27. Oktober 2017

Wir haben Urlaubspost bekommen:






Habe heute mit Euch geübt,
und gestern Abend auch
- nur an anderer Stelle...
Sonnengrüße aus Kreta 

von W.
 

Tanztherapie in den Frühling


KAOUTHAR kommt auch 2018 wieder nach Willich! 

Lasst uns gemeinsam in die Kraft kommen.So ist die einzige Möglichkeit Kaouthar in Deutschland 2018 erleben zu können der 3.und 4. Februar, in Willich bei Düsseldorf,wo wir uns zum Beginn des nahen Frühlings erden,uns in uralten weiblichen Symbolen bewegen,unsere Sinnlichkeit und Erotik ertanzen und zur Freude von MutterErde unsere Frauenkraft aktivieren.



Wann, wie, wo:

Samstag, den 03.02.2018 11.00-18.00 Uhr,
Sonntag, den 04.02.2018 10.00-17.00 Uhr

Seminarraum der Lichthof in Willich Münchheide
 

Das Seminar wird live auf deutsch übersetzt.
DER Kurs ist für Frauen in jedem Alter geeignet. 
Der Platz ist bei Anzahlung von 100,00 € reserviert.
Freundinnen-Bonus 5%
Frühbucherangebot :10% Erlass bei Komplettzahlung bis zum 30.11.2017.

Das GÖTTINNEN TANZ TRAINING  

ist hervorragend geeignet für alle Frauen, die…

  • Authentische ursprüngliche Weiblichkeit leben wollen
  • Ambitioniert ihre Karriere verfolgen
  • In der therapeutischen Energiearbeit tätig sind
  • Ihr ‚JA’ und ihr ‚Nein’ selbst in die Hand nehmen möchten
  • Eine klare Linie in ihre Beziehung bringen möchten
  • Einen Kinderwunsch hegen
  • Emotionales und körperliches Gleichgewicht suchen
  • Etwas tun für uns selbst………

Der Göttinnen Bauchtanz hilft Dir, die Urkraft in Dir selbst zu finden. Dieses Potential will entdeckt und aufgebaut werden. Das Göttinnen-Tanz-Training wirkt von innen nach außen. Du lernst Deiner Intuition zu vertrauen, Dich auf die Signale deines Körpers zu verlassen und deine spirituelle und mentale Wahrnehmung mit deiner physischen Kraft zu verbinden. 

Die Dozentin: Kaouthar Darmoni (PhD)


Kaouthar wurde in Tunesien geboren und wuchs an der Mittelmeerküster auf, wo sie als Jugendliche die Musik und den Tanz für sich entdeckte. Schon früh machte sie sich Gedanken zur Emanzipation der Frau. Angetrieben von ihrer Leidenschaft für die uralte Tradition, dem Göttinnentanz, erforscht sie die vielen Aspekte dieser Kunst und kombinierte dies mit ihrer Genderforschung. Zusammen mit den Beobachtungen und praktische Erfahrungen auf ihren vielen Reisen durch den mittleren Osten und Nordafrika, entwickelte sie ihr eigenes Konzept von weiblicher Stärken & Göttinnen-Bauchtanz. In diesem einzigartigen Ansatz fließen Ergebnisse aus der Gender- und Hirnforschung genauso mit ein, wie Körpererfahrung und arabischem Tanz.
Kaouthar ist Gründerin und Leiterin eines Instituts für‚ Weibliche Stärken und Göttinnen-Bauchtanz’, regelmäßig auf internationalen Veranstaltungen eingeladen und unterstützt Frauen weltweit in ihre Kraft zu kommen. 

Anmeldung und für Fragen

petra.gehlen@gmx.de


Kaouthar Darmoni Ausbildung

24. Oktober 2017

Sind Antidepressiva noch schlechter als ihr Ruf?


Fundstück vom 24.10.2017, 
erschienen im Newsletter, unter  doccheck-Blog nachzulesen)

Sind Antidepressiva noch schlechter als ihr Ruf?
Zugegeben, in einer Fachzeitschrift für Psychotherapie und Psychosomatik wird vermutlich nicht gerade eine Studie publiziert, die sich der biologischen Psychiatrie und Psychopharmakotherapie verschrieben hat. Aber die Studie zu den gesundheitlichen Risiken der Verordnung von Antidepressiva ist schon erschreckend. Danach steigt die Mortalität bei der Verordnung von Antidepressiva um 33 Prozent.

Im Laufe meiner Ausbildungsstationen in der Nervenheilkunde habe ich die Psychosomatik, aber auch die damalige Hochburg der Psychopharmakotherapie an der Unipsychiatrie Mainz kennengelernt. Die Verflechtungen zwischen Uni und Industrie unter Prof. Otto Benkert waren damals legendär. Dennoch hatte ich – und ich denke auch meine Kollegen – keinen Zweifel daran, dass wir mit den zu dieser Zeit relativ neu eingeführten Antidepressiva wie Venlafaxin oder Mirtazapin bei Patienten mit schweren depressiven Störungen gute Effekte erreichten.

Irgendwann kamen Zweifel auf

Und wenn es damit nicht mehr weiter ging, wurde halt ein irreversibler MAO-Hemmer eingesetzt. Psychologen gab es in der Unipsychiatrie nur, damit biologisch-psychiatrische Studien statistisch ausgewertet werden konnten – nicht etwa, um depressive Patienten zu behandeln.

Heute bin ich mir da überhaupt nicht mehr sicher. Und aus meiner Sicht ist die wissenschaftlich zwar angeblich empfehlenswerte Zusatzbehandlung mit immer mehr atypischen Neuroleptika auch nicht gerade im Sinne des Patienten. Kurbelt aber den Markt an.

Bei den allermeisten Antidepressiva dann eben auch den Appetit, sodass bei uns regelmäßig Patienten mit einer Gewichtszunahme von 25 kg innerhalb eines Vierteljahres aufschlagen. Die fühlen sich nach Einnahme von Mirtazapin und Quetiapin dann noch unglücklicher als vorher. Und organisch gesehen sind sie sogar noch kränker.

Tabletten ändern nichts an den Lebensumständen
Bis zum heutigen Tag ist mir nicht ganz klar, wie groß das Spektrum der Krankheitsbilder ist, die einfach in den Sammeltöpfen für Depression, Dysthymie, schizoaffektive Störung etc. landen. Im Zweifel wird dann alles und nichts mit Antidepressiva behandelt. Dabei gibt es relativ klare Leitlinien und Studien, die nur bei den mittelschweren und schweren Depressionen einen Benefit der Pharmakotherapie zeigen.

In meiner Klinik (einer psychosomatischen Reha) habe ich tagtäglich mit stark leidende Patienten zu tun. Sie leiden aber eher unter beruflich bedingten Problemlagen, Arbeitslosigkeit, Mehrfachbelastungen, weil sie alleinerziehende Mutter und Pflegekraft für die demenzkranke Mutter sind oder sie leiden schlicht und ergreifend darunter, dass sie sozial abgehängt wurden. Wie um alles in der Welt sollte hier ein Antidepressivum die Lage verbessern?


Autor: Dr. Martin Winkler, Blog zum Thema:
Ansichten aus der Psychosomatik, Psychiatrie und ganzheitlicher Gesundheit aus anderen Perspektiven des Alltags. Wenn Psychotherapie und Psychiatrie ein anständiges Handwerk wäre...

23. Oktober 2017

Qi Gong Ausfall


Kein Qi Gong am: 

  • Mo., 30. Okt. 
  • Mi., 01. Nov.
  • Fr., 17. Nov. 

30. September 2017

Fremd ist der Fremde nur in der Fremde


Professor: Wir haben also in der letzten Unterrichtsstunde über die Filzpantoffel gesprochen und behandeln heute das Hemd. Wer von euch weiß zufällig einen Reim auf „Hemd“?

Valentin: Auf Hemd reimt sich „fremd“.

Professor: Sehr gut! Und wie heißt die Mehrzahl von „fremd“?

Valentin: Die Fremden.

Professor: Jawohl, die Fremden. – Und aus was bestehen die Fremden?

Valentin: Aus „fremd“ und aus „den“.

Professor: Sehr gut! – und was ist ein Fremder?

Valentin: Fleisch, Gemüse, Mehlspeisen – Obst usw.

Professor: Nein! Nein! – Nicht was er isst, sondern was er tut.

Valentin: Er reist ab!

Professor: Sehr richtig! Er kommt aber auch an – und ist dann ein Fremder. – Bleibt er dann für immer ein Fremder?

Valentin: Nein! – Ein Fremder bleibt nicht immer ein Fremder.

Professor: Wieso?

Valentin: Fremd ist der Fremde nur in der Fremde.

Professor: Das ist nicht unrichtig. – Und warum fühlt sich ein Fremder nur in der Fremde fremd?

Valentin: Weil jeder Fremde, der sich fremd fühlt, ein Fremder ist, und zwar so lange, bis er sich nicht mehr fremd fühlt – dann ist er kein Fremder mehr.

Professor: Ausgezeichnet! – Wenn aber ein Fremder schon lange in der Fremde ist, ist das dann auch ein Fremder? Oder ist es ein Nichtmehrfremder?

Valentin: Jawohl, das ist ein Nichtmehrfremder, aber es kann diesem Nichtmehrfremden – unbewusst – doch noch einiges fremd sein.

Professor: Was zum Beispiel?

Valentin: Den meisten Münchnern zum Beispiel ist das Hofbräuhaus nicht fremd – hingegen ihnen die meisten Museen fremd sind.

Professor: Sehr richtig! – Dann kann also der Einheimische in seiner eigenen Vaterstadt zugleich ein Fremder sein. Es gibt aber auch Fremde unter Fremden! Wie verstehen Sie das?

Valentin: Fremde unter Fremden sind – so wie ich mir das vorstelle –, wenn Fremde mit dem Zug über eine Brücke fahren und ein anderer Eisenbahnzug mit Fremden unter derselben durchfährt, so sind die durchfahrenden Fremden – Fremde unter Fremden, was Sie, Herr Professor wahrscheinlich nicht so schnell begreifen werden.

Professor: Leicht fällt es mir nicht! Aber nun wieder zum Thema. – Und was sind Einheimische?

Valentin: Einheimische sind das Gegenteil von Fremden. Aber dem Einheimischen sind die fremdesten Fremden nicht fremd, – er kennt zwar den Fremden persönlich nicht, merkt aber sofort, dass es sich um einen Fremden handelt, beziehungsweise um Fremde handelt; zumal wenn diese Fremden in einem Fremdenomnibus durch die Stadt fahren.

Professor: Wie ist es nun, wenn ein Fremder von einem Fremden eine Auskunft will?

Valentin: Sehr einfach. – Frägt ein Fremder in einer fremden Stadt einen Fremden um irgendetwas, was ihm fremd ist, so sagt der Fremde zum Fremden: „Das ist mir leider fremd, ich bin nämlich selber fremd.“

Professor: Das Gegenteil von fremd ist bekannt. Ist das klar?

Valentin: Eigentlich ja! Denn, wenn zum Beispiel ein Fremder einen Bekannten hat, so muss ihm dieser Bekannte zuerst fremd gewesen sein, aber durch das gegenseitige Bekanntwerden sind sich die beiden nicht mehr fremd. Wenn aber diese beiden Bekannten zusammen in eine fremde Stadt reisen, so sind diese zwei Bekannten dort für die Einheimischen wieder Fremde geworden. – Sollten sich die beiden Bekannten hundert Jahre in dieser fremden Stadt aufhalten, so sind sie auch dort den Einheimischen nicht mehr fremd.

Aus:
Karl Valentin: „Sämtliche Werke“, Band 4, Piper Verlag, München 1994

18. September 2017

Updated: Qi Gong in Herbst/Winter



Während wir noch die spätsommerlichen, frühen Herbsttage geniessen,
hier die aktuellen Termine für die Qi Gong-Kurse, jeweils 10 Termine:

Mo. 18:30h
startet ab dem 04. Sept.,
fällt aus am 02. Okt.,
evtl. 09. Okt (nach Absprache)

Mi. 19:30h (bei Mechelinck)
startet ab 06. Sept.,

fällt aus am 01. und 08. Nov.

Fr. 9h
startet ab 15. Sept.,
 
fällt aus am 03. Nov., 17. Nov.

Mo. 20h
startet am 04. Sept.

fällt aus am 02. und  09. Okt.

7. September 2017

Danke an mein Leben für all seine Gaben!


Wir werden mit einem Werkzeugkoffer geboren, mit dem wir uns selbst helfen, uns befreien und heilen können. Diese Werkzeuge sind simpel, aber hoch effektiv. Lernen wir wieder mit diesen alltagstauglichen Ritualen umzugehen. Wie ein Schraubendreher arbeiten diese Werkzeuge nicht von selbst. Sie warten geduldig, bis wir sie in die Hand nehmen und mit ihnen üben. Ein Meister schafft mit einem einfachen Messer dagegen Kunstwerke. 

Die Werkzeuge und Techniken funktionieren nur, wenn Absicht dahinter steht, wenn sie mit bewusster Konzentration und Bereitschaft eingesetzt werden. Wer Hintergrundgedanken hat, wessen Denken überschattet ist von harschem Bewerten, Verurteilen, Feindseligkeit und Märtyrertum oder Konkurrenzdenken, wird sie kaum sinnvoll nutzen können. Und doch sind sie so mächtig, dass eine klare Absicht und blosse Bereitschaft genügt („sie in die Hand nehmen“), damit sie ihre Macht entfalten.

Die wichtigste Übung ist: Dankbarkeit

Wann immer wir depressiv, wütend, vor Trauer ausser uns sind, wird es uns schwerfallen, spontan Dankbarkeit zu empfinden. 
Das Gefühl für Dankbarkeit müssen wir uns dann Stück für Stück wieder erarbeiten:
           
Denken Sie an etwas, das Sie lieben. Es kann etwas Unschuldiges sein, wie ein Haustier, das Enkelchen oder die Piepmätze im Vogelhäuschen. Es kann auch ein Lieblingsgegenstand sein, z.B. der Wohlfühlsessel. Gestatten Sie sich, ein klein wenig Dankbarkeit für dieses Geschöpf in Ihrem Leben zu empfinden. Dehnen Sie dieses Gefühl weiter aus auf andere Gegenstände oder Lebewesen aus, gegen die Ihr „falsches Selbst“ (das Ihr Ego für gewöhnlich erschafft, um mit dem Leben im Allgemeinen fertig zu werden) nur schwer etwas einwenden kann, z.B. Sonnenlicht an einem kalten Morgen, ein schattiges Plätzchen in der Mittagshitze, oder eine Tasse heisse Schokolade. 

Erinnern Sie sich nun daran, dass das Ego keine Macht über den bewussten Geist hat. Unser falsches Selbst hat nur einen vorübergehenden Einfluss auf unsere spirituelle Seite. Der Vorteil der Dankbarkeit liegt darin, dass sie den Geist aus den Klauen der Selbstherrlichkeit des Ego befreit, indem sie die Persönlichkeit völlig vereinnahmt und den Geist damit löst. 


Dankbarkeit bewirkt eine Neubewertung der Erfahrungen. Angelegenheiten, die uns entweder problematisch oder kaum der Rede wert schienen, können wir nun positiv sehen. Wenn wir z.B. dankbar für den Baum vor dem Haus sind, ignorieren wir ihn nicht länger, noch ärgern wir uns über seine fallenden Blätter im Herbst. Wir konzentrieren uns nun auf das, was er schenkt und welchen Nutzen er hat. Die Welt wird sofort zu einem besseren Ort, weil wir dankbar sind. 


Und wir erkennen, dass wir von anderen abhängig sind, von Menschen und von „etwas grösserem, als wir selbst“, indem wir eine Verbindung zu etwas ausserhalb unseres Selbst herstellen. D.h., wir geben unsere Ichbezogenheit und Selbstherrlichkeit ein Stück weit auf. Stattdessen erinnern wir uns, dass wir mit allem verbunden sind.


Dankbarkeit vermehrt, was uns guttut. Das DAO, das Universum gibt uns immer mehr von dem, was unsere Aufmerksamkeit und Wertschätzung anzieht. Je grösser also unsere Dankbarkeit, umso mehr werden wir bekommen, wofür wir dankbar sind.


(nach Sandra Ingermann,  "Der schamanische Weg in die Tiefe der Seele")




Gracias a la vida

Gracias a la vida, que me ha dado tanto
Me dió dos luceros, que cuando los abro
Perfecto distingo, lo negro del blanco
Y en el alto cielo, su fondo estrellado
Y en las multitudes, el hombre que yo amo

Gracias a la vida, que me ha dado tanto
Me ha dado el oído, que en todo su ancho
Graba noche y día, grillos y canarios
Martillos, turbinas, ladridos, chubascos
Y la voz tan tierna, de mi bien amado

Gracias a la vida, que me ha dado tanto
Me ha dado el sonido, y el abecedario
Con el las palabras, que pienso y declaro
Madre, amigo, hermano y luz alumbrando
La ruta del alma del que estoy amando

Gracias a la vida, que me ha dado tanto
Me ha dado la marcha, de mis pies cansados
Con ellos anduve, ciudades y charcos
Playas y desiertos, montañas y llanos
Y la casa tuya, tu calle y tu patio

Gracias a la vida, que me ha dado tanto
Me dió el corazón, que agita su marco
Cuando miro el fruto del cerebro humano
Cuando miro el bueno tan lejos del malo
Cuando miro el fondo de tus ojos claros

Gracias a la vida, que me ha dado tanto
Me ha dado la risa y me ha dado el llanto
Así yo distingo dicha de quebranto
Los dos materiales que forman mi canto
Y el canto de ustedes, que es el mismo canto
Y el canto de todos, que es mi propio canto
Y el canto de ustedes, que es mi propio canto
(Violeta Parra)

Liebes Leben, Danke für all deine Gaben! 

Liebes Leben, Danke für all deine Gaben! 
Du gabst mir zwei Augen, um zu unterscheiden: 
das Dunkle vom Hellen, das Nahe vom Weiten, 
zu sehen die Sterne und was sie uns künden
und aus Millionen meine Liebste zu finden.

Liebes Leben, Danke für all deine Gaben! 
Du gabst mir zwei Ohren, mit denen ich höre: 
den Klang der Turbinen, Sirenen und Chöre, 
das Prasseln des Regens, die Schreie der Tiere, 
der Liebsten Stimme, die mich sanft berühre.

Liebes Leben, Danke für all deine Gaben! 
Du gabst mir die Stimme, die Worte und Laute, 
mit denen ich singe und sag das Vertraute 
der Mutter, dem Bruder, dem Freund und dem Kinde, 
bis ich den Weg zum Herz der Liebsten finde.

Liebes Leben, Danke für all deine Gaben! 
Du gabst mir zwei Füße, die müde mich schleppen
durch Wiesen und Städte durch Straßen und Steppen, 
durch traurige Dörfer, vertrocknete Seen, 
zum Haus der Liebsten, um vor ihr zu stehen.

Liebes Leben, Danke für all deine Gaben! 
Mein Herz ohne Ruhe, das schlägt für die Schwachen,
das trommelt für alle, die endlich erwachen 
zum Leben im Leben, die sich ganz verschwenden. 
Und es schlägt lauter unter ihren Händen.

Liebes Leben, Danke für all deine Gaben! 
Du gabst mir die Freude, du gabst mir das Leiden. 
Und was ich auch singe, ich form es aus beiden, 
aus Lachen und Weinen entstehn meine Lieder. 
Und meine Lieder sind auch eure Lieder.

Und eure Lieder sind auch meine Lieder.
Und meine Lieder sind auch eure Lieder.
Liebes Leben, Danke!
Liebes Leben, Danke!
Gracias a la vida 
Gracias a la vida
(Übersetzung: Gerhard Schöne)