18. Mai 2015

Seidenfaden-Übungen


Von wirbelndem Qi und schwimmenden Drachen

In den ursprünglichen Bewegungen, die wir überall in der Natur beobachten können, fliessen rhythmische Bewegungen kontinuierlich zusammen und verbinden sich. Aus Auf und Ab, vor und zurück, Öffnen und Schliessen, wird eine sich windende, wirbelnde, Schlangenbewegung.

Auch in unserem Körper finden wir diese mäandernden Bewegungen wieder, in allen Organen, z.B. im Mund wie auch im Magen  beim Zerkleinern, der Durchmischung, in den Därmen bei der Transformation und Absorption. Kleine und grosse Wirbel und wellenförmige Bewegungen von Blut und Lymphe durchströmen unsere Gefässe, die Muskulatur kontrahiert und entspannt sich, das Qi strömt durch die feinsten Kapillare. Der ganze Stoffwechsel, aber auch das autonome Nervensystem ist ein rhythmisches An- und Abschwellen, das unser Wohlbefinden beeinflusst.

Diese Bewegungen durchdringen sich in drei Ebenen. Das langsame, feste, schwere und nährende sinkt nach unten. Dies ist der feste Boden unter den Füssen. Mutter Erde nährt alle Wurzeln, auch unseren Ursprung. Dieser stabile Grund spiegelt sich wider abwärts vom Unterkörper, dem unteren DanTien (Energiezentrum), wie die Chinesen die "Beckenschale" nennen. Die mittlere Etage ist die Ebene des Wassers, das das Feste zu durchdringen vermag und das luftige des Himmels in sich aufnimmt. Dies ist die Ebene des Menschen, der Himmel und Erde verbindet. Entsprechend finden wir hier auch das mittlere DanTien (Solarplexus), unsere Mitte, die den Magen und die Verdauungsorgane enthält. Alles gasförmige, leichte, nicht Materielle, nicht Greifbare gehört zum Himmel.

Die Seidenfaden-Übungen verbinden diese Ideen miteinander sehr anschaulich. In diesen Übungen ist alles enthalten, was es an Grundlagen bedarf. Diese Übungen verbinden fliessend alle Grundbewegungen, sowie den Wechsel von Bewegung und Ruhe, denn die Bewegung entsteht immer aus der Ruhe der stehenden Säule, des Zhan Zhuang. Selbst in dieser stillen, äusserlich scheinbar bewegungslosen Übung gilt es, sich dieser drei Ebenen von Himmel, Erde und Mensch bewusst zu sein.

Der Wert der Seidenübungen liegt in der Reduzierung auf das Wesentliche. Die äußeren Bewegungen werden auf ein Minimum an Komplexität heruntergebrochen, um ein klares Verständnis für die Bewegungsabläufe und die inneren Kraft- bzw. Energieverläufen zu bekommen. Diese Reduzierung ist von unschätzbarem Wert für die korrekte Bewegungsausführung [im Taijiquan].
schreibt Frank Marquardt in seinem Skript über diese Übungen (s. pdf, Seidenfadenübungen, F. Marquardt).

Der schwimmende Drache ist eine wunderbare, symmetrische Seidenfaden-Übung, die diese drei Kreise und ihr Ineinanderwirken sehr anschaulich erfühlbar macht. Irgendwann sieht so ein "schwimmender Drache" aus:



Und Yürgen Oster ist nicht nur ein wunderbar schwimmender Drache und eindrucksvoller Lehrer, sondern hat mit Susanna auch wunderbare Arbeitshefte (Edition 3 Säulen, z.B.  hier direkt erhältlich) veröffentlicht. In diesen geht es weniger darum, irgendwelche Formen durchzulaufen, sondern um die Grundlagen.

Für Anfänger sind v.a. Teil 1 "Qi Gong verstehen und Anwenden", sowie Teil 3 "Jibengong, Basisübungen, Attmung und Bewegung" Verständnis fördernd. Im Teil 3 finden sich auch Skizzen und eine kleine Erklärung zum Bewegungsablauf des schwimmenden Drachen.

Für Fortgeschrittenere ist Teil 4 "Seidenfaden-QiGong", der sich den verschiedensten Seidenfadenbewegungen widmet. Das Büchlein wird ergänzt von Anleitungen per Youtube.



11. Mai 2015

QiGong im Mai


Mo., 11. Mai: KEIN Training!

Fr., 15. Mai findet statt,
aber NICHT am Fr., 29. Mai!

23. April 2015

Schöne Musik zum Üben


Wunderschöne Musik zum Üben, Meditieren, Träumen und auch zur Behandlung findet Ihr bei Magic Music Online, und das sogar für einen fairen Preis. Und dazu ist die Musik auch Gema-frei für alle Kollegen, die diese Musik für die Praxis nutzen möchten.


Dahinter stecken die Musiker und Klangkünstler Hilmar Hajek und Jörg Kerll, die seit 2001 Klangkonzerte geben. Sie haben sich als KlangDuo mit ihren Auftritten einen Namen gemacht.  


Neben ihrem Tun als professioneller Orchestermusiker und Betreiber des Klangzentrums Osnabrück erschaffen sie unter dem Projektnamen "DeepMindRelaxation" in eigenem Tonstudio kreative Musikproduktionen für verschiedenartige Anwendungsbereiche.

1. April 2015

Impfen - aber mit Verstand!


Das Thema Impfen ist immer wieder hochaktuell. Die Diskussion wird größtenteils sehr einseitig polemisch und emotional geführt, sowohl von Imfgegnern als auch Impfbefürwortern. Es gibt auch auf dieses komplexe Thema keine einfache Antworten. Die Frage, welche Impfung nötig und wie sinnvoll geimpft wird, muss individuell beantwortet werden.

Was von den öffentlichen Stellen und den Impfbefürwortern kaum diskutiert wird, ist die Problematik der Mehrfach-Impfstoffe gerade bei Kindern. Statt schrittweise den Körper gegen einzelne Krankheitserreger zu immunisieren, werden heute  Impf-"Cocktails" gegen bis zu sechs Erregern zugleich gegeben. Das Immunsystem von Kleinkindern ist zum Zeitpunkt der Impfungen nicht fertig ausgebildet, sondern noch in der Entwicklungs- und Lernphase. Um mit solch einer schlagartigen Belastung fertig zu werden, braucht es ein gesundes und fittes Immunsystem. Doch wie oft wird geimpft, obwohl der Körper gerade in der Abwehrphase gegen eine Infektion ist, die nicht zum Ausbruch kommt, aber im Hintergrund verarbeitet wird?

Angeblich überwiege der hohe Nutzen bei weitem die Risiken, so die Meinung der öffentlichen Stellen, die die Imfempfehlungen herausgeben. (Diese Stellen stehen unverändert massiv in der Kritik, weil sie Entscheidungsprozesse nicht transparent machen und ihre Mitglieder nicht neutral und nicht unabhängig von den Pharmaherstellern sind.) 


Im Gegenteil betont das "arznei-telegramm, die Information für Ärzte und Apotheker, neutral, unabhängig und anzeigenfrei", dass gerade die Sechsfachimpfstoffe bereits bei der Zulassung negativ auffielen:
 
"Aus unserer Sicht erscheint der Verdacht auf einen Zusammenhang mit der Impfung jedoch nicht ausgeräumt. Die Entwarnung durch die Behörden und deren Begründung ("der hohe Nutzen überwiegt bei weitem die Risiken" (1)) sind für uns nicht nachvollziehbar, da der gleiche Schutzeffekt auch mit weniger komplex zusammengesetzten Vakzinen erreicht werden kann. Wir raten, bis zu einer Klärung auf bewährte weniger valente Impfstoffe zurückzugreifen."

  • Eine Impfung ohne vorherige Aufklärung und Zustimmung ist Körperverletzung! Das gilt auch für Babies und Kleinkinder. Bestehen Sie auch in der Klinik darauf, dass Sie vorab über Risiken und Nebenwirkungen im Vergleich zum Nutzen gründlich informiert werden.
  • Bestehen Sie darauf, dass die Kombinationsmittel so weit wie möglich gemieden werden. Schützen Sie sich und ihre Kinder und verlangen Sie Einzelimpfungen! (Einige Impfstoffe sind allerdings nur noch als Kombinationsmittel erhältlich.)
  • Lassen Sie sich und Ihre Kinder nur impfen, wenn Sie ausreichend gesund und fit sind.
  • Lassen Sie sich gründlich von Ihrem Arzt/Therapeuten beraten. Informieren Sie sich gründlich über Alternativen und bilden sich eine eigene Meinung. 
  • Impfen ist nicht gleichzusetzen mit guter Prophylaxe! 
  • Auch umgekehrt gilt:
    Nicht-Impfen darf nicht identisch sein mit mangelnder Vorbeugung!
  • Manche empfohlenen Impfungen haben eine gute Lobby, aber wenig Sinn (ausser für die Hersteller!) Z.B. brauchen wir keine HPV-Impfung. Stattdessen müsste darüber aufgeklärt werden, dass vor dem Geschlechtsverkehr unter der Vorhaut gereinigt wird. Das sollte genauso selbstverständliche Hygiene werden wie Händewaschen als Grippe-Prophylaxe. Aufklärung ist jedoch unbequem und bringt kein Geld...
Und nicht zuletzt gilt:
Wer krank (im Sinne von erkältet, vergrippt!)
ist,
gehört nach Hause, am besten mit Bettruhe!

Es ist keinem geholfen, wenn derjenige seine Bazillen an alle Kollegen, Kunden, Mitschüler etc. weiter verteilt als Held der Arbeit!
 

5. März 2015

Industrienahe Gesetzgebung verhindern - Gentech-Risiko

Gentechnik-Flickenteppich in Deutschland? 

Im Dezember 2014 haben wir [Anm.: Campact] Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) mehr als 250.000 Unterschriften gegen Konzern-Mitsprache in der Gentechnik-Politik übergeben. Mit Erfolg. Doch nun droht neues Ungemach: Schmidt will künftige Anbauverbote etwa für Gentech-Mais von Monsanto nicht selbst verhängen, sondern die Verantwortung auf die Bundesländer abschieben. Das Problem: Damit eine Gen-Sorte in Deutschland nicht auf die Felder kommt, bräuchte es dann 16 erfolgreiche Verbotsverfahren. Bayer, Monsanto und Co. könnten sie alle vor Gericht anfechten. Das würde den Konzernen gefallen, Gentechnik wäre kaum noch zu stoppen.

Mehr Info zu den Hintergründen der Risikobewertung:

Gentech-Risiko-Forschung "fehlt jede Basis",
magelnde Transparenz & Kontrolle:

Interview mit Christoph Then vom Verein Testbiotech,
„Man muss sich auf das verlassen, was die Industrie vorsetzt“:


Im Bundeslandwirtschaftsministerium fand gestern eine Anhörung zur „Forschung im Bereich der Grünen Gentechnik“ statt. Gefragt wurde: Genügen die Forschungskapazitäten in Deutschland, wohin soll geforscht werden und wie müssen die Rahmenbedingungen aussehen? 

Die Antwort von Imker-, Lebensmittel- und Umweltverbände (u.a. auch Save Our Seeds): es braucht „erhebliche“ Verbesserungen, höhere Standards und mehr Transparenz. Christof Potthof vom Gen-ethischen Netzwerk kritisiert, der Gentech-Risiko-Forschung fehle jede Basis. "Die Gentech-Firmen bestimmen selbst darüber, wer mit ihren Pflanzen forscht - und wer nicht.“
(weiterlesen hier)

Save Our Seeds 

„Save Our Seeds“ (SOS, zur Homepage hier) wurde 2002 als Berliner Büro der Zukunftsstiftung Landwirtschaft in der GLS Treuhand e.V. ins Leben gerufen. Die Initiative ist zugleich eine europäische Kampagne zur Reinhaltung des Saatgutes von gentechnisch veränderten Organismen (GVO) und zur Verteidigung gentechnikfreier Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion.

Sogenannte Grenzwerte für "zufällige und technisch unvermeidbare" Verunreinigungen von Saatgut mit GVO bedrohen die konventionelle wie die biologische Landwirtschaft. Kennzeichnungs-Grenzwerte zwischen 0,3 % und 0,7%, die die EU-Kommission zunächst vorschlug und die Industrie weiterhin fordert, würden der gentechnikfreien Landwirtschaft die Grundlage entziehen und zur schleichenden Verunreinigung des gesamten Saatgutes und damit unserer Lebensmittel führen. 


In dieser Frage ist Save Our Seeds das „Kompetenz-Zentrum“ der Gentechnik-kritischen zivilgesellschaftlichen Bewegungen in Europa, und Ansprechpartner für Politiker, Unternehmen, Regionalregierungen und Medien. Über 300.000 Menschen und mehr als 300 Organisationen mit über 25 Millionen Mitgliedern aus allen EU Staaten sowie Unternehmen und Institutionen unterstützen die gemeinsame Petition von Save Our Seeds für ein Reinheitsgebot und die sogenannte Nulltoleranz beim Saatgut. Auch immer mehr Regierungen und europäische Institutionen haben sich diese Forderung mittlerweile zu Eigen gemacht. Mit politischen und öffentlichkeitswirksamen Aktionen kämpft Save Our Seeds für ein konsequentes Reinheitsgebot beim Saatgut. Mit Erfolg: Bis heute ist es gelungen, die Verabschiedung von Grenzwerten auf europäischer Ebene zu verhindern und zugleich das öffentliche Bewusstsein für die Problematik zu schärfen.

Arbeitsweise und Projekte

Aus diesem Kernanliegen ergaben sich im Laufe der letzten Jahre zahlreiche weitere Aktivitäten zu den Themen Agro-Gentechnik, Saatgut, nachhaltige Landwirtschaft und Ernährungssouveränität. Save Our Seeds organisiert die jährliche Konferenz der Gentechnikfreien Regionen Europas, die Herausgabe des Informationsdienst Gentechnik, die Aktion Bantam-Mais, ist aktiv in der Lobbyarbeit und bei der Vernetzung von Aktivitäten, v.a. auf EU-Ebene.

Seit 2009 arbeitet SOS zudem daran, den Weltagrarbericht von UNO und Weltbank, in dessen Aufsichtsrat Benedikt Haerlin (Leiter von SOS) seit 2003 mitgearbeitet hatte, bekannt zu machen. Diese Arbeit mündete 2011 in die Kampagne Meine Landwirtschaft zur Reform der gemeinsamen Agrarpolitik der Europäischen Union und deren europaweitem Pendant, der Agricultural and Rural Convention 2020, Arc2020. Im Rahmen des Projekts 2000m² testet SOS auf dem sogenannten "Weltacker" außerdem, wie die 2000 Quadratmeter Ackerfläche, die jedem Menschen zustehen, bepflanzt werden könnten.

Das Berliner Büro der Zukunftsstiftung Landwirtschaft vernetzt ohne übertriebenen Selbstdarstellungsdrang mit seinen Kampagnen und Aktionen ein breites Spektrum von Initiativen, Unternehmen, Politikern, Wissenschaftlern, Landwirten und engagierten Bürgerinnen und Bürger. All seine Aktivitäten werden von einer großen Zahl von Organisationen in unterschiedlicher Zusammensetzung unterstützt und getragen. In dieser Vernetzungsarbeit „aus der zweiten Reihe“ sieht es seinen spezifischen Betrag zur Förderung ökologisch, kulturell und wirtschaftlich wegweisender landwirtschaftlicher Produktion und veränderndem Konsum und Genuss von Lebensmitteln. SOS will damit die Saat für fruchtbare Debatten und die Entwicklung einer Landwirtschaft der Zukunft legen.


4. März 2015

QiGong zwischen Ostern und Sommerferien


Alle Kurse beginnen nach Ostern 
wieder ab dem 13. April!


Montags (insgesamt 10x)
Kein Kurs an folgenden Terminen:

Pfingstmontag, 25. Mai

15. Juni


Mittwochs (insgesamt 10x)
in der Physiotherapie Mechelinck
läuft durch bis zum 24. Juni


Freitags (insgesamt 8x)
Kein Kurs an folgenden Terminen:

Maifeiertag 01. Mai
29. Mai
12. Juni

Frauen und Forschung gegen Brustkrebs


mamazone Deutschland – Frauen und Forschung gegen Brustkrebs e.V. 
(link zur homepage des Vereins)
 
Brustkrebs. Dieses Schicksal trifft jeden Tag alleine in Deutschland 210 Frauen. Schmerzen in der Brust, ein Knoten dort, wo nie einer war, eine eingezogene Brustwarze können erste Anzeichen für die Diagnose Brustkrebs sein.

Welche Symptome können auf eine Tochtergeschwulst (Metastase) hindeuten, die der ursprüngliche "Mutterkrebs" bereits in anderen Organen wie Leber, Gehirn, Lunge oder Knochenskelett hinterlassen hat? Hilft mir Chemotherapie oder Bestrahlung? Wie sind die Heilungschancen? Welche neuen Behandlungsmöglichkeiten gibt es? Wo finde ich Hinweise auf klinische Studien mit neuen Medikamenten?

Frauen mit Brustkrebs, die fragen, scheinen länger zu leben als ihre passiven Leidensgenossinnen. Fragende und hinterfragende Frauen mit metastasiertem Brustkrebs haben – einer japanischen Studie aus dem Jahr 2000 zufolge – die besseren Überlebenschancen und leben um 12,2 Monate länger. Demnach scheint Wissen und Kompetenz bei Frauen mit Brustkrebs ein Prognosefaktor für mehr Lebensqualität und „Überlebensqualität“ zu sein.

Auch mamazone Deutschland – Frauen und Forschung gegen Brustkrebs e.V. hat es sich zum obersten Ziel gemacht, Frauen mit Brustkrebs zu ermutigen, sich - von Behandelten zu Handelnden, von passiven „Behandlungs-Empfängerinnen“ hin zu selbstverantwortlich agierenden Patientinnen – weiterzuentwickeln. Dazu dienen alle Projekte von mamazone Deutschland; seien es nun das mamazone Mobil, die Stiftung PATH, die Nachsorgestiftung PONS oder eben diese Internet-Seite.

In unserer heutigen schnelllebigen Zeit ist das Internet eines der wichtigsten Medien zur Informationsgewinnung geworden. Dies trifft selbstverständlich auch auf die Bereiche Medizin (Brustkrebsmedizin), Patientenkompetenz, Gesundheitspolitik, Wissenschaft und Forschung zu. Damit Brustkrebspatientinnen, deren Angehörige und Freunde und alle am Thema Interessierte fundierte Informationen erhalten, versuchen wir unsere Homepage immer auf dem aktuellen Stand zu halten.

Schauen Sie sich auf dieser Seite um und werden Sie kompetente Partnerin eines Arztes, der Ihr Wissen nicht als Besserwisserei versteht, sondern als wertvolle Ergänzung seines eigenen therapeutischen Tuns; eines Arztes, der mehr gegen den Krebs kämpft als um sein Budget; eines Arztes, der sich bewusst ist um die eigene Verwundbarkeit und Verletzlichkeit; eines Arztes, der keine Leitlinie behandelt, sondern die jeweils individuelle Frau mit ihrem sehr persönlichen Brustkrebs.


Lesenswert auch die beiden Unterthemen zum

Mammographie-Screening: Ein Erfolg mit Fragezeichen (link

und  

Haben auch Sie Mitleid mit Ihrem Arzt? 
Was sind wir der Krankenkasse wert? (link)

(Daraus ein kleiner, IMHO sehr treffender Auszug:
Unsere Ärzte wollen uns nicht ärgern, sie sind - wie wir - Teil eines Systems, dass sich selbst ad absurdum führt und jeder Kontrolle entzieht. Wir Patientinnen und Patienten dürfen es nicht länger hinnehmen, dass unsere Krankenkassenbeiträge für sinnlose Marketingaktionen und Wellnessreisen vergeudet werden statt in die medizinische Versorgung zu fließen. Krankenkassen wie Leistungserbringer leben von unseren Beiträgen – dessen sollten wir uns bewusst sein – und hier auch Rechenschaft von den Kassen fordern. Wer mit unser aller Geld in dieser Weise unverantwortlich umgeht, sollte unseren Protest spüren.[...])



(Texte von mamazone)