Alle QiGong-Kurse
starten wieder in der 3. Woche,
ab Dienstag, dem 13. Januar.
Jeder Kurs geht über 10 Termine
bis Mitte/Ende März.
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(Dies ist eine Unterseite zu http://www.shuidao.de/)
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Jeder Kurs geht über 10 Termine
bis Mitte/Ende März.
Oleum basileum, so der lateinische Name, ist ein Arzneimittel mit langer Tradition. Der Mythos der fernöstliche Herkunft der Rezeptur gilt historisch als nicht gesichert.
Der Legende nach soll der Entdecker Marco Polo ein geheimnisvolles Destillat als Geschenk vom Enkel Dschingis Khans aus Asien 1292 mit nach Venedig gebracht haben. Das wiederum ist gar nicht so unwahrscheinlich.
In der chinesischen Medizin des 16. Jhdt. sind aromatische Essenzen aus Destillation bekannt, z.B. der Pfefferminze, Sternanis, Zimt. Auch Zitrusschalenextrakte, v.a. der Bergamotte, sind bis heute in China hochgeschätzt als Allheilmittel, Magenbitter und bei Husten.
Die Chinesische Medizin kennt eine Vielzahl ähnlicher Rezepturen, z.B. das bekannte Raubtier-Balsam, das leider meist auf Basis minderwertiger, synthetischer Substanzen produziert wird.
Den Namen Oleum Basileum verdankt das Rezept einem Baseler Apotheker, der die Rezeptur zwei Jahrhunderte später analysiert und ein solches Destillat namens "Ol.bas." hergestellt hat.
Mit dem Aufkommen chemischer Arzneimittel versank es fast in Vergessenheit, bis 1932 der Schweizer Apotheker Schoenenberger das Rezept aufgenommen hat.
Bis Ende der 1970er-Jahre wurde die Mischung Olbas®, Fa. Walther Schoenenberger, aus den traditionell uberlieferten ätherischen Ölen durch Mischen und anschließender Destillation gewonnen.
Die Rezeptur wurde erst in den vergangenen Jahren geändert und vereinfacht. Es ist schade, dass einige wertvolle Bestandteile aufgrund von rechtlichen Zulassungsverfahren weggefallen sind.
Das passiert seit Jahren mit vielen bewährten Naturheilmitteln. Viele verschwinden sogar vom Markt. Gerade Mittel, deren Herstellungsaufwand hoch ist, aber die die Gewinnmargen niedrig, rentieren sich oft nicht mehr.
Durchaus im Sinne der Pharmalobby sind die Zulassungsbedingungen nur noch für große Pharmakonzerne zu erbringen.
In der asiatischen Medizin ist als Arzneipflanze ebenfalls die Ackerminze bekannt (M. arvensis). Sie ist deutlich höher in Ertrag und billiger in der Herstellung. Doch wirkt die Ackerminze ungleich aggressiver.
Deren scharf-durchdringendes Destillat wird hierzulande meist als hochkonzentriertes japanisches Minzöl verkauft.
Deren Anwendung kann sogar zu gefährlichen Nebenwirkungen führen, wie Luftnot und Kreislaufkollaps. Damit ist dieses ätherische Öl ohnehin schon erkrankte Atemwege erst recht tabu, ebenso für Schwangere, Säuglinge und Kinder!
und zum Glück bis heute in Apotheke, Drogerie und Bioladen frei verkäuflich. Das von Schoenenberger vertriebene Olbas® wird ausschließlich mit dem wesentlich milderen Pfefferminz-Destillat (M. piperita) hergestellt.
Der Arbeitskreis um Professor J. Reichling am Institut fur Pharmazie und molekulare Biotechnologie der Universität Heidelberg hat sich in einigen Studien mit der Wirkung der Rezeptur im Vergleich zu den Einzeldestillaten beschäftigt.
Es zeigte sich sehr klar, dass die Wirkung und Anwendungsgebiete der traditionelle Rezeptur das Vertrauen verdient. Es galt also nicht umsonst schon lange Zeit als wahres Wundermittel gegen allerlei Gebrechen.
Die positiven Ergebnisse bestätigen den Einsatz von ätherischen Ölen in der Therapie bei Haut- und Wundinfektionen sowie bei Erkältungskrankheiten.
Bakterien, Pilze und Viren reagieren äußerst sensibel auf ätherische Öle. Die antimikrobielle Wirkung bestätigte sich gegen alle Testkeime. Diese verursachen viele Wundinfektionen, auch als Folge-Infekte bei Praxis- und Klinikeingriffen und sind immer öfters multiresistent gegen verschiedene Antibiotika.
In Olbas wirken vor allem die drei ätherischen Destillate von Pfefferminze, Cajeput- und Eukalyptus:
Die europäische Minze ist fast schon ein Allheilmittel an sich. Ihre stark entkrampfende Wirkung wirkt sowohl bei Verdauungsbeschwerden, als auch bei Kopfschmerzen.
Nachweislich ist sie sogar ebenso effektiv
wie Paracetamol,
allerdings ohne dessen Nebenwirkungen!
Pfefferminze beruhigt und desinfiziert die Atemwege. Sie hemmt das Wachstum von Bakterien und wirkt entzündungshemmend und schmerzstillend.
wirkt krampflösend, durchblutungsfördernd und ist stark antiseptisch.
hat eine antimikrobielle und Auswurf-fördernde Wirkung. Er regt die Durchblutung an und wird unter anderem bei Muskelschmerz empfohlen.
Zur trockenen Inhalation:
1 Tropfen auf ein sauberes Taschentuch träufeln und einatmen.
Als feuchte Inhalation:
1-3 Tropfen Olbas® Oel
in eine Schüssel heißes Wasser geben
und die heißen Dämpfe inhalieren
(Vorsicht, Verbrühungsgefahr!).
Sobald sich das Öl verflüchtigt hat,
nochmals 1-2 Tropfen dem Wasser zugeben.
Max. 10 Minuten inhalieren.
Danach in der Wärme bleiben.
Zur Einreibung auf Hals und Brust:
Bis zu 5 mal täglich
1 Teelöffel Olivenöl mit 1-3 Tropfen Olbas®
einreiben und warm zudecken.
Leider ist das wunderbare Nasenöl der Fa. Weleda als Arzneimittel nicht mehr im Handel. Doch wir können uns selbst eine ähnlich Mischung zubereiten. Sie pflegt wundgeputzte Schnupfennasen gleichermassen wie trockene, borkige Nasenschleimhäute.
Nach Nasenspülungen pflegt es ebenso, wie vorbeugend in der Erkältungszeit. Auf Flugreisen schützt es sowohl vor der trockenen Kabinenluft, wie vor den an Bord zirkulierenden Erregern.
Wir verwenden als Basis Sesamöl, das zuvor gereift wird. D.h. ca. 15 Minuten vorsichtig erwärmen. Es soll heiß werden, darf aber nicht kochen.
Auf ein 10ml-Fläschchen mit ölfester Pipetten-Einsatz geben wir 1-3 Olbas-Tropfen und füllen mit dem abgekühlten Sesamöl auf.
Zur Behandlung von Lippenherpes werden neben Virostatika auch erfolgreich pflanzliche Mittel wie Extrakte aus der Melisse und ätherische Öle eingesetzt.
Das Ergebnis zeigt, dass die Viren vor allem während der Bläschenbildung sehr intensiv auf die ätherischen Öle reagieren. Die Bläschen füllen sich so lange mit virushaltiger Flüssigkeit, bis sie aufplatzen und eine Masse an neu gebildete Viren freisetzen.
Diese Phase ist durch eine hohe Ansteckungsgefahr gekennzeichnet. Durch Verschmieren der Flüssigkeit kommt es häufig zum Ausweiten der Infektion auf umliegende Gewebe, z.B. die Augen.
Die Wirkung von Olbas®Oel zeigte eine bis zu 30-fache Wirkung gegenuber den Einzelölen. Hierbei wurde allerdings nur gegen Einzelöle aus der Rezeptur getestet. Das ätherische Destillat der Melisse fehlte bei dieser Studie, obwohl es das effektivste Mittel der Aromatherapie bei Herpes labialis ist. (Die Kombination wirkt durch synergistische Effekte zusätzlich um Einiges intensiver, z.B. durch Zugabe von Melissendestillat.)
Zur Förderung der Wundheilung haben sich ätherische-Öl-Zubereitungen vielfach in Fallstudien und Praxisberichten bewährt, sowohl zur Vermeidung von Wundinfektionen, als auch zur Behandlung, gerade auch mit Antibiotika-resistenten Keimen.
In einer klinischen Studie wurde bei oberflächlichen Wunden Olbas®Oel sogar unverdünnt auf die Wundfläache und auf die Innenseite des Wundverbandes gegeben, bzw. bei tiefen Wunden auf 1:20 verdünnt eingebracht.
Das positive Gesamtergebnis ist nicht zuletzt auf das breite antimikrobielle Wirkungsspektrum der ätherischen Öle zuruckzuführen.
Entgegen der gängigen Meinung, dass ätherische Öle bei Kontakt mit Wunden Schmerzempfindungen auslösen, ist das in der Praxis nicht zu beobachten. Die Anwendung von Präparaten aus ätherischen Olen wird meist als lindernd und angenehm empfunden.
Mehrmals täglich wurde 1 Tropfen Olbas®Oel jeweils mit einem frischen (!) Wattestäbchen aufgetupft. Zusätzlich wurden 3-mal täglich 3 Tropfen in etwas lauwarmem Wasser eingenommen.
In diversen Studien hat sich die Anwendung ätherischer Öle gegenüber der Gabe eines gängigen Schmerzmittels nach 2-4 Stunden als gleichberechtigt erwiesen. In den Studien kam es zu keinen unerwünschten Nebenwirkungen. (Verständlicherweise haben die Pharmakonzerne kaum Interesse daran, dass dies breit publiziert wird.)
Beim Auftragen auf die Stirn und/oder Schläfen genügend Abstand zu den Augen einhalten. (Die Anwendung für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren war in den Studien nicht vorgesehen.)
Bei Kopfschmerzen 2-3 Tropfen direkt einmassieren.
Bis zu 3x täglich nach Bedarf.
Bei Muskelschmerzen 5-10 Tropfen pur
auf das schmerzhafte Areal einreiben.
Bis zu 3x täglich nach Bedarf.
Alternativ auf ein feuchtes Tuch träufeln
und die schmerzhafte Region damit abtupfen,
bzw. als Kompresse auflegen.
(ab dem Schulalter mit max. 3 Tropfen)
(Erkältung Teil II von III)
2-3 Liter Wasser pro Tag aufkochen und in eine Thermoskanne füllen. (Falls zuvor Kaffee in der Kanne war, vorher mit kochendem Wasser und Geschirrspülmittel gründlich säubern!)
So warm wie möglich, über den Tag verteilt in kleinen Schlucken trinken. Die Wassertrinkkur kann solange wiederholt werden, bis die Kältesymptome vorbei sind.
Das heisse Wasser bringt Wärme und Energie in den Bauch, befeuchtet die Schleimhäute, verflüssigt den Schleim, auch den im Kopf. Es spült ihn runter zur Blase, die scheidet ihn dann aus.
Der einzige Nachteil: Wir brauchen eine Toilette in der Nähe und werden im Laufe des Tages recht viel dorthin wandern.
Zusätzlich können pro Tag auch 2-3 Tassen Erkältungstee getrunken werden. Alkohol und Milchprodukte sollten gemieden werden.
sind nur durch eines zu ersetzen:
Bettruhe!
Auf dem Sofa rumlungern ist keine Alternative. Der Körper und das Nervensystem brauchen Ruhe und Erholung. Daher den TV ausgeschaltet lassen. Viel Schlafen, träumen, ein bisschen lesen und Musikhören.
Die Füsse müssen warm sein.
Dicke Socken, am besten aus Wolle,
Wärmflasche und Fussbad sorgen dafür.
Schon ein Fussbad, erst recht ein ansteigendes Fussbad, kann wahre Wunder bewirken. Das darf auch bei Fieber, bei Herzerkrankungen und bei schlappem Kreislauf gemacht werden.
Auch eine heisse Dusche tut bei Infekten gut und bringt morgens sanft den Kreislauf in Schwung. Dabei wird vor allem der Nackenwirbel am Übergang zur Brustwirbelsäule so heiss, wie gut erträglich, durchwärmt.
Wer einen stabilen Kreislauf, kein Fieber und keine Vorerkrankungen (z.B. Herzschwäche) hat, darf auch für ein Vollbad in die Badewanne.
Ein Erkältungsduft-Zusatz steigert die Wirkung, z.B. Dr. Hauschka, Wind und Wetter Bad. Für ein Fussbad reicht ca. 0.5 Teelöffel, für ein Vollbad 1-2 Esslöffel nach dem Einlaufen.
Die darin enthaltenen ätherischen Öle werden durch die Wärme deutlich intensiver über die Haut in den Blutkreislauf aufgenommen. Sie steigen auch als Dampf auf und werden eingeatmet.
Für Kleinkinder ist ein solches Bad eine sichere Alternative zur Inhalation, wenn der Badezusatz gering dosiert bleibt.
Dabei werden ätherischen Öle niemals pur eingesetzt. Ein Erkältungsduft-Konzentrat aus puren ätherischen Ölen, z.B. Olbas-Tropfen, wird immer verdünnt bei Hautkontakt angewendet.
Mit einem hochwertigen Erkältungsduft-Balsam wird mehrmals täglich Brust und Rücken eingerieben:
oder ein gebrauchsfertiges, sanftes Balsam nehmen, z.B.
Tip: nach der Dusche in die feuchte, durchwärmte Haut einmassieren!
Keine minderwertigen, synthetischen Salben (z.B. WickVaporub) oder aggressiv-reizenden "japan. Minzöle" verwenden. Generell werden ätherische Öle niemals unverdünnt in Hautkontakt gebracht!
Thymian, Ingwer und Kurkuma sind hochwirksam gegen Bakterien und Viren, sogar effektiver als Antibiotika bei weniger Nebenwirkungen. Daher sollten wir gerade bei einem Infekt diese reichlich zum Würzen verwenden.
Ob frisch oder getrocknet, diese sollten immer in der Küche vorhanden sein. Ingwer sollte nicht mehr ab dem Nachmittag als Tee eingesetzt werden, weil er sehr anregend wirkt.
Pro Tasse Tee, 2-3x tgl. einzeln oder zusammen
zugedeckt ca. 10 Min. ziehen lassen.
Selbstverständlich können auch andere Erkältungstees getrunken werden. Holunder- und Lindenblüten sorgen ebenfalls für Durchwärmung. Anis und Fenchel unterstützen den Thymian bei "produktiven" Husten, wenn Schleim abgehustet werden muss.
Bei Halsschmerzen wird mit lauwarmem Salbeisud gespült und gegurgelt. 1 gut gehäufter Esslöffel Salbei mit 1 Tasse kochendem Wasser übergiessen und 20-30 Minuten zugedeckt ziehen lassen. Salbeitee kann auch getrunken werden, vor allem, wenn sich die anfängliche Kälte in (fiebrige) Hitze gewandelt hat.
Bei Schnupfen und Husten kann 1-3x pro Tag inhaliert werden. Das geht am effektivsten über einer Schüssel mit heissem Wasser. Dazu gibt man ca. 1 Liter hinein, beugt sich darüber und bedeckt den Kopf samt der Schüssel mit einem grossen Badetuch.
Den heissen Dampf (vorsichtig!) tief einatmen. Die feuchte Wärme öffnet alle Poren und weitet die Bronchien. So kann der Schleim schön abfliessen und der Kopfdruck wird erleichtert.
Wer mag intensiviert das Dampfbad mit einem hochwertigen Erkältungsduft, wahlweise mit:
Sparen Sie sich die Inhalationsgeräte. Sie sind längst nicht so wirkungsvoll , wie beworben, und müssen aufwendiger gereinigt werden. Selbst ein Schulkind kann unter dem Handtuch inhalieren, wobei sicherheitshalber das Wasser so temperiert wird, dass es mit der Hand noch aushaltbar ist.
ist das wichtigste Heilmittel in der Chinesischen Medizin bei Erkältung. Sie wärmt und stärkt von innen. Perfekt, wenn jemand uns bekochen kann. Ansonsten ist das einfach gemacht:
wird in einem grossen Topf über 3-4 Stunden gekocht. Wer mag, pult nach 1-2 Stunden das gute Brustfleisch vom Knochen und legt es für später beiseite. Je länger gekocht, desto intensiver wird die Brühe.
Am Ende der Kochzeit alles durch ein Sieb giessen.
Nicht entfetten.
Verwendet wird nur die klare Brühe, die heiss in Einmachgläser gefüllt wird (vorher mit kochendem Wasser ausspülen!). So hält sie sich im Kühlschrank für ein paar Tage.
Wir kochen jede Portion nochmal kurz auf. Dabei darf mit frischem, gut geputzten, zerkleinerten Gemüse, glatter Petersilie verfeinert, sowie das gerettete Brustfleisch zugegeben. Auch eine Portion Reis kann in der Brühe gar gekocht werden.
Die Füße müssen vor dem Wickel warm sein!
Saft einer Zitrone
in eine Schüssel mit warmem Wasser geben
(etwa 2
Grad unter der momentanen Körpertemperatur)
2 Baumwoll-Geschirrhandtücher eintauchen,
auswringen dass sie nicht
mehr tropfen, und
je ein Tuch um jede Wade wickeln,
vom Knöchel bis
hoch zum Knie.
Darüber jedes Bein in ein trockenes
Handtuch einwickeln.
Etwa 10 Minuten wirken lassen.
Bei Bedarf kann das noch zweimal mit einer halben Stunde Abstand
wiederholt werden.
(Erkältung Teil I von III)
kommt nicht nur die Adventszeit, sondern vor allem die Infektionszeit. Nicht nur Rudolf, das Rentier, hat dann eine typische, knallrote Schnupfennase, der Hals ist wund, der Husten grollt.
Erkältung, grippaler Infekt oder Grippe, diese drei sollten wir unterscheiden. Welcher Erreger dann exakt dahinter steckt, ist in der Praxis irrelevant. Tests können wir uns sparen, wie brauchen nur etwas genauer beobachten.
Kommt 3 Tage, bleibt 3 Tage, geht 3 Tage
sagt der Volksmund zu Recht. Nachdem wir zuviel Kälte/Nässe abbekommen haben, kommt ein frösteliges Unwohlsein auf, das allmählich zunimmt. Die Nase geht zu, Stimme, Stimmung und Hals werden rauh.
Die Beschwerden sind aushaltbar, eher lästig. Damit es so banal bleibt, gönnen wir uns Ruhe und Zeit. Der Körper kann mit etwas Unterstützung sehr gut selbst damit fertig werden:
Mein Tip:
Dr. Hauschka,
Wind und Wetter Bad
wärmendes Fichtennadel Badeöl,
durchwärmt lang anhaltend,
lässt frei durchatmen,
entspannt und kräftigt die Abwehr.
Ein Antibiotikum und Schmerzmittel sind noch lange nicht nötig und sogar kontraproduktiv. Das Immunsystem braucht etwas Ruhe und ist beschäftigt.
Je nach Bedarf können wir zusätzlich die Symptome mit sanften Hausmitteln lindern (siehe hier). Dann sind wir nach wenigen Tagen Schonzeit auch wieder fit.
Ignorieren wir die leichte Erkältung und (über-)belasten den Körper weiter, dann kann sie verschleppt werden und sich chronifizieren.
Plötzlich, schnell und heftig
kommt die Virus-Infektion wie angeflogen. Innerhalb von einer Stunde oder über Nacht erwischt es uns. Wir fühlen uns krank, zerschlagen, haben manchmal erhöhte Temperatur oder Fieber.
Hier gilt:
Krankmelden und konsequent ab ins Bett
- statt alle anderen anzustecken!
Welcher Virus uns erwischt hat, ob Grippe, Corona, Schnupfen- und Atemwegs-Viren, es spielt keine Rolle. Sparen wir uns unsinnige Testerei. Typische virale Infektionen sind auch die Kinderkrankheiten Röteln, Masern, Mumps und Pfeiffersches Drüsenfieber, die bei Erwachsenen oft heftig verlaufen. Auch viele Magen-Darm-Infekte sind durch Viren verursacht.
Wichtig:
Antibiotika wirken nicht gegen Viren!
Sogar im Gegenteil, Antibiotika schwächen die Infektabwehr noch mehr. Vielmehr gilt, das Immunsystem zu unterstützen. Jeder Virus erzeugt Toxine, die unseren Stoffwechsel und die Ausscheidungsorgane überschwemmen. Wir spüren das durch diese elenden Kopf- und Gliederschmerzen.
Die Heißwasser-Trinkkur ist hier sogar noch wichtiger, damit verlorene Flüssigkeit ersetzt wird, die durch Fiebern, Schwitzen und Symptome verloren geht. Das gilt erst recht bei Magen-Darm-Infekten, wenn viel Flüssigkeit durch Erbrechen und Durchfall verloren wird.
Die heftigen Symptome lindern wir am besten von Anfang an, siehe Folgeartikel. Schmerzmittel sind keine geeigneten Mittel. Wir unterdrücken weder das Unwohlsein noch Symptome, denn sie haben ihren Sinn.
Husten kann sehr unangenehm werden, aber er sorgt dafür, dass der Schleim aus den Atemwegen entfernt wird. Sinnvoll ist das sanfte Abhusten fördern, durch reichlich Trinken, Inhalieren, Einreiben. Den Brustkorb hochlagern lässt uns die schlimmsten Nächte zu überstehen.
Unterdrücken wir den Husten medikamentös, sammelt sich der Schleim in den Bronchien. Das belastet nicht nur die Atmung und die Sauerstoffversorgung, sondern bildet die perfekte Brutstätte für Bakterien. Dann kann z.B. aus der Bronchitis eine Lungenentzündung werden.
Erhöhte Temperatur ist ein wichtiges Selbstheilungsmittel des Körpers. Untersuchungen haben gezeigt, dass sich Viren bei höheren Temperaturen deutlich langsamer vermehren und Fieber somit eine positive Rolle bei der Abwehr von Viruserkrankungen spielen kann. Umgekehrt kann die Unterdrückung des Fiebers zu einem ungünstigeren Krankheitsverlauf führen.
Nur, wenn die Temperatur stabil um 39°C liegt, und trotz Bettruhe eine starke Erschöpfung entsteht, können wir Fieber behutsam senken durch kühle Wadenwickel. Vor allem zur Nacht lässt das besser schlafen.
Bakterielle Atemwegs-Infekte bei Erwachsenen entstehen meist, wenn das Immunsystem geschwächt ist, oft durch Stress, Reisen, nach Klinikaufenthalten, im Alters-/Pflegeheim. Keuchhusten und Hirnhautentzündung sind zwei üble bakterielle Erkrankungen, die in diese Kategorie fallen.
Meist überlagern bakterielle Infektionen eine bestehende Grunderkrankung, z.B. eine verschleppte, nicht ernst genommene Erkältung/Virus-Infektion. Typisch sind diese sekundären Infekte als Lungenentzündung, Rachen-Angina (auch hier wird oft zunächst der leichte Infekt mit Halsweh verschleppt) oder Herzentzündung
Manchmal entstehen sie als Folgeerkrankung nach Verletzung und Operation, wenn z.B. nach Zahnbehandlungen Bakterien über das Blut bis ins Herz geschwemmt wurden. Daher ist eine konsequente Wundversorgung und Hygiene sehr wichtig. Hier kann sogar eine vorbeugende Antibiotika-Verschreibung Sinn machen, die dann auch wie verschrieben, genommen werden sollte.
kommt es zu einer schnellen und drastischen Verschlechterung des Allgemeinzustandes, muss der Hausarzt, bzw. der ärzliche Notdienst (rund um die Uhr, Telefon 116117) gerufen werden, sobald folgende Alarmzeichen auftreten:
Dann braucht es tatsächlich eine hoch dosierte, gezielte Antibiotikum-Therapie, manchmal sogar einen Klinikaufenthalt.
Für jede Antibiose gilt:
Auf keinen Fall sollte sie halbherzig begonnen, und dann vorzeitig abgebrochen werden. Das erzeugt resistente Erreger, die im Notfall nicht mehr mit diesem Antibiotikum behandelt werden können. Das gilt erst recht für die übliche Devise "nebenbei einwerfen und weiterstressen wie bisher".
Denn jedes Antibiotikum traktiert alle Bakterien auf allen Geweben und schwächt den gesamten Körper. Die Symptome werden nicht direkt gelindert.
Solange keine Komplikationen auftreten, kann über 2-3 Tage achtsam mit Hausapotheken-Mitteln behandelt werden. Voraussetzung ist, dass keine Symptome unterdrückt werden. Schmerzmittel (wie Paracetamol) maskieren den wahren Zustand.
Sinnvoll ist, zunächst das Immunsystem stärken und die betroffenen Bereiche konsequent und intensiv zu behandeln, z.B. durch inhalieren, gurgeln, spülen, etc.
Sollte sich nach 2-3 Tagen keine deutliche Besserung zeigen oder gar eine Verschlechterung, ist die Grenze der Selbstbehandlung erreicht.
(Erkältung Teil III von III)
Ergänzend können wir das Immunsystem mit einigen sanften Naturheilmitteln aus der Apotheke unterstützen. Hier einige weitere Vorschläge für eine gut sortierte Hausapotheke:
wirkt stärkend und regulierend auf das Immunsystem.
3-5 x täglich
rechts und links auf die Halsseiten aufsprühen und sanft mit den Handgelenkinnenseiten von oben nach unten einreiben.
Zusätzlich können mehrmals täglich 1-2 Sprühstösse in jedes Nasenloch "hochgeschnüffelt" und bei Bedarf auf die entzündeten Bereiche im Rachen aufgesprüht werden.
wirkt schleimlösend, auswurffördernd, krampflösend, entzündungshemmend und antibakteriell, bei Husten und Erkältungsbeschwerden.
Insbesondere wenn Schleim schwer zu lösen ist oder ein kältebedingter Reizhusten vorliegt, entspannt Thymian die Bronchien und erleichtert das Abhusten.
3x tgl. 3-5 Tropfen pur
aus den Heilpflanzen Echinacea, Holunder und Schwalbenwurz, durchwärmt, schützt und stärkt das Abwehrsystem, lindert bei grippalem Infekt Symptome wie Schnupfen, Husten, Heiserkeit, Fieber und Schüttelfrost, entlastet und leitet Virus-Toxine aus.
3x tgl. 3 Tropfen pur
ist ein Destillat aus rektifiziertem Eukalyptusöl, Süßorangenöl, Myrtenöl und Zitronenöl. Es kann auch in Kombination mit den anderen hier erwähnten Mitteln eingesetzt werden. (Es kann auch 1 Kapsel zum Inhalieren ins Dampfbad gegeben werden)
Es aktiviert die Selbstreinigung in den gesamten Atemwegen, erhöht die Bewegung der Flimmerhärchen, löst Schleim, verbessert den Abtransport schädlicher Bakterien und Viren aus den Atemwegen.
GeloMyrtol wird immer nach einer Mahlzeit eingenommen. Dann ist es gut verträglich:
3-4x tgl je 1 Kapsel
Nach dem Abklingen der Symptome
über einige Tage weiternehmen
2x tgl. 1 Kapsel.
Bei chronifizierten, langwierigen Infekten, wie post-virale Symptome, Nebenhöhlenbeschwerden, kann 2x tgl 1 Kapsel auch über 4 Wochen lang (weiter-) genommen werden.
lindert Rachen-, Mandel- und Zahnfleischentzündungen.
Bei Bedarf bis zu stündlich
je 1 Sprühstoß auf die entzündete Stelle geben.
bei heftigem Husten und Bronchialkatarrhen mit Hustenkrämpfen
3-5x täglich 2-3 Tropfen pur
v.a. bei heftigen bakteriellen Infekten als Alternative, bevor ein Antibiotikum eingenommen wird. Bei Blasenentzündungen sollte statt eines Antibiotikums immer zuerst und beizeiten Angocin eingesetzt werden.
Es wirkt antibakteriell (auch auf bakterielle Biofilme), zugleich antiviral und antientzündlich, reduziert Schleimbildung, lindert Husten, Brust-, Kopfschmerz. Es kann auch in Kombination mit anderen hier erwähnten Mitteln eingesetzt werden.
Angocin wird immer nach einer Mahlzeit eingenommen. Dann ist es gut verträglich.
3-5x tgl. 5 Tabletten
Nach dem Abklingen der Symptome
über einige Tage weiternehmen
3x tgl. 1 Kapsel.
Gute Besserung!
In Schritt 1 klären wir trübe Energien. Immer wieder, soweit wie möglich. Zugleich nehmen wir klares Yang des Himmels auf. Doch eigentlich läuft dieser Prozess jedoch umgekehrt.
Dieser himmlische Teil der Lebensenergie ist hochschwingend wie Sonnenlicht, nicht greifbar, luftig, leicht. Er beschwingt, beflügelt, motiviert, vitalisiert uns und das Trübe. Die frische Energie belebt und beschleunigt das Trübe.
Alles, was zuviel des Guten ist, strömt einfach durch uns durch zu Mutter Erde. Ansonsten würden wir wie Ikarus den Bodenkontakt verlieren und uns im Wolkenkuckucksheim verlieren.
Wenn wir uns nach einer Weile des Loslassens spürbar erleichtert fühlen, stabilisieren wir uns im zweiten Schritt. Erdung, Stabilität, Festigkeit, Verwurzlung, all diese Stichworte charakterisieren die Energie von Mutter Erde.
Während die Yang-Energie den Geist durch Inspiration nährt, füttert die Yin-Energie der Erde die materielle Substanz. Der Teil an Lebensenergie, den die kosmische Mutter uns schenkt, ist im Vergleich zur himmlischen durchaus greifbar.
Die Erd-Energie erdet uns im wahrsten Sinne, sie gibt uns Halt, Verwurzlung, festen Boden unter den Füssen. Den gut gegründeten Standpunkt brauchen wir, damit wir all die Ideen auch auf Erden handfest verwirklichen können.
Es braucht also immer eine gute Balance, die flüchtigen, yangigen himmlischen Energien, wie die materielleren, irdisch-yinigen Energien.
Ich nenne die Yin-Energie auch die Wasser des Lebens. Wir bestehen aus über 80% Wasser. Selbst feste Nahrung zerkauen wir, bis sie sich verflüssigt und wir sie gut verdauen können.
Von hier aus erlauben wir den Wassern der Erde zum Dammpunkt aufzusteigen. Wie ein Baum mit tiefen Pfahlwurzeln saugen auch wir die Wasser des Lebens auf.
Mutter Erde füllt unseren Körper und unser Energiefeld mit ihren frischen, kühlen, feucht-belebenden Energien. Die Erd-Energie flutet unsere Beckenschale und steigt weiter auf.
Wir füllen uns bis über den Scheitelpunkt hinaus, bis der Überfluss über unser Energiefeld heraussprudelt. Auch hier kehrt des Guten zuviel wieder zur Erde zurück.
Durch die Aufmerksamkeit haben wir den Dammpunkt als unterstes Tor am Rumpf aktiviert (immer wieder erneuern!).
So ist er einerseits aufnahmebereit, hat andererseits genug Tonus, um zu verhindern, dass dieses Tor zu schlapp und offen ist. (Das kennen viele, nicht nur ältere Menschen als Beckenbodenschwäche, die u.a. zu Inkontinenz führt).
Im Laufe unseres Alltags sammelt sich Staub und Schmutz auf unserem Äusseren, wie im Inneren. Diese Anlagerungen sind nicht negativ. Es ist einfach Staub, Materie, die anhaftet.
Auf der materiellen Seite ist uns das (meist) bewusst. Daher waschen wir uns und unsere Kleidung regelmässig.
Doch auch unser Energiefeld sammelt solche Ablagerungen. An manchen Stellen mehr, an anderen weniger, behindern diese Blockaden den Fluss unserer Lebensenergie.
Die Zirkulation kann sich nicht mehr frei bewegen, verlangsamt sich, kann sich nicht mehr wandeln. Aus einer kleinen Ansammlung entsteht eine immer größer werdende Stagnation.
Lagert sich im Laufe der Zeit mehr und mehr "trübe Energie" in unserem Energiefeld an, nehmen wir das durchaus wahr:
Wir fühlen uns zunehmend beschwert, behindert, träge, betrübt. Auch das ist nicht schlimm, sondern Teil des Menschseins. Denn wir selbst können uns darum kümmern:
So wie wir uns waschen, Zähneputzen und unsere Kleidung waschen, um abgelagerte Materie zu entfernen, so sollten wir auch unser Energiefeld regelmässig reinigen. Das ist sogar unser Aufgabe, die uns kein anderer abnehmen kann.
Regelmässige Hygiene ist für unser Wohlbefinden wichtig - auf allen Ebenen der Körper-,Geist- und Seelen-Landschaft.
Unsere Übungshaltung (wie wir sie im QiGong für den Alltag üben) ist im Grunde schon die Übung:
Mit dieser Vorstellung schaffen wir Kontakt zu Vater Kosmos. Zugleich richten wir unseren Körper und die Wirbelsäule auf.
So entsteht allein durch unsere Aufmerkamkeit offener Kontakt zur himmlischen Energie des Universums. Sie kann jetzt ungehindert zu uns herabströmen. Das tut sie ohnehin, die ganze Zeit.
Der Unterschied liegt nur darin, dass wir uns verschliessen, mit all unserer Geschäftigkeit und Verkrampftheit. Es geschieht alles von selbst, wobei wir es mit unserer wachen Aufmerksamkeit intensivieren.
Das himmlische Qi strömt herab und fliesst um und in unser Energiefeld. Wer mag, kann sich das wie ein himmlisches Brausebad vorstellen oder wie unter einem wunderschönen Wasserfall.
Wir nehmen zugleich frische Lebensenergie auf und geben alte, verbrauchte, leblose Energie ab. Es fliesst unendlich, im Überfluss. Wir nehmen so viel auf, wie wir brauchen. Wir können solange und so oft üben, bis wir uns wieder vitalisiert fühlen.
Wie ein munteres Bächlein bringt es in alle Ecken Bewegung, wirbelt all die festsitzenden, trüben Energien auf, bringt es in Bewegung. Der Teil, der sich davon nicht mehr beleben lässt, wird mit fortgeschwemmt.
Die trüben Energien kehren zurück zu Mutter Erde. Dort werden sie regeneriert. Wir geben sie mit Dank zurück. Sie werden von der kosmischen Mutter als Nahrung willkommen aufgenommen.
Das, was die Wesen von Mutter Erde wiederum erzeugen, dient uns eines Tages wieder als Nahrung im großen Kreislauf. Es ist ein Geben und Nehmen, wir sind Teil des Großen, Ganzen.
Es gibt nämlich keinen Grund, es nicht zu tun:
Völlig Nebenwirkungs-frei,
dafür mit spürbarer Wirkung.
Probier es aus!
(Ja, es gibt auch einen Schritt 2.
Der folgt, wenn wir Schritt 1 gut geübt haben.)
Sowohl Frühling als auch Herbst sind Jahreszeiten des intensiven Wandels.
Daher häufen sich oft zu diesen Jahreszeiten Erkrankungswellen. Aus diesem Grund ist es so wichtig, dann beruhigende, meditative Praktiken, die das Leben nähren, besonders zu pflegen.
ist das Thema der Herbstmonate. Sowohl der Alltag, als auch die Behandlung sollten auf die der Jahreszeit entsprechende Energiequalität hin abgestimmt werden. Wichtig ist, Körper und Geist in einem ruhigen, harmonischen Zustand zu halten und seine Energien nicht zu verschleudern:
Hier folgen noch zwei praktische Tips.
(Wer den vollständigen Artikel weiterlesen möchte, findet ihn hier)
am Tag helfen, die Balance für den Herbst zu finden. Eine wunderbare, herbstliche Mischung mit säuerlichem Hibiskus und wärmend-stärkenden Gewürzen wie Süßholz, Kurkuma, Kardamon und Ingwer:
Auf
Trinktemperatur abgekühlt kann mit einem Tropfen kaltgeschleudertem
heimischem Honig sparsam gesüsst werden.
Schliesse Deine Augen.
Klappere 21 Mal mit den Zähnen.
Schlucke den Speichel.
Reibe Deine Hände aneinander.
Lege danach die Handflächen auf die Augen
und spüre die Wärme,
die auf die Augen übergeht.
Reibe nochmal Deine Hände
und bedecke wieder die Augen.
Wer diese Übung regelmässig während der gesamten drei Herbstmonate praktiziert, bekommt klare und leuchtende Augen.
(Basierend auf Heiner Frühaufs englischer Übersetzung des Klassikers von Gao Lian, Zunsheng bajian, "Eight Pieces On Observing the Fundamental Principles of Life")
Der Beginn des Herbstes hat sich ja schon während der Übergangszeit vom Sommer in den Spätsommer
deutlich bemerkbar gemacht. Seit dem 07. August sind wir tatsächlich im
ersten Herbstmonat, dem Spätsommer, angekommen.
Der Sommer
zeigte sich schon mit heftigen Temperatursprüngen, heissen Tagen, viel
Wind, Wind, Wind und immer wieder unsommerlicher Kühle.
ist in diesem Jahr sehr präsent. Wie eine Axt einen Baum, so trifft die starke Metall-Energie auf starke Holz-Energie. Wir spüren das als Spannung und Veränderung, die in der Luft liegt. Diese vorhersehbar unvorhersehbaren, extremen Umschwünge werden uns weiterhin in den Herbst begleiten.
Das macht vielen Menschen auch auf
der Körperebene zu schaffen. Verstärkt ist im Herbst mit Verdauungs-,
Herzbeschwerden und Hautproblemen zu rechnen.
Wir erleben gerade Zeiten großer Veränderungen, im Kleinen, wie im Großen. Mancher Wandel trifft uns plötzlich, heftig und unerwartet, sogar schmerzlich. Viele Menschen verfallen dann in Angst und Panik.
Doch weder angstvolles Erstarren, noch Aktionismus, Verdrängung, heftige
Schuldzuweisungen helfen, um angemessen mit Veränderungen umzugehen.
Angst ist der schlechteste Berater, dem wir folgen können!
All diese Veränderungen fordern uns, wachsam und bei uns selbst zu bleiben. Wir können andere nicht ändern. Uns selbst jedoch können wir jederzeit verändern.
Kehren wir also immer wieder bewusst in die eigene Mitte zurück. Wann immer wir mit unserem Finger auf einen anderen zeigen, erinnern wir uns sofort:
Pflegen wir unsere Mitte. Kümmern wir uns um uns selbst. Diese Aufgabe können nur wir selbst übernehmen. Das können wir keinem anderen überlassen.
In vielen
Situationen ist es das Beste, oft das Einzige, was wir machen können.
Wir nehmen die Angst ernst, aber wir steigern uns nicht rein in eine
Angstspirale. Wir atmen tief durch. Wir klären, wovor uns die Angst
berechtigterweise warnt.
Dann leiten wir aus der inneren Ruhe und der gesammelten Kraft aus unserer Mitte heraus schrittweise die Not-wendigen Bewegungen und Veränderungen ein.
Auf dem Bundesparteitag der SPD am 29. Juni 2025 soll ein Antrag (S.
184) beschlossen werden, der homöopathischen Arzneimitteln den
Arzneimittelstatus entziehen will und sie mit Warnhinweisen versehen
will.
Das ist ein Angriff auf
Therapiefreiheit,
Wahlfreiheit
und Respekt
im Gesundheitswesen.
Wir sagen:
Lesestoff dazu gibt es in diesem pdf.
Und wir laden dich ein:
Mach' mit – werde laut!
Link
Jahr für Jahr kommt der Sommer, mehr oder weniger deutlich spürbar ab Mitte Mai. Doch kein Sommer gleicht dem vorigen, jeder hat seine eigenen Nuancen.
| (Photo von Arkadius Neumann, Pixelio) |
als chin. Symbol repräsentiert die Energie in 2025. Der Erdenzweig "Schlange" selbst ist zusätzlich geprägt von Yin-Energie. Mythologisch spiegelt die Schlange Weisheit und Intelligenz wider als Wappentier der göttlichen Strategin Athene.
Im Tierreich zeigt uns das Tier diese Eigenschaften. Bei Kälte verfällt sie in Starre. Sie sucht Wärme und liebt das Sonnenbad in aller Ruhe. Doch wenn nötig, reagiert sie blitzschnell und bewegt sich geschmeidig. Wir können von ihr die Geduld lernen, zu warten, bis die Zeit reif ist zum Handeln.
Die Farbe grün symbolisiert die an sich yangige Holz-Energie. Mit einem Wort ist damit die Phase im Lebensrad beschrieben, in der neues Leben mit aller Macht erwacht, wie wir das bei jeder Geburt, in jedem Frühjahr, bei jedem Neuanfang beobachten können. Es ist vielleicht noch nicht viel Energie da, aber die bringt alles in Bewegung, wie kleine Kinder.
Der Wind gehört als Ausdruck zur Holz-Phase. Er wirbelt alles auf, schafft Unruhe, rüttelt und zerrt an allen Strukturen. Holz-Energie und Wind nährt Feuer, facht jeden kleinen Funken an Hitzigkeit zusätzlich an.
Wir können in 2025 also viel rauhen Wind erwarten, bis hin zu Stürmen und Tornados. Dazu kommt Hitze. Das trocknet die Erde aus, bringt Dürren und wirbelt eine Menge Staub auf (auch im übertragenen Sinne).
Sowohl der Erdenzweig als auch die Grundqualität von 2025 ist dagegen Yin, also in ihrer Qualität regenerativ, ruhig, eher passiv, besonnen, behäbig, langsam. Dieses Jahr fordert, diese Qualitäten zu beachten. Denn die "grüne Schlange" facht Ungeduld, jugendlich-unreife Hitzköpfigkeit und Unersättlichkeit an.
Wir brauchen eine kühlen Kopf und weise Reife, um in dieser Energie gut zu leben und zu handeln. Und, gerade bei aller Hitze, sollten wir uns gut vor tückischem Wind hüten, der uns in die schweissnassen Poren fährt!
Die drei Sommermonate Mai, Juni und Juli werden durch die Energie des Feuers belebt. Sie stehen in Zusammenhang mit Wachstum, Blüte und Reifen. Das Herz-Qi ist erfüllt von Feuerenergie, die uns aktiv sein lässt, uns nach draussen treibt, Kontakt und Kommunikation erleichtert. Feuer ist das Symbol für Yang schlechthin.
Der
Kopf ist der Treffpunkt aller Yang-Leitbahnen. Deshalb sollte er vor
allem vor Windeinfluss gut geschützt werden. Im Schlafzimmer sollten wir
Zugluft über dem Bett, v.a. am Kopfende vermeiden, um gesund zu
bleiben. Meiden wir vor allem den eiskalten Wind, den Klimaanlagen in
den Raum oder sogar auf den Körper pusten, gerade im Auto oder am Arbeitsplatz.
Während der Sommermonate ist es förderlich, täglich 100-200 Male die Kopfhaut zu bürsten. Hierbei sollten wir eine gute Bürste verwenden, um die Kopfhaut nicht zu verletzen. Ausserdem sollten wir das an einem windstillen Platz machen.
Diese einfache Technik vertreibt Wind aus den Leitbahnen und klärt die Augen. "Wind in den Leitbahnen" erzeugt z.B. Symptome, die wir modern z.B. als Heuschnupfen und Allergien bezeichnen. Doch
Im Kontrollzyklus der Beziehung zwischen den Wandlungsphasen kontrolliert Feuer das Metall. Metallenergie regiert die Lungen, und der zugeordnete Geschmack für das Netzwerk der Lungen ist das Scharfe. Im Sommer sollten wir bittere Speisen reduzieren, aber den scharfen Geschmack zur Nährung der Lungen bevorzugen.
Doch Vorsicht, die Dosis ist wichtig. Zu scharf sollten die Speisen nämlich nicht sein. Die meisten scharfen Gewürze sind zugleich stark erhitzend, wie z.B. Chili/Cayenne. Das schlägt ins Gegenteil um und führt durch die zu offenen Poren letztlich zur Auskühlung.
Wenn die Sommerhitze ihren Höhepunkt erreicht, neigt das Verdauungssystem leicht zu Erkältung. Die äussert sich oft in Form von Durchfällen. Typisch passiert das auf Reisen, meist durch eisgekühlte Getränke, Klimaanlagen etc.
Während dieser Zeit ist es sogar besonders ungünstig, einen solchen Kälte-Durchfall zu bekommen, weil der Körper damit wertvolles Yin-Qi verliert. Denn das Yin-Qi ist gerade zur Kühlung des Organismus wichtig.
Noch besser ist natürlich, damit zusammenhängende Symptome ganz zu vermeiden, in dem wir gerade während der Sommerhitze bewusst:
Wärmende Speisen essen
und kalte Getränke meiden!
Während der Sommersonnenwende beginnt die winterliche Yin-Energie ihre erneute Rückkehr, wenn auch zunächst im Verborgen zur mitternächtlichen Stunde. Zur Unterstützung sollte man deswegen in der Sommerzeit ein tonisierendes Dekokt für die Nieren zu sich nehmen. Das Herz ist zu dieser Zeit am überlaufen. Die Nieren jedoch haben ihre schwächste Phase.
Trotz
aller Hitze im Sommer ist es also völlig unangemessen, sich den Bauch
mit (Eis-)gekühlten, kalten und gesüßten Getränken, und kalt-kühlenden
Speisen, kalten Nudeln und Backwaren vollzuschlagen! Auch sehr Yin-reiche Nahrungsmittel, wie Auberginen und Rohkost, essen wir nur in kleinen Mengen.
All das führt zu Kälte im Verdauungstrakt. Die Folge sind die typischen sommerlichen Magen-Darm-Infektionen.
Fast noch wichtiger ist es zur Sommerzeit, seine Atmung zu regulieren und das Herz zu beruhigen. Die Vorstellung von Eiskristallen in Herz oder Magen würden eher die Hitze dort richtig aufflackern lassen, statt sie zu vermindern.
Es ist keineswegs so, dass heisse Dinge immer die Hitze fördern und Kälte kühlt. So regt die eiskalte Dusche bei Hitze die Blutzirkulation an. Nach der ersten Abkühlung wird einemeher noch wärmer. Eine lauwarme Dusche dagegen kühlt sanft und beruhigt.Basierend auf Heiner Frühaufs englischer Übersetzung des Klassikers von Gao Lian, Zunsheng bajian, "Eight Pieces On Observing the Fundamental Principles of Life"