10. Mai 2012

Hilfe für juckende Heuschnupfen-Augen


Er ist wieder da, der Frühling/Sommer - zum Leidwesen vieler geplagter Heuschnupfen-Patienten. Mit juckenden, geröteten Augen, Niesattacken und laufender Nase kommen diejenigen kaum dazu, diese wundervolle Jahreszeit zu geniessen.

Eine wirksame Alternative zu antiallergischen Augentropfen ist reines Rosenhydrolat, das als Kompresse aufgelegt oder auf die geschlossenen Augen einfach aufgesprüht wird. Das wässrige Destillat aus Rosenblüten ist eines der effektivsten und zugleich mildesten Heilmitteln der Natur. Auch bei Hauterkrankungen wie Neurodermitis und bei Windelekzem von Kleinkindern hilft aufgesprühtes Rosendestillat. Gerade bei allergischen Ekzemen, wenn sonst (fast) nichts mehr vertragen wird, wirkt Rosenwasser beruhigend und entzündungshemmend.

Wichtig ist, dass es sich um reines Rosendestillat ohne Konservierungsmittel handelt. Achtung, "Rosenwasser" ist meist kein Hydrolat. Auch nach dem DAB (Dt. Arzneibuch) wird hierfür Wasser mit wenigen Tropfen ätherischem Öl verschüttelt, wobei selbst nach DAB synthetische Anteile enthalten sein dürfen! Dieses sog. "Rosenwasser" eignet sich nicht.

Hier ist mit Hydrolat tatsächlich der wässrige Anteil gemeint, der beim Destillieren von ätherischen Ölen als Nebenprodukt anfällt. In diesem Hydrolat ist ein geringer Anteil ätherischen Öls enthalten, v.a. aber die wasserlöslichen Substanzen, die nicht mit ins ätherische Öl gelangen.

Das unkonservierte Hydrolat sollte innerhalb von kurzer Zeit verbraucht werden. Durch Luft- und Lichteinwirkung sowie Verkeimung schlägt es nach ca. 6 Monaten um. Solche Reste bitte nur noch als Zusatz ins Bügeleisen geben, oder ins Weichspülerfach beim Wäschewaschen.

Probieren Sie es doch einfach mal aus: Rottaler Aromaöle, eine kleinen Destille im bayrischen bietet es praktisch als kleines Roll-on für unterwegs an, ansonsten auch als 50/100ml-Abfüllung. Oder  Maienfelser, eine Destille im Schwäbischen, hat ebenfalls sehr hochwertige Qualitäten und eine grosse Auswahl verschiedener Rosendestillate. Hier empfehle ich die Bio-Qualitäten, aus der Rosa Gallica und das tolle Cuvee. Ein Sprühaufsatz wird gleich mitgeliefert.

9. Mai 2012

2052: Eine globale Einschätzung für die nächsten 40 Jahre


Prof. Michael Jischa, mein damaliger Professor im Studienschwerpunkt Strömungsmechanik und dynamische Systeme in Technik und Natur, hat mich mit seinem Denken und seinem Engagement sehr geprägt.

Er ist nicht nur Autor von "Herausforderung Zukunft, Technischer Fortschritt und Globalisierung", sondern war seit 2006 Ehrenvorsitzender, von 1998 bis 2006 Präsident der Deutschen Gesellschaft des Club of Rome (DGCoR). Der Club of Rome ist eine Vereinigung von Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Kultur, Wirtschaft und Politik aus allen Regionen unserer Erde. Er wurde 1968 von dem FIAT-Manager Aurelio Peccei und dem OECD-Generaldirektor Alexander King in Rom ins Leben gerufen, mit dem Ziel, sich für eine lebenswerte und nachhaltige Zukunft der Menschheit einzusetzen.

Die Weltöffentlichkeit kennt den CLUB OF ROME seit 1972 durch den viel diskutierten Bericht Limits to Growth (Die Grenzen des Wachstums), dem bisher weitere 30 „Berichte an den CLUB OF ROME“ zu unterschiedlichen Zukunftsfragen der Menschheit folgten. Die Leitidee ist eine nachhaltige Entwicklung, die die Bedürfnisse der heutigen wie auch der künftigen Generationen an den begrenzten Ressourcen sowie der begrenzten Belastbarkeit unserer Ökosysteme orientiert. Der CLUB OF ROME nimmt eine globale Perspektive ein, in der komplexe Wechselwirkungen ebenso wie lange Zeiträume zur Geltung kommen sollen Er möchte dazu beitragen, Systeme und Prozesse im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung zu gestalten und dazu anregen, dass jede und jeder Einzelne im eigenen Umfeld damit beginnt. Dieser Grundsatz ist im Ausdruck "Global denken - lokal handeln" ("Think global, act local") zum Markenzeichen des CLUB OF ROME geworden.

Am 07. Mai hat der Club of Rome einen neuen Bericht veröffentlicht:

2052: A Global Forecast for the Next Forty Years, by Jorgen Randers

raises the possibility that humankind might not survive on the planet if it continues on its path of over-consumption and short-termism. In the Report author Jorgen Randers raises essential questions:
How many people will the planet be able to support?
Will the belief in endless growth crumble?
Will runaway climate change take hold?
Where will quality of life improve, and where will it decline?

Using painstaking research, and drawing on contributions from more than 30 thinkers in the field, he concludes that:

  • While the process of adapting humanity to the planet’s limitations has started, the human response could be too slow.
  • The current dominant global economies, particularly the United States, will stagnate. Brazil, Russia, India, South Africa and ten leading emerging economies (referred to as ‘BRISE’ in the Report) will progress.
  • But there will still be 3 billion poor in 2052.
  • China will be a success story, because of its ability to act.
  • Global population will peak in 2042, because of falling fertility in urban areas
  • Global GDP will grow much slower than expected, because of slower productivity growth in mature economies.
  • CO2 concentrations in the atmosphere will continue to grow and cause +2°C in 2052; temperatures will reach +2.8°C in 2080, which may well trigger self-reinforcing climate change.


The Report says the main cause of future problems is the excessively short-term predominant political and economic model. “We need a system of governance that takes a more long-term view”, said Professor Randers, speaking in Rotterdam. “It is unlikely that governments will pass necessary regulation to force the markets to allocate more money into climate friendly solutions, and must not assume that markets will work for the benefit of humankind”.

“We already live in a manner that cannot be continued for generations without major change. Humanity has overshot the earth’s resources, and in some cases we will see local collapse before 2052 – we are emitting twice as much greenhouse gas every year as can be absorbed by the world’s forests and oceans.”

The launch was organised by the Club of Rome, the international think-tank that focuses on stimulating debate on achieving a sustainable future. The Club is continuing its tradition of supporting work that raises fundamental questions and promotes far-sighted solutions. The launch takes place on the eve of an international meeting of WWF, the international environmental organisation.

Published in the run-up to the Rio Summit, this Report to the Club of Rome: 2052: A Global Forecast for the Next Forty Years (published by US publishers Chelsea Green) looks at issues first raised in The Limits to Growth, 40 years ago. This earlier Report, also to the Club of Rome, of which Randers was a co-author, created shock waves by questioning the ideal of permanent growth.

Commenting on the findings of 2052, Ian Johnson, Club of Rome Secretary General said: “Professor Randers’ analysis of where the world could be in 40 years has demonstrated that ‘Business as usual’ is not an option if we want our grand-children to live in a sustainable and equitable planet. It took 40 years before the full message of The Limits to Growth was properly understood. We cannot afford any more lost decades.”

24. April 2012

Über die (Verun)Sicherheit von Chin. Heilkräutern


Immer wieder grassieren mehr oder weniger (un)sachliche Artikel in der Presse über die Sicherheit von (chinesischen) Heilkräutern. Teilweise sind die Artikel inhaltlich allerdings höchste absurd, und dies nicht nur in der Regenbogenpresse.

So erschienen in den letzten Tagen Artikel über eine aktuelle australische Studie über chinesische Fertigpräparate und chinesische Arzneimittel sowie über eine Studie über Präparate mit Aristolochiasäure in Taiwan und deren Konsequenzen für die Therapie mit chinesischer Pharmakologie (‚Krebs und Kragenbär’, Tagesspiegel (Berlin) vom 13.04.2012, ‚DNA offenbart illegale Zutaten’, Spiegel online, 16.04.2012). Diese Artikel bezeiehen sich auf eine australische Studie über dort illegal importierte Fertigmittel. Deren Zusammensetzung ist äusserst dubios, enthält oft nicht, was deklariert wird, sondern illegale Substanzen. Das können medikamentöse Wirkstoffe sein wie Antibiotika, Appetitzügler, Antidepressiva. Oder auch einfach international verbotene Zutaten von Tieren oder Pflanzen, die unter Artenschutz stehen wie Elfenbein. Brian May, einer der renommiertesten Spezialisten für chinesische Arzneimittel in Australien und Mitglied im registration board und somit zuständig für deren Zulassung in Australien, hat bereits Stellung zu dieser Studie bezogen und verweist darüber hinaus ausführlich und differenziert auf deutliche methodische Mängel der Studie. Zusammenfassend kritisiert er, dass diese Studie keine klare Evidenz hinsichtlich einer deutlichen Toxizität einzelner chinesischer Arzneimittel generiert, dafür aber umso mehr wilde Spekulationen darüber.

Die „Arbeitsgemeinschaft für Klassische Akupunktur und Traditionelle Chinesische Medizin e.V.“ (AGTCM) als qualifizierter Dachverband hat nun - auch in Absprache mit den Kollegen aus Australien, wo eine der Studien herkommt - eine offizielle Stellungnahme der AGTCM zu diesem Thema veröffentlicht. (link zur Stellungnahme)

Fakt ist: alles, was wirkt, hat auch Nebenwirkungen. Das gilt für Medikamente, für westliche wie auch für asiatische Heilkräuter. Jedes Heilmittel oder Medikament, sogar jedes Lebensmittel hat einen Bereich, in dem es fördernd wirkt, und ab einer gewissen Dosierung wird alles auch gefährlich. Bei Verschreibungen und Rezepturen kommt noch hinzu, dass diese individuell bei bestimmten Erkrankungen gegeben werden. Auch hier gilt, was dem einen hilft, schadet einem anderen. Das beste Beispiel aus meiner Praxis ist Kamillentee, der lindernd bei Magenschmerzen wirkt - bei chronischer Überdosierung jedoch sogar Magengeschwüre verursacht hat.

Von diesen Grundlagen abgesehen, sollte auch selbstverständlich sein, dass Medikamente und Kräuter aus einer seriösen Quelle bezogen werden müssen. Hier sollte der Käufer zu Recht äusserst kritisch sein. V.a., wer übers Internet auf der Suche nach möglichst billigen Schnäppchen ist, braucht sich nicht zu wundern, dass er statt einem teuren, hochwertigen Wirkstoff ein minderwertiges Plagiat erhält. Oder noch schlimmer, irgendeinen Mist, der sogar gefährlich sein kann!

Daher empfehle ich meinen Patienten auch immer bestimmte Hersteller, Lieferanten, kompetente Apotheken, deren Qualität nachvollziehbar und geprüft wird.

Weiterführende Literatur zu diesem Thema finden Sie auch z.B:

Axel Wiebrecht
Verbot von Asarum – eine fragwürdige Sicherheitsphilosophie
Dt Zschr Akupunktur 54(2), 2011:47-50

Leserbriefe des Centrum für Therapiesicherheit in der Chinesischen Arzneitherapie (CTCA) zu „Krebs durch Kräutermix“, Süddeutsche Zeitung vom 22.12.2009

Im Bereich der Aromatherapie sehr lesenswert:

Gesundheitsgefahr durch ätherische Öle, Blogbeitrag der Aromaexpertin Eliane Zimmermann

21. März 2012

Erstattung HP-Leistungen nach Unfall


Grundsätzlich haben Unfallopfer einen umfassenden Anspruch auf Schadensersatz.
Dies betrifft auch die Erstattung von Heilpraktikerkosten

Unfallopfer bekommen die Kosten für Heilpraktikerleistungen erstattet, wenn die Behandlung den Gesundheitszustand verbessert und die Unfallfolgen lindert. So ein Urteil des Landgerichts München (AZ 5 O 1837/09) auf das die Verkehrsrechtsanwälte des Deutschen Anwaltvereins (DAV) hinweisen.

Es komme nicht nur auf den Heilungserfolg an, es reiche eine Linderung der Schmerzen aus, so die Richter. Auch «medizinische Außenseitermethoden» seien erstattungsfähig, wenn aus wissenschaftlicher Sicht eine Chance auf Heilung, Linderung oder Verhinderung einer Verschlechterung des Gesundheitszustandes bestehe. Ob die Behandlungskosten üblicherweise im Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen enthalten seien oder nicht, spiele dabei keine Rolle.
Quelle: dpa

7. März 2012

Achtsame Ernährung


muss keine vegetarische Ernährung sein. Fleisch und tierische Produkte sind hochwertige Lebensmittel - aber nur, wenn sie auch genauso achtsam und respektvoll gewonnen werden.

Doch laxe Tierschutzgesetze und Großzügigkeit bei Kontrollen sind ein Standortvorteil von Deutschland. Gerade niederländische Unternehmer drängen in die Bundesrepublik. Denn ihr Heimatland ersäuft buchstäblich in einem Meer von Gülle. Wachstum ist dort kaum noch möglich. Deutschland ist ein gutes Land – für Investoren. Überall werden neue Ställe gebaut, vor allem für Schweine und Geflügel. Für Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner ist hingegen jeder neue Stall ein Erfolg. Die CSU-Politikerin will aus Deutschland eine führende Fleischexportnation machen, die es mit Anbietern wie Brasilien und den USA aufnehmen kann.

Um dieses Wachstum zu ermöglichen, wurden in den vergangenen Jahren zahlreiche gesetzliche Restriktionen gelockert, etwa die Flächenbindung, die für Zuchtbetriebe ausreichende Ackerflächen für eigenes Futter vorsah. Auch Tierschutzstandards seien verwässert worden, sagt Reinhild Benning, Agrarexpertin des Bundes für Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND). Wenige große Konzerne liefern sich einen erbitterten Kampf um Marktanteile. Im Laufe der Zeit sind Konglomerate aus Brütereien, Zucht-, Mast- und Schlachtbetrieben entstanden, zu denen oft auch noch Hersteller von Futtermitteln gehören.

In der Sprache der Branche wandelt sich das Masthähnchen zur »Besatzdichte« von 30 Kilo Lebendgewicht je Quadratmeter in der Kurzmast. Pro Tier entspricht das in etwa der Größe eines DIN-A4-Blattes. Solche Mastbedingungen können die Tiere nur mit regelmäßigen Antibiotikagaben überstehen.

Viele Missstände sind allerdings so offenkundig, dass selbst dem Deutschen Bauernverband (DBV) Zweifel an der gängigen Praxis gekommen sind. Zwar läge den Landwirten das Wohl ihrer Tiere sehr am Herzen, doch mit zunehmender Größe der Ställe sei die normalerweise enge Beziehung zum Tier bei einigen wenigen Landwirten offenbar verlorengegangen, sagte DBV-Generalsekretär Helmut Born. Der niedersächsische Landwirtschaftsminister Gert Lindemann legte im April 2011 einen »Tierschutzplan« vor, der einigen tierquälerischen Praktiken ein Ende setzen soll, darunter der betäubungslosen Ferkelkastration, dem Schwänzekupieren bei Schweinen oder dem Schnabelkürzen bei Hühnern. Auf der Grünen Woche Ende Januar in Berlin kündigte auch Landwirtschaftsministerin Aigner an, das betäubungslose Kastrieren bis 2017 [Anm.: in 5 Jahren erst!!] verbieten zu wollen.

Zum Originalartikel "Die Mäster... haben den Turbo eingeschaltet – mit Praktiken, die Tierschützer entsetzen", in der Zeit vom 28.02.2012.

18. Februar 2012

Ankündigung: QiGong in Hombroich


30. Juli bis 05. August
Museum Insel Hombroich, Neuss

Yürgen Oster, Gründer und Lehrer der Dao-Akademie für Taijiquan, Baguazhang und Qigong kommt wieder auf die Museum Insel Hombroich. Eine inzwischen rare Gelegenheit, von ihm hier zu lernen:

Wudang Wu Xing Qigong,
- die 5 Elemente, 5 Tiere Form;
von vielen gewünscht und noch kaum bekannt in Deutschland.

Das Seminar ist inclusive einer warmen Mahlzeit mittags und dem Eintritt auf die Museum Insel, bzw. Raketenstation. Geübt wird bei (halbwegs)schönem Wetter draussen in der wundervollen Umgebung. Bei Regen steht ein schöner Raum des Museums zur Verfügung. Yürgens Seminare sind für Anfänger der Form geeignet, jedoch sollte man schon etwas QiGong-Praxis haben und körperlich 1-2 Stunden am Stück in Konzentration üben können.



Bei Interesse bitte direkt bei Yürgen anmelden:
http://www.wudang-dao.de/kontakt.html

28. Januar 2012

(Vor-)Frühling


Der Wind als Symbol der Veränderung und Dynamik zeigt uns gerade in der Natur mit aller Macht, wie das chinesische Neujahr jetzt in unser Leben stürmt! Pünktlich zum Frühjahrsbeginn balzen schon die Amseln und Eichelhäher, blühen die Kätzchen und Schneeglöckchen sichtbar, während in den Bäumen der Saft noch unsichtbar beginnt zu steigen, so wie die erste Frühlingsahnung uns erfüllt:

... reifen wie der Baum, der seine Säfte nicht drängt und getrost in den Stürmen des Frühlings steht ohne die Angst, daß dahinter kein Sommer kommen könnte. Er kommt doch. Aber er kommt nur zu den Geduldigen, die da sind, als ob die Ewigkeit vor ihnen läge, so sorglos still und weit. (R.M. Rilke, aus einem Brief an Franz Xaver Kappus)

In diesem Sinnen wünsche ich allen einen guten Start in die neue Wachstumsperiode voller Wasserdrachenenergie (was das bedeutet, dazu finden Sie hier eine gute Erklärung).

Gesundheit und Entspannung fördern
während der Frühlingsmonate

(Basierend auf Heiner Frühaufs englischer Übersetzung des Klassikers von Gao Lian, Zunsheng bajian, "Eight Pieces On Observing the Fundamental Principles of Life")

Die drei Monate des Frühlings sind die Zeit der Erneuerung:
das Alte und Abgestandene verschwindet, Himmel und Erde erwachen zu neuem Leben, und alles erblüht:

(Photo ©Angelika Wolter/www.PIXELIO.de)


Schlafe in der Nacht und stehe zeitig auf, schreite frei über den Hof, öffne Deine Haare und gebe Dich ganz dem wohligen Gefühl des morgendlichen Spazierens hin; auf diese Weise solltest Du im Frühling Deine Geister erwecken. Fördere alles Leben und töte nicht, sei grosszügig und gefällig, gib aus freien Stücken und strafe nicht. Das ist die angemessene Art und Weise, das Qi des Frühlings zu ehren und in dieser Jahreszeit das Leben zu nähren. Sich diesen Grundsätzen des jahreszeitlichen Flusses zu wiedersetzen, führt zu ernsten Störungen des Leber-Netzwerkes.

Zur Wandlungsphase Holz und dem Funktionskreis Leber wird...
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