermöglicht wurde.

Doch je mehr Dinge sich scheinbar ändern, desto mehr bleibt alles beim Alten. Die Revolution frisst ihre Kinder: jetzt war es nämlich Saturn-Kronos, der seine eigenen Kinder fraß, weil ihm einst prophezeit war, dass einer seiner Söhne ihn wiederum eines Tages entmachten würde. Macht verträgt sich nicht mit Leben, Wechsel und Wandel. Der Apfel fällt bekanntlich nicht weit vom Pferd, der Sohn wird zu dem, was er im Vater einst bekämpfte. Drei Finger zeigen immer auf uns selbst. 

Wieder ist es die Gattin, die dem Unsinn ein Ende setzt. Statt dem Neugeborenen reicht sie dem Vater einen in Windeln gewickelten Stein zum Verschlingen. Den kleinen Jupiter-Zeus zieht sie in einer Höhle versteckt auf. Und wieder wiederholt sich die alte Geschichte: Der Sohn entmachtet den Vater.

Doch dieser Jupiter-Zeus ist ein ganz anderer Typ. Als Gott des Optimismus, des Wachstums und der Fülle statuiert er, dass nicht Gewalt, sondern Liebe und Kreativität die Welt wirklich zu verändern vermögen. Er sorgt dafür, dass der alte Saturn seine Kinder ausspeiht, und verändert die Welt grundlegend. Die beiden Alten, Saturn und Uranus, haben bis in alle Ewigkeit Angst vor ihren Nachkommen. Sie bleiben in ihrem endlosen Kampf um Kontrolle gefangen.

(Vergessen wir nicht die Rolle des Urweiblichen in diesem Mythos. Denn es waren ja die Göttinnen, die als Schlüsselfiguren für wahre Veränderung gesorgt haben. Wir werden darauf in einem späteren Beitrag zurückkommen...)

Der Zyklus von Saturn und Uranus

Kosmische Aspekte zeigen sich immer in einem Kontinuum, das von der besten bis zur schlechtesten Möglichkeit reicht. Nicht die Götter handeln. Wir Menschen handeln und gestalten unser Leben. Saturn-Uranus-Zyklen bringen eine rebellische Energie mit viel Chaos und Chancen zu radikalem Umbruch mit sich. Freiheit oder Sklaverei, es ist eine Zeit zur Entscheidung. Doch es sind auch gute Zeiten, um alte Gewohnheiten zu durchbrechen und überholte Denkmuster zu beerdigen, die längst überholt sind.

Saturn leidet noch an den Folgen des Vatermordes. Er hängt fest in ewiger Schuld, die Perfektion kastriert zu haben. Ihn deprimiert die Erkenntnis, in dieser Welt der schäbigen Tatsachen gefangen zu sein, ohne Aussicht auf eine endgültige, visionäre Lösung. 

Saturn wird oft aus dieser Perspektive betrachtet, als Spaßverderber, der uns auf Menschenmaß herabwürdigt, während Uranus die heldenhafte Idee liefert. Saturn, so heißt es oft, erschwere die Dinge, lege zu viel Wert auf Tatsachen, Konsequenzen, usw. und ist auch der Herrscher über unsere Angst. Wenn wir diese nicht erkennen, werden wir unsere härteste Fassade errichten, um uns zu schützen. Warum ist er nicht gleich in ewige Depression verfallen, nachdem er die Sichel erfolgreich angesetzt hatte? 

Er ist ja bekannt dafür, dass er uns auch mal in Depression stürzt, wenn wir einen zu großen Schluck von seinem Zaubertrank nehmen. Nun, wir jedenfalls können uns uns eigentlich mal bei dem kleinen Saturnchen bedanken, der die mutige Tat vollbracht hat, den Vater zu entmachten und seine Geschwister aus der Unterwelt zu befreien. Er sorgte dafür, dass wir, als deren Nachfahren, heute existieren! [Wiesner2021]

Untersuchen wir also in diesem Jahr den Mythos um Saturn und Uranus und entdecken, was wir aktuell mit den beiden zu schaffen haben.  

Saturn beherrscht "kollektive" Energien, er definiert Normen und gesellschaftliche Erwartungen. Er ist autoritär und kontrollierend. Er mag keine Veränderungen. Uranus trägt Energien aus für uns nicht sichtbaren Welten heran. Uranus liebt Spontanität, Freiheit, Originalität und Rebellion. Gegensätzlicher könnten die beiden fast nicht sein. Beide gemeinsam sorgen in der Welt für Aufruhr.

Stellen wir uns ihre Kräfte doch einfach vor als große Wellen, die durch das Meer an kollektivem Unbewusstem wandern. In diesem Jahr treffen diese beiden Wellen aufeinander. Krachbumm. Das erzeugt ordentlich Getöse und mächtig Wirbel, die wir als Spannungen, Aufruhr -- oder Durchbruch erleben werden. Die Wellen, die durch das Meer des Kollektiven pflügen, die bewegen sich auch durch unsere individuelle Psyche.

Schenken wir ihnen keine Beachtung, dann werden  Irritationen, Ärger und Widerstand uns in inneren Aufruhr versetzen. Mit Aufmerksamkeit können wir diese enormen Energien jedoch für uns nutzen. 

Wie, das folgt in Teil II.

(Dieser Beitrag basiert auf den beiden amerikanischen Originalartikeln von Dana Gerhardt in freier, angepasster Übersetzung. Herzlichen Dank an Dana, für die Genehmigung der Nutzung, vor allem aber für ihre Inspiration!)