5. März 2014

Kurs: Pflanzenessenzen in der Shiatsu-Praxis


Die Essenzen der Pflanzen in den ätherischen Ölen sind die Entsprechung zu den Essenzen (Jing) des menschlichen Körpers in der fernöstlichen Medizin. Das Ming-Men-Feuer wandelt diese Essenzen in das Yuan- (Ursprungs-)Ki um, das die Grundlage unserer Identität darstellt. Daher können ätherische Öle im Tiefenbewusstsein vergessene Erinnerungen zum Vorschein bringen und eine Person an ihren ursprünglichen Lebensweg erinnern. Gerade für hoch- empfindliche KlientInnen, die keine stärkeren Formen der Meridianbehandlung ertragen, stellen die Pflanzengeister eine Möglichkeit dar, mit lange vergessenen Lebensthemen wieder in Kontakt zu kommen.
  • Kursinhalt:
    • die Anwendung der ätherischen Öle im Hinblick auf die spezifischen Themen der Wandlungsphasen
    • der Meridianbezug der Pflanzenessenzen sowie die Lokalisation der jeweiligen Yuan-, Shu- und Mu-Punkte als Stellen des Auftragens
    • der Einsatz von Düften, Inhalationen und Wickeln zur Selbstbehandlung von KlientInnen, um sie in den Behandlungsintervallen zu unterstützen
  • Lernziele: Sie sind in der Lage,
    • die vorgestellten ätherischen Öle in der Praxis richtig anzuwenden,
    • Ihren KlientInnen die angemessenen Praktiken zur Selbstbehandlung zu vermitteln.
  • Literaturtipp: Josef Viktor Müller, Den Geist verwurzeln (Band 2), Die psychosomatischen Profile der Fünf Wandlungsphasen, Verlag Müller & Steinicke
  • Voraussetzungen: Grundkenntnisse in fernöstlicher Medizin
Daten: 05.–06.04.2014
9.30–12.30 und 14–17 Uhr
Stunden: 12 Kontaktstunden
Leitung: Josef Müller, kant. anerkannter Akupunkteur, Heilpraktiker und Buchautor; Silja Thiemann, dipl. Akupunkteurin, Shiatsu-Ausbildung, eigene Heilpraxis seit 2004, Buchautorin 
Kursort:   Ko Schule für Shiatsu, Enzianweg 4, 8048 Zürich
Kosten:  CHF 420.– für Ko Studierende, Diplomierte der Ko Schule und SGS-Mitglieder
CHF 470.– für Externe

28. Februar 2014

"Verdauungssätze"


Alles, was mir entspricht,
nehme ich voller Dankbarkeit
mit jedem Einatmen auf.

Alles, was mir nicht entspricht,
gebe ich voller Freude
mit jedem Ausatmen entspannt ab,
damit es wiederkommen kann, wenn es mir entspricht.

Alles, was ich bin
und alles, was mir nicht bekommt,
möge anderen zum Wachstum dienen.

Diese Sätze (nach R. Strücker) formulieren sehr schön, wie wir die Aufmerksamkeit auf den Atem nutzen können, um uns unserer Grenzen bewusst zu werden. In diesen recht einfach zu merkenden Worten steckt eine enorme Vielschichtigkeit.

Mit dem Atem als Anker können wir immer wieder uns aus der Verhaftung an die Vergangenheit lösen, wenn wir mit den Gedanken dort hängen. Wir können uns ebenso lösen aus den Sorgen um die Zukunft. Die Gegenwart ist JETZT! Genau dieser Einatem, genau dieser Ausatem.

Mit jedem Einatmen öffnen wir und diesem Moment und allem, was diesen Moment ausmacht. Wir öffnen uns der Umgebung, der Luft, den ganzen Eindrücken des Augenblicks, was auch immer es alles sei. Neugierig, offen. Ohne uns zu öffnen, können wir nicht empfangen, weder den Atem, noch all die vielen, unerwarteten Geschenke des Lebens.

Mit jedem Ausatmen dürfen wir loslassen, entspannen. Den Atem loslassen, die Bauchdecke und Brust beim Ausatmen körperlich wieder entspannt sinken lassen. Wir lassen damit auch all die Verspannung los, die losgelassen werden kann. Wir dürfen all die Lasten abgeben, die wir gar nicht tragen können, die nicht unser Thema sind.


So entsteht heitere Gelassenheit und gutes Verdauen.

17. Januar 2014

2014, das chinesische Jahr des Holz-Pferdes


Am 31. Januar beginnt das Jahr des Yang-Holz-Pferdes, und es wird geprägt von einem schwer zu bremsenden Tatendrang. Die Wandlungsphase Holz steht für Wachstum und Ausdehnung in den Himmel. Soviel geballte Yang-Energie wie in diesem Jahr kümmert sich keine Sekunde um die Vergangenheit, sondern galloppiert Volldampf voraus in die Zukunft. Deshalb werden alle Projekte und Ziele stark gefördert, die wachsen und expandieren sollen. Es erwartet uns viel Veränderung, nichts scheint still zu stehen.

Am besten reagieren wir darauf offen, neugierig und flexibel. Sich gegen Veränderungen zu sträuben, bringt nichts. Alles was sinnvoll und durchführbar ist, sollte in diesem Jahr auch in die Tat umgesetzt werden. Entschlossenes Handeln, auch mit ungewöhnlichen Lösungen, ist jetzt dem lang-fristigen Abwägen der verschiedenen Möglichkeiten vorzuziehen. Das Pferd fördert übrigens Teamgeist. Wer also Großes vorhat, sollte sich nicht scheuen, mit anderen zusammenzuarbeiten.

Die einzige Gefahr liegt darin, dass wir uns im Jahr des Pferdes zu stark verausgaben oder verzetteln. Wir sollten also unbedingt Ver-schnaufpausen einplanen. Die enorme Antriebskraft könnte sonst die Reserven schnell erschöpfen. Deshalb ist es sinnvoll zwischendurch auch etwas gemächlicher zu agieren und ausreichend Ruhephasen einzulegen.
(Wer noch mehr wissen möchte, s. link)

Wohltuende Verschnaufpausen

Gönnen Sie sich 2014 immer wieder kleine Verschnaufpausen. Nehmen Sie sich sich die Zeit zum bewussten Nicht-Tun, zum Verarbeiten und Regenerieren, Träumen und für Visionen! Gerade nach dem Mittagessen für 10 Minuten die Beine hochzulegen, ist ein sehr erholsames Alltagsritual.

"Das Auge,
das nur schaut, wird blind!"

sagte einst der weise Rumi.
Die leise Stimme unseres Herzens hören wir nur, wenn wir innehalten und nach Innen lauschen. Einsicht in den Weg des Herzens bekommt nur, wer immer wieder auch ruhig nach Innen blickt.

Legen Sie sich nach Möglichkeit für ein paar Minuten flach auf den Rücken, nach Bedarf mit einem kleinen Kopfkissen oder einem Polster unter den Knien. Schliessen Sie die Augen. Ein aufgelegtes Augenkissen unterstützt das zur Ruhe kommen.

Lenken Sie Ihre Aufmerksamkeit sanft und wohlwollend auf den Atem. Spüren Sie einfach, wie und wo Sie Ihren Atem wahr-nehmen können. Der Atem atmet sich in seinem eigenen Rhythmus. Lassen Sie ihn fließen, wie er von selbst kommt und geht. Beobachten Sie ihn nur, offen und aufmerksam.

Es ist völlig normal, dass immer wieder Gedanken kommen und Sie ablenken. Bemerken Sie das mit heiterer Gelassenheit, und wenden Sie sich dann wieder dem nächsten Atemzug zu.

Nutzen Sie Ihren Atem als Anker, um sich mit jedem Einatmen dem Hier & Jetzt immer mehr zu öffnen. Geniessen Sie mit jedem Ausatmen, wie der Atem wieder ausströmt, losgelassen wird. Erlauben Sie sich, ebenso mit jedem Ausatmen loszulassen und immer mehr zu entspannen.

3. Januar 2014

Winterruhe und erste Regungen



Ein frohes neues Jahr wünsche ich allen Lesern dieses Blogs!

Wer aber in die Natur lauscht, merkt, dass hier von Neubeginn und Erwachen aus der Winterpause noch keine Spur ist. Im Gegenteil: das winterliche Klima hat sich fast noch gar nicht bemerkbar gemacht. Unser westlicher Jahresbeginn ist ein willkürlich festgesetztes Datum.

Daher mein Rat: halten Sie im Januar noch "Winterschlaf". Ende des Monats werden Sie allerersten Kätzchen und Frühlings-Vorboten entdecken. Dann beginnt auch das Neue Jahr nach dem chinesischen Kalender. Der bezieht sich auch heute noch auf die tatsächlich in der Natur spürbaren Phasen der Jahreszeiten.


16. Dezember 2013

Fundstück


Jeder Mensch kommt mit einem vorprogrammierten Gehirn zur Welt.

Vorprogrammiert durch zwei wichtige Erfahrungen,
die im Mutterleib gemacht wurden,
nämlich erstens:

die Verbundenheit mit Etwas, das größer ist, als er selbst,
zweitens das Wachsen hin zur Freiheit.

Jeder Mensch hat ab seiner Geburt
bis auf dem Totenbett die Sehnsucht,
diese beiden im Mutterleib gemachten Erfahrungen
so oft wie möglich zu wiederholen.

(Gerald Hüther)

13. Dezember 2013

Am Anfang war das Licht


Zu Beginn dachte ich noch, "oh nein, bitte nicht wieder so eine neue Esoterik-Welle", die als neue und ultimative Quelle der Erleuchtung verkauft werden soll.

Aber die sehr sachliche und ruhige Dokumentation des Regisseurs, konnte meine Vor-Urteile schnell besänftigen und mit jeder Minute wurde diese Dokumentation interessanter und spannender. Das Thema Lichtnahrung ist eigentlich nur der Aufhänger für den Film, in dem es keineswegs um Pro/Kontra geht, ob "Lichtnahrung" machbar, gesundheitsgefährlich oder sonstiges ist oder wie es denn am besten erlernbar sei - geschweige darum, Lichtnahrung als bequemen Weg, einfach mit Essen aufzuhören, zu propagieren! Sehr klar kommt rüber, dass es keineswegs darum geht, einfach mit Essen/Trinken aufzuhören und von "Licht&Liebe" zu leben, wie es häufig von missverstanden wird. So ist z.B. im QiGong des im Film ebenfalls erwähnten BiGu durchaus auch bekannt, dass bei geschwächtem Mitten-Qi sich sogar eine Zeitlang mehr Appetit und Nahrungsbedürfnis einstellen kann.

Spannend ist für mich, auch bei mehrmaligem Sehen des Films, immer wieder v.a. die Reaktion der Menschen. Der Mediziner R. Dahlke bringt es in einem Interwiew im Film sehr schön auf den Punkt: "Bei solchen Phänomenen müsste sich jeder Wissenschaftler die Finger lecken, alles stehen und liegen lassen, um so einen Menschen untersuchen zu dürfen!" Achten Sie einfach beim Schauen auf die Reaktionen der interviewten Experten!
(zum Film)


12. Dezember 2013

Geschenk-Tip Aromapraxis


Zum Aroma-Kreativ-Set, Fa. Feeling
Zum Einsteigen in die Aromapraxis, umVerstimmungen und Beschwerden einfach wegzubeduften, um die Gesundheit stärken,  oder auch einfach zur Unterstützung des Wohlbefindens gibt es ein ideales Einsteiger-Paket. Fa. Feeling, ein Anbieter von qualitativ hochwertigen Aromaölen, hat mit der Expertin für Aromatherapie Eliane Zimmermann ein Set zusammengestellt:

Dieses enthält das Buch von ihr " Aromatherapie für Sie", das ich immer wieder gerne zum kompakten  Einstieg und zum schnellen Nachschlagen empfehle. Dabei ist dennoch alles Wichtige drin und trotzdem kurz & bündig!
(mehr Info zum Buch s.a. hier)

Ausserdem sind alle 16 Öle enthalten, die im Buch als  Grundausstattung vorgestellt werden, mit einem schönen Holz-Drehteller:

  1. Atlas Zeder bio (Cedrus atlantica), 10 ml | Das ätherische Öl des kräftigen Baumes duftet schwer und holzig. Schon beim Riechen werden Sie die erdende Wirkung spüren. Das Öl gibt uns Wurzeln und Halt, wirkt sich positiv auf das Immunsystem aus und ist sehr wundheilend.
  2. Cajeput (Melaleuca leucadendra), 10 ml | Die Cajeputpflanze ist ein starker, robuster Baum der weiße Blüten bildet. Für die Gewinnung werden die Blätter und Zweige destilliert. Durch die milde Wirkung wird Cajeput sehr gerne bei Kindern und sensiblen Erwachsenen verwendet. Besonders in der Erkältungszeit, bei Muskelentzündungen und bei Ohrenschmerzen ein beliebtes Öl.
  3. Cistrose in Jojoba 10:90 (Cistus ladanifer), 5 ml | Cistrosenöl ist das richtige Öl für Menschen, die Gefühle nicht zulassen können, da es verschlossene Herzen zu öffnen vermag. Weiteres ist Cistrosenöl blutstillend, antiviral, hautregenerierend.
  4. Fenchel süß (Foeniculum vulgare), 10 ml | Fenchelöl tut jedem Bäuchlein gut. Das Öl ist stark entkrampfend und wird gerne bei Verdauungsbeschwerden und Blähungen verwendet.
  5. Lorbeerblätter bio (Laurus nobilis), 5 ml | Der würzige Duft gibt Kraft und Mut. Das Öl ist sehr immunstabilisierend und stark schmerzlindernd.
  6. Grapefruit bio (Citrus paradisi), 5 ml | Ein Duft, der uns zum Lachen bringt und einfach fruchtig-frisch paradiesisch riecht.
  7. Lavendel bio (Lavandula angustifolia), 10 ml | Das milde Allroundtalent bei Verbrennungen, Insektenstichen, wirkt hautpflegend, zellerneuernd, ausgleichend, schlaffördernd uvm.
  8. Muskatellersalbei (Salvia sclarea), 5 ml | Interessanter, würziger Duft. Ein typisches Frauenöl mit hormonell ausgleichender Wirkung, ideal bei Menstruationsbeschwerden, PMS, Wechseljahrbeschwerden uvm. Muskatellersalbeiöl regt zudem die Kreativität an und wirkt inspirierend für die einfallsreiche Lösung neuer, herausfordernder Aufgaben.
  9. Pfefferminze bio (Mentha piperita), 10 ml | Der frische Duft der Minze fördert die Konzentration, lindert Spannungskopfschmerzen und hilft bei Übelkeit.
  10. Rosengeranium (Pelargonium graveolens), 10 ml | Der blumig-zarte Duft der Rosengeranie wirkt stark ausgleichend und entspannend.
  11. Silbertanne bio (Abies alba), 5 ml | Einer der feinesten Koniferendüfte ist die Weißtanne. Der waldige Duft befreit die unteren Atemwege und hat eine positive Wirkung auf Gelenke.
  12. Teebaum Wildwuchs (Melaleuca alternifolia), 5 ml | Frisches Teebaumöl ist babymild und vielseitig verwendbar. Speziell bei Hautunreinheiten, Insektenstiche, Infektionen.
  13. Vanille Extrakt 10:90 (Vanilla planifolia), 5 ml | Ein trostspendender Wohlfühlduft, der Erinnerungen an schöne Kindertage weckt und die Produktion körpereigener "Glückshormone" anregt.
  14. Ylang Ylang (Cananga odorata), 10 ml | Ylang Ylang ist ein sehr intensiv duftendes Öl. In Mischungen reicht oft ein Hauch von Ylang Ylang aus, um die enorm entkrampfende Wirkung zu erfahren.
  15. Weihrauch (Boswellia sacra), 5 ml | Der spirituelle Duft lässt uns tief entspannen. Auf körperlicher Ebene wirkt Weihrauchöl entzündungshemmend, hautpflegend und schmerzlindernd.
  16. Zitronenmyrte (Backhousia citriodora), 5 ml | Der feine, zitronige Duft ist in einer dezenten Dosierung sehr entspannend. Zitronenmyrtenöl ist stark antiviral und entzündungshemmend.