Es war einmal eine alte chinesische Frau, die zwei große Schüsseln hatte, die von den Enden einer Stange hingen, die sie über ihren Schultern trug.
Eine der Schüsseln hatte einen Sprung, während die andere makellos war und stets eine volle Portion Wasser fasste. Am Ende der lange Wanderung vom Fluss zum Haus der alten Frau war die andere Schüssel jedoch immer nur noch halb voll.
Zwei Jahre lang geschah dies täglich: die alte Frau brachte immer nur anderthalb Schüsseln Wasser mit nach Hause. Die makellose Schüssel war natürlich sehr stolz auf ihre Leistung, aber die arme Schüssel mit dem Sprung schämte sich wegen ihres Makels und war betrübt, dass sie nur die Hälfte dessen verrichten konnte, wofür sie gemacht worden war.
Nach zwei Jahren, die ihr wie ein endloses Versagen vorkamen, sprach die Schüssel zu der alten Frau: "Ich schäme mich so wegen meines Sprungs, aus dem den ganzen Weg zu deinem Haus immer Wasser läuft."
Die alte Frau lächelte. "Ist dir aufgefallen, dass auf deiner Seite des Weges Blumen blühen, aber auf der Seite der anderen Schüssel nicht?" "Ich habe auf deiner Seite des Pfades Blumensamen gesät, weil ich mir deines Fehlers bewusst war. Nun gießt du sie jeden Tag, wenn wir nach Hause laufen. Zwei Jahre lang konnte ich diese wunderschönen Blumen pflücken und den Tisch damit schmücken. Wenn du nicht genauso wärst, wie du bist, würde diese Schönheit nicht existieren und unser Haus beehren."
Jeder von uns hat seine ganz eigenen Macken und Fehler, aber es sind die Macken und Sprünge, die unser Leben so interessant und lohnenswert machen. Man sollte jede Person einfach so nehmen, wie sie ist und das Gute in ihr sehen.
Also, an all meine Freunde mit einem Sprung in der Schüssel, habt einen wundervollen Tag und vergesst nicht, den Duft der Blumen auf eurer Seite des Pfades zu genießen.
(Quelle unbekannt)
19. März 2009
Der Sprung in der Schüssel
18. März 2009
Rettungs- und Ambulanzteams raten:
Notfallnummern markieren!
Die meisten Verwundeten bei Straßenunfällen oder Notfälle in den Ambulanzen haben ein Mobiltelefon dabei, hat das Personal von Rettungsdiensten oder in den Ambulanzen festgestellt.
Gerne würden sie nahe Verwandte schnell benachrichtigen, aber wo früher im guten alten Notizbuch unter der Rubrik "Im Notfall bitte wenden an..." eine oder mehrer Nummern standen, öffnet sich heute beim antippen von Namen oder Adressen der Handys eine lange Liste von Kontakten. Wer soll da angerufen werden?
Der Vorschlag ist nun, die im Notfall zu kontaktierende Person unter
einem Pseudo einzutragen. Das internationale anerkannte Pseudo ist:
ICE (In Case of Emergency)
Unter diesem Namen sollte die Person eingetragen werden, die im
Notfall zu benachrichtigen ist. Sind es mehrere Personen, gibt man
ICE1, ICE2... ein.
Wenn diese Meldung von Ihnen weitergeleitet wird, kann sich das
Verfahren schnell etablieren. Es ist einfach, kostenlos und kann im
Notfall wichtige Zeit sparen.
9. März 2009
QiGong über Ostern in Hombroich
6. März 2009
QiGong ab Mai 2009
Die nächsten QiGong-Kurse beginnen ab
29. April, Mittwochs, 19:30-20:30 Uhr
08. Mai Freitags, 8:30-9:30 Uhr
und enden mit den Schulferien am 03. Juli.
65€ für 8x (teilweise erstattet durch GKV)
in der Physiotherapeutischen Praxis Mechelinck
Die Kurse sind mittlerweile fast ausgebucht,
Freitagmorgens sind evt. noch Restplätze frei!
Sollten Sie Interesse haben,
lassen Sie sich sonst auf die Warteliste eintragen,
damit wir Sie benachrichtigen können,
sollte ein Platz frei werden:
Tel.: 02161 / 64 13 46
25. Februar 2009
Frühling
Gesundheit und Entspannung fördern
während der Frühlingsmonate
(Basierend auf Heiner Frühaufs englischer Übersetzung des Klassikers von Gao Lian, Zunsheng bajian, "Eight Pieces On Observing the Fundamental Principles of Life")
Die drei Monate des Frühlings sind die Zeit der Erneuerung:
das Alte und Abgestandene verschwindet, Himmel und Erde erwachen zu neuem Leben, und alles erblüht. Schlafe in der Nacht und stehe zeitig auf, schreite frei über den Hof, öffne Deine Haare und gebe Dich ganz dem wohligen Gefühl des morgendlichen Spazierens hin; auf diese Weise solltest Du im Frühling Deine Geister erwecken. Fördere alles Leben und töte nicht, sei grosszügig und gefällig, gib aus freien Stücken und strafe nicht. Das ist die angemessene Art und Weise, das Qi des Frühlings zu ehren und in dieser Jahreszeit das Leben zu nähren. Sich diesen Grundsätzen des jahreszeitlichen Flusses zu wiedersetzen, führt zu ernsten Störungen des Leber-Netzwerkes.
Zur Wandlungsphase Holz und dem Funktionskreis Leber wird der sauere Geschmack zugeordnet. Holz kann im Kontrollzyklus die Wandlungsphase Erde überwältigen. Die Erde regiert den Funktionskreis Milz, und wird durch den süssen Geschmack beeinflusst. Im Frühling sollte man daher wenig saure Nahrungsmittel zu sich nehmen, dafür mehr milde und süsse Speisen, um das das Milz-Qi zu stärken.
Die wärmenden Strahlen der erstarkenden Frühjahrssonne locken spriessendes Wachstum aus Allem hervor, einschliesslich verschiedener Erkrankungen, die unter der Körperoberfläche verborgen sind. Während der beiden ersten Mondphasen des Frühlings (Februar bis März) ist das Wetter launisch, erst kalt, dann warm im nächsten Augenblick. Da die meisten der Alten unter einer chronischen Krankheit leiden, macht das treibende Qi des Frühlings sie zusätzlich schwach und müde. Chronische Gebrechen brechen unter diesen Bedingungen oft wieder auf. Während der Wintermonate neigen die Menschen dazu, sich in der Nähe des rauchigen Ofens aufzuhalten und haltbargemachte Speisen zu essen. Diese schädlichen Einflüsse sammeln sich langsam immer mehr im Körper an, bis sie im Frühjahr dann zum Ausbruch kommen. Dabei fühlt sich der Körper heiss, der Kopf benommen an. Das Zwerchfell wird undurchlässig und der Mund klebrig, die Arme verlieren an Kraft, Beine und Lenden werden schwach. Alle diese Beschwerden haben sich über Winter angesammelt. Wenn der Körper die Anzeichen des Wandels empfängt, und jemand wahrnimmt, dass sich eine Erkrankung anbahnt, wäre es falsch, einfach bewegende Kräuter einzusetzen, um die bestehende Stagnation auszuleiten. Heilmittel dieser Wirkweise können zu dieser Zeit das Netzwerk der Organe verletzen und weitere Störungen hervorbringen. Die angemessene Therapie sind Heilmittel, die Wind ausleiten und das Qi harmonisieren, das Zwerchfell kühlen und schwelende Erkrankungen transformieren. Sollen diätetische Massnahmen ergriffen werden, dann wähle man Speisen, die weder zu heiss noch zu kalt sind, höchstens etwas kühlende Natur haben, und der Stagnation entgegenwirken durch Unterstützung der sanften Transformation von Essen und Trinken. So werden alle Körperprozesse wieder zum natürlichen Fluss zurückkehren. Sobald die Symptome abgeklungen sind, besteht kein Grund, weiterhin Medizin zu nehmen.
Frühling ist die Jahreszeit der Harmonie. Es ist die Zeit, durch Gärten und Wälder zu wandern, sich gemütlich niederzulasen an Rastplätzen mit schöner Aussicht und die ruhige Sicht der Natur auf sich einwirken zu lassen. Öffne Dein Herz, lass alle stockende Energie los, und ermutige so das aufbrechende Qi von Geburt, Leben und Erneuerung zu fliessen. In dieser Zeit wäre es wider der Dynamik der Natur, sorgenbekümmert herumzusitzen und immer stagnierter und depressiver zu werden. Vermeide den übermässigen Genuss von Alkohol, und übe Zurückhaltung gegen die häufig gegessenen Mehlspeisen/Backwaren mit ihrer Neigung, die Funktionskreise Milz und Magen zu beeinträchtigen. Diese sind in der Tat schwerverdaulich.
Gerade alte Menschen sollten sich nicht der Versuchung dauerhafter oraler Genüsse und Überesssen auf nüchternen Magen hingeben, sonst leidet ihre Gesundheit sehr sicher. Für sie wäre es auch ein Fehler, jetzt schon die gefütterte Winterkleidung abzulegen, gerade wenn das Wetter zwischen warm und kalt hin- und herspringt. Typisch für alte Menschen ist ein schwaches Qi, brüchige Knochen und ein zarter Körper, der für Wind-Kälte-Attacken sehr empfänglich ist. Da deren Körperoberfläche leicht durchdrungen wird, sollten sie stets Kleidung griffbereit haben, die sie dann beiseite legen können, wenn die Sonne herauskommt. Schäle Dich nacheinander aus den wärmenden Schichten, und werfe nicht alle Kleidung auf einmal ab!
2. Februar 2009
2009 - Das Jahr des Erd-Büffels

"Dem Büffel ist das frische Gras
lieber als eine goldene Futterkrippe"
Seit dem 26.01.2009 hat das chinesische Jahr des Erd-Büffels begonnen. Erfolg, Reichtum, Glück - alles ist in diesem Jahr möglich, allerdings nur wenn man genug Zeit und Kraft investiert - es wird einem nichts geschenkt. Aber der Büffel belohnt die Schaffenskraft und Kreativität.
Allerdings ist es das Jahr eines Büffels, der dieses gemütlich wiederkäuend in seinem geschützten Stall verbringt. Es ist nicht das Jahr für grosse Neuerungen, Veränderungen oder Aktivität. Die grösste Herausforderung wird das "sich aufraffen" werden. Diese Trägkeit zeigt sich auch ganz gerne in Form von "Hüftgold"...
Aber immerhin fällt uns in diesem Jahr leicht auf den Punkt zu kommen und Dinge zu Ende bringen. Kommen Sie zu sich, in aller Ruhe. Die Erdenergie hilft Ihnen, festen Boden unter die Füsse zu bekommen. Unklarheiten und Unsicherheiten werden konkret greifbar.
Für das Jahr des Büffels 2009
wünsche ich Ihnen Schaffenskraft,
aber auch Zeit und Muse,
sich um sich selbst zu kümmern.
22. Januar 2009
(Un)sinn der Grippeschutz-Impfung
Selbst im Patienten-Magazin der Securvita-BKK erschien gerade ein Artikel, in dem der Sinn der Grippeimpfung in Frage gestellt wird. Auch wenn allerorts zu Schutzimpfungen aufgerufen wird, und impfkritische Patienten schon fast zur Impfung gedrängt werden:
Der Nutzen dieser Impfung ist mehr und mehr umstritten!
Selbst im wissenschaftlichen Magazin "Lancet" wurde kürzlich eine Studie veröffentlicht, in der im vergleich von geimpften zu ungeimpften Senioren kein grosser Unterschied festgestllt werden konnte. Aussderdem stützt sich diese auch auf Langzeitstatistiken, nach denen sich die Zahl der Geimpften verdreifacht habe, die Zahl der Todesfälle durch Grippefolgen unverändert blieb. pressetext
Die WDR-Sendung "rundum gesund" zitierte am 20. Sept. 2004 das Ergebnis einer amerikanischen Studie, die den Gesundheitszustand von gegen Grippe Geimpften und nur mit einem Placebo geimpften Belegschaftsmitglieder der Ford-Werke miteinander verglich: "Dabei zeigte sich, dass der tatsächlich gegen Grippe geimpfte Teil der Belegschaft im folgenden Winter deutlich öfter zum Arzt ging, mehr Tage an Erkältungsbeschwerden litt und sich häufiger krank melden musste, als der nur mit Placebo geimpfte Teil der Belegschaft."
20 gute Gründe, sich nicht gegen Grippe impfen zu lassen, finden Sie in diesem PDF-download.
Meine Empfehlung lautet daher, statt das Immunsystem mit einer Influenza-Impfung zu belasten, lieber in das Stärken des Immunsystems zu investieren:
- Gehen Sie täglich 15min für einen strammen Spaziergang an die Luft.
- Nehmen Sie sich Zeit zum Kochen (Stichwort: saisonal & regional) und zum Essen in Ruhe.
- Gehen Sie früher zu Bett und sorgen Sie dafür, dass Sie ausgeschlafen sind.
- Und sorgen Sie dafür, dass Sie warme Hände und Füsse haben, wie wäre es mal mit einem Fussbad?
- Auch regelmässige Nasenspülungen mit einm Nasenkännchen und isotonischer Salzlösung unterstützen (bei verstopfter Nase tgl., vorbeugend 2x/Woche)

