15. Januar 2021

Der letzte Wintermonat

Mit dem Neumond vom 13. Januar hat der letzte Winter-Monat begonnen. Mit dem nächsten Neumond beginnt die nächste Wachstumsperiode. Wir können schon ahnen, wie die Frühlingsenergie und das Licht ganz allmählich zunimmt. 

©Adrian Michael (CC BY-SA 3.0)
©Adrian Michael (CC BY-SA 3.0)

Doch halt! Noch ist kein Frühlingsbeginn.

Der Frühling beginnt erst mit dem chinesischen Neujahr zum nächsten Neumond. Bis dahin haben wir noch vier Wochen Winterenergie. Weiterhin ist Ruhe, Sammlung, Konzentration auf das Wesentliche angesagt. Also all die Themen, die zur Zeit, dank Lockdown und Pandemie, ohnehin aktuell sind. Die Natur fordert  genau die Dinge von uns, gegen die so viele Menschen innerlich rebellieren. 
 
2021 wird ein Jahr der Veränderungen. Ein Zurück in die gewohnte Normalität wird es nicht geben. Manches wird ganz anders kommen, als zu erwarten war. Wir sind aufgefordert, uns den Veränderungen mit Mut und Bewusstheit zu stellen. Dann können wir unseren gesunden Menschenverstand nutzen, um das Neue zu gestalten.

Diese vier Wochen können wir nutzen, um hart zu arbeiten - jedoch innerlich! In der Aussenwelt halten wir die Füsse noch still. Wir halten den Körper warm. Wir verzichten auf schweisstreibende Aktionen, zugunsten von regel- und mässiger Bewegung. Die darf gerne draussen stattfinden, z.B. warm eingepackt Spazierengehen in forschem Schritt. Dann wird uns muckelig warm, weil der Kreislauf in Gang kommt, ohne uns zu verausgaben.

Innerlich hart arbeiten

Diese vier Wochen sind die Gelegenheit, die Weichen für das kommende Jahr zu stellen. Wir haben die Wahl, entweder wir leben unser Leben bewusst - oder es lebt uns als Spielball des Schicksals. Jetzt können wir in Ruhe überlegen, wie möchten wir bewusst das nächste Wachstumsjahr gestalten.
 
Gewöhnlich hetzen wir rein in die Neuanfänge und schnell raus aus dem Ende. Ende, Abschluss, Tod — das hat für die menschliche Ebene immer einen schalen Beigeschmack. In der Natur kommt am Ende jedoch immer noch die Ernte, ein Festmahl. Dann erst bricht das Alte zusammen, wird zum Kompost, zum Nährstoff, für all die neuen Dinge, die schon in den Sternen stehen. Den Wert des aktiven Nicht-Tuns können wir in diesem Monat einfach austesten. Beobachten wir uns selbst:
Stehst Du unter Strom, bereit loszulegen?
Oder spürst Du ein natürliches Bedürfnis
nach Verlangsamen, Ruhe und Nicht-Tun?
 

Die Energie um uns herum verdichtet und beschleunigt sich gerade. Wir werden mit manchen Themen konfrontiert, die zu Überraschungen führen, zu Konfrontationen und Machtverschiebungen. Je besser wir geerdet sind, umso besser können wir mit diesen Energien, die uns von Aussen nähren, umgehen.


Öffne Dir selbst  Freiraum. Leere den Verstand, soweit wie möglich, von seinem endlosen Geplappere. 
Bewege Dich in die glückliche Stille hinein. So entsteht eine Lücke für Inspiration. 
Mach Dir Notizen über alle Mitteilungen und Bilder, die Du empfängst.

Klare Fragen statt wilder Vermutungen

Die richtigen Fragen zu stellen ist der Schlüssel für die Zukunft. Vermutungen anzustellen, Erwartungen zu haben, nur zu glauben - das führt nur zu Missverständnissen. Das reicht nicht. Sondern es braucht das Nachfragen, das Überprüfen, die neugierige Erkundung, ob dem wirklich so ist!

Wenn Du aber nicht weisst, welche Fragen Du stellen willst… ?
— dann such Dir irgendwas, mit dem Du nicht glücklich bist. Frage, was Dich daran unglücklich sein lässt. Frag solange weiter, bis die Inspiration aufblitzt. Halte inne und notiere all die Dinge, die Dich gerade jetzt am meisten beschäftigen:

  • Welche wichtigen Ereignisse stehen Dir bevor? 

  • Was ist es, dass Dich jetzt gerade am meisten herausfordert?

  • Was macht sie für Dich aufregend?
  • Was bereitet Dir Schwierigkeiten?
  • Was will ich weitermachen?
  • Was will ich im nächsten Wachstumszyklus weiter entwickeln?
  • Welches Thema, welche Aufgabe,
    wollte ich schon lange erledigen?
  • Womit wollte ich mich schon längst beschäftigt haben?
  • Was will ich lernen?
  • Was will ich loslassen?
  • Welche Grenzen will ich klären oder für mich neu setzen?

Lass alle Sorgen in eine Liste fliessen: 


Eine ehrliche Liste hilft Dir, Dich zu erden 

— und das ist der wichtige erste Schritt
zur magischen Verwirklichung:

Worüber ich in diesen Tagen nachdenke ist…

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Nachdem Du Dich der Gegenwart gewidmet hast, frage Dich: 
Was wünschst Du Dir, dass demnächst geschehen möge? 

Lass Deinen Geist in die Zukunft wandern und male Dir Dir die bestmögliche Entwicklungen in all den Dingen so konkret wie möglich aus. 
 
Achte dabei auf Deine Atmung:
Wenn eine Situation Dich dabei in Anspannung versetzt und Du kurzatmig wirst, bleib geduldig bei diesem Thema, solange, bis Du eine Zukunft gefunden hast, die Dich angenehm durchatmen lässt. Diese positiven Vorstellungen lassen Dein drittes Auge sich so ausdehnen, dass es Unterstützung anzieht.

Ich wünsche mir, dass folgendes geschehen wird…

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Wenn wir zu träumen beginnen,
ist es völlig normal, sich zu fragen: 

„Wie sollte all das wahr werden?“ 

Fragen wir mit Skepsis, drehen wir den Energiehahn schon wieder zu, bevor der Fluss überhaupt in Gang hätte kommen können. Fragen wir allerdings in wundersamer Geisteshaltung, vielleicht ganz vorsichtig, oder mit Neugier und Enthusiasmus — dann rufen wir neue Inspiration und Hilfe aus dem Universum herbei.

Nun ist die wichtige Vorarbeit geleistet, der Acker ist bestellt. Du hast Dich selbst beackert und geerdet mit den Themen, die Dich gerade beschäftigen. Deine Vorstellungskraft ist auf neue Möglichkeiten ausgerichtet. 

Erlaube Dir nun, eine Weile in dieser wundersamen Neugier zu treiben. Lass Deine Herzenswünsche im Energiefeld dieser Übergangsenergie ruhen. Erst dann pick Dir Deine Ziele für diesen Mondzyklus und das kommende Jahr raus. Deine Absichten sind das Saatgut, das Du pflanzen möchtest. Wähl diejenigen, die Dich inspirieren und die sich realistisch anfühlen. Falls Dich gerade ein ganz grosses Ziel beschäftigt, dann konzentrier Dich auf die nächsten speziellen Schritte, die Du machen möchtest, in diesem Mondzyklus oder im ganzen Jahr Jahr.

Vielleicht magst Du mit dem Aufschreiben noch warten, bis der Mond in ein paar Tagen sichtbar zunimmt. Die Energie des Neumonds kann noch ziemlich instabil sein, so frisch und aufregend. Da passiert schnell, dass uns zu Neumond etwas im Kopf rumspukt, das wir 24h später schon vergessen haben. 

Wenn wir mit diesen drei Schritten unsere Träume sorgfältig säen, steigert sich unsere Fähigkeit zu Wachsen enorm. 
Du wirst sehen, wie Deine Träume in Erfüllung gehen.


30. Dezember 2020

Die Mondin als Symbol der Seele

Mond-Wohlfühl-Ritual

Mit diesem Vollmond steht die Mondin sogar in ihrem eigenen Zeichen. Daher lässt sich in diesen Tagen ihr Wirkprinzip gut in uns spüren. Wie wäre es mit dem Abtauchen in eine heisse Badewanne?

Wer tiefer in die wässrige Gefühlswelt abtauchen will, kann das Bad mit Meditation verbinden, z.B. mit Tonglen. Wer sich lieber durch eine Meditation durchführen lassen mag, findet eine wunderbare Mond-Meditation, sogar incl. Tonglen-Sequenz, auf folgender CD/download: 

https://www.randomhouse.de/Hoerbuch-Download/Die-Lebensprinzipien/Ruediger-Dahlke/Arkana/e440543.rhd
(vielleicht ein schönes, verspätetes Weihnachtsgeschenk für Dich selbst?)

Das Mond-Prinzip der Funktionalität 

Die Mondin spiegelt uns das Dao, den Weg des Wechsels und Wandels, den wir Leben nennen. Dieses pure "Lebendig-Sein" ist das Prinzip Funktionalität, das unwillkürliche Funktionieren, wenn die essentiellen Grundbedürfnisse erfüllt sind. Dazu gehört auch das Bedürfnis nach Geborgenheit, Nähe und fürsorglicher Liebe. Sie nährt die Grundbedürfnisse, die jedes lebendige Wesen hat, ob komplexer Mensch oder kleinste Zelle, damit sie gut funktionieren kann. Essen, Trinken, Schlafen, Geborgenheit, Fortpflanzung – instinktive, spontane Reaktionen ohne Bewertung – Magen, Mund und Brust. Lymphe, Liquor, Reptilienhirn, Denken in Assoziationen, der nie endende Strom an Gefühlen, Bildern, Gedanken. In all dem spüren wir das Mond-Prinzip des Lebens.

Die Mondin regiert in uns die Wasser des Lebens, aus denen wir größtenteils bestehen, in all unseren Zellen. Wenn ihr Zyklus schafft die Ozeane zu bewegen, wieso wollten wir dann nicht auch ihren Einfluß in unseren wässrigen Körpern spüren?

Die Mondgöttinnen

Die Mondin empfängt das Licht der Sonne und gibt es an die Erde ab als Licht der Nacht, kuühl und silbrig. Die Menschen sahen die Mondin und verehrten sie als urweibliche, yinige Göttin. Sie war ihre Nacht, ihr tiefes Bewusstsein. Sie fühlten sich mit ihrem Rhythmus verbunden in ihren Ritualen, wie auch mit Mächten, die weit größer als sie selbst waren. 

Was auf der Erde keinen Platz hatte an Träumen und Sehnsüchten wurde der Göttin ü̈bergeben. Alle Völker, alle kulturen haben auf ihre Art die Mondin verehrt und sie ganz pragmatisch als Rhythmusgeberin genutzt. Die Mondin ist Erinnerung, ein Sammelgefäß unserer Vergangenheit. Schauen wir also selbst nach oben und beobachten wir im Alltag unsern innere, emotionale Mond-Göttin, wie sie sich wandelt. Denn Planeten sind lebendige Archetypen.

Die Mondin ist unsere Seelenführerin, die uns mit ihrem Wachsen und Abnehmen eine sich ständig erneuernde Botschaft sendet. Wer sie entschlüsselt, findet das Tor zum spirituellen Körper über die emotional-seelischen Ebene. Wer sie nicht findet, reibt sich in Spannungen auf. Der Weg ins Geheimnis der Mondgöttin ist der Weg ins Labyrinth der Gefühle, der eigenen Verletzlichkeit.

©M. Kabel (CC-BY 2.5)

Die Ge-bär-göttinnen aus prähistorischen Zeiten, wie die runde Willendorferin, erinnern an die Sehnsucht unserer kindlichen Seelenanteile nach intrauteriner Geborgenheit in Mamas rundem Bauch, rund wie die volle Mondin. Als Sichel wiegt sie ihr Kind dann sanft. Mund, Brust, Magen, der kleine Gierschlund, ist uner-sätt-lich, kann nie genug bekommen von Mama. Un-mündig ist dagegen die krankhafte Gier des Magens (ein Symptom in der chin. Medizin), wenn Erwachsene ihre emotionale Sehnsucht nach der Geborgenheit der mater (Mutter) auf eine andere Ebene verschieben, nämlich auf die mater-ielle. Doch dort kann sie nie befriedigt werden. 

Hijo de la luna

Über das Kind der Mondin gibt es ein wunderschönes Zigeunerlied von Mecano:



Eine Übersetzung  des Textes gibt es hier:
https://www.swr.de/swr1/bw/musik/article-swr-9870.html

 Quellen/Lesestoff:

Luisa Francia. Berühre Wega, kehr’ zur Erde zurück : Trancen, Meditationen und Rituale mit Sternen.
München: Verlag der Frauenoffensive, 2001.
isbn: 3881041206.

Dana Gerhard. Die Planeten. Web. Dez. 2020  https://www.astro. com/astrologie/in_dgplanets_g.htm?nhor=22891064.

29. Dezember 2020

Der letzte Vollmond in 2020

 

Es ist ein besonderer Vollmond, jetzt "zwischen den Jahren", in den ohnehin schon merkwürdig-magischen Rauhnächten, jetzt, am Ende eines sehr merkwürdigen Jahres. 

R.Hempel/DLR(CCBY3.0)

 

Dieser Vollmond bringt uns mit zwei sehr machtvollen Energien in uns in Kontakt. Nämlich die Mächte der symbolischen Archetypen von Vater und Mutter. Es spielt keine Rolle, wie alt wir sind. Oder ob unsere Eltern noch leben, oder wie unser Verhältnis zu ihnen ist. Sie repräsentieren unser Bedürfnis nach Schutz, Sicherheit, Geborgenheit, Stabilität. Jeder von ihnen auf eine ganz bestimmte Art. Geraten diese Energien aus dem Gleichgewicht, beschwören sie den Schatten von autoritärem Machtmissbrauch und ohnmächtiger Hilflosigkeit herauf. Begegnen wir dem Ausdruck dieser Schatten in uns, fühlen wir uns einsam und unsicher, ungeliebt, als Waisenkind ohne Mutter und Vater. Stärken wir jedoch ihre lichteste Seite, fühlen wir uns sofort geerdet, geliebt und Teil von etwas viel Grösserem als wir selbst je sein könnten.

Es ist der perfekte Moment für ein kleines Ritual. Jedes Ritual geht weit über uns selbst hinaus. Selbst wenn wir es allein im Zimmer zelebrieren, in einem Moment, in dem wir uns von der Welt und allen guten Geistern abgeschnitten fühlen, werden wir merken, wie uns dieses 3-Minuten-Ritual  mit der universellen Energie des Universums verbindet

Tonglen ist eine machtvolle buddhistische Übung des Prinzips des geteilten Leides und das Teilen des  Mitgefühls. Was immer uns gerade an Leid bedrückt, das bedrückt ähnlich auch andere. Wir können uns diese leidvolle Energie wie dunkle Schatten vorstellen, die unsere Atmoshäre verdunkeln. Voller Mitgefühl mit uns selbst und für andere atmen wir diese dunkle Energie ein, um sie zu verwandeln. Wir atmen Segen und gute Wünsche aus. So ziehen wir Vertrauen und Kraft an. Wir atmen und transformieren Dunkelheit in Licht. So kann das helle Mondlicht  durch die dunklen Wolken immer besser leuchten. Wir atmen alle guten Wünsche aus, die wir für uns und andere ersehen. Wir atmen und senden das silbrig-reine Licht der Mondgöttin in die ganze Welt hinaus:

Blick zur Mondin hinauf oder stell Dir vor, wie die volle Scheibe der Mondin über Dir leuchtet. Sie badet Dich in eine Hülle aus ihrem schützenden Licht. Dein Raum wird von dieser vibrierenden Kraft verwandelt. Er füllt sich mit reiner Energie. 

Steh auf und erhebe Deine Arme über den Kopf. Die Handflächen zeigen zueinender und zugleich zur Mondin. Fühl Dich wie eine  Priesterin aus alten Zeiten und ziehe die Kraft der Mondin zu Dir hinaus, in jede Deiner Zellen - von den Augen, durch den Hals, über die Brust, durch den Bauch und die Beckenschale, bis hinunter zu den Zehen. Geniess diese wohlige Energie. Sie schwingt voller Kraft, die sie Dir gibt, nährende, pure Lebensenergie.

Leg nun die Hände auf Dein Herz. Massiere dieses Energiezentrum und spüre, wie Dein Herz kraftvoll schlägt. Nimm Dir einige Atemzüge Zeit, Dich auf Deinen Atemrhythmus einzustimmen. Dein Atem atmet sich selbst. 

Dann übe Tonglen. Atme ein mit der Vorstellung, wie Du die dunklen Nebel der Welt einatmest und sie in Dir durch das Licht des Vollmondes aufgelöst werden.

Atme alle Angst ein.
Atme dann Mitgefühl und Sicherheit aus. 

Atme alle Ungerechtigkeit ein.
Atme Mitgefühl und Weisheit aus. 

Atme Grausamkeit ein.
Atme Mitgefühl und Verbundenheit mit allem aus. 

Atme Sorgen ein.
Atme Mitgefühl und Ausgeglichenheit aus.  

Atme  Verurteilung ein.
Atme Mitgefühl und bedingungslosen Respekt aus. 

Atme solange, bis Du und das Licht des Vollmondes die ganze Welt verwandelt habt. Geniess die Ruhe und den Frieden in der Welt rund um Dich noch für einige Atemzüge.

9. Dezember 2020

Lockdown: Macht den Laden endlich dicht!

 

Die "Schwesterfraudoktor"
spricht mir mit ihrem Blogbeitrag aus der Seele:
(Geklauter Artikel aus DocCheck Blogger "Aus dem Alltag einer Landärztin und Journalismusstudentin. Lustiges, Kurioses, Nachdenkliches und Ernstes.)

Lockdown nennt ihr das?
Ich spüre davon nichts.
Im Gegenteil:
Ich wünsche mir nichts dringender,
als einen echten, harten Lockdown.
Und zwar bis nach Silvester.

Mal ehrlich – war was?
Corona? Lockdown? Lockdown light?
Oder eher Lockdown Zero?
- Voller Geschmack, aber wenig Wirkung?
Wo sind wir denn bisher gelockdownt?
Merkt ihr noch etwas davon? 

Die Infektionszahlen steigen weiter, aber draußen ist alles normal. Gut, meinetwegen steigen die Zahlen etwas langsamer, aber jeden Tag um die 20.000 neue Fälle sind mir persönlich immer noch zu viel.

Und könnte damit nicht die geänderte Teststrategie etwas zu tun haben? 

Es werden ja nicht mehr alle verdächtigen Fälle, sondern nur noch die mit aussagekräftiger Symptomatik, bzw. diejenigen mit gesichertem Kontakt getestet, weil die Labore an ihre Grenzen stießen. Die Antwort auf diese Frage überlasse ich den Experten. Ich kann nur beurteilen, was ich in meiner täglichen Arbeitspraxis sehe: Es wird mehr. Und es ist überall.

Es ist überall – und es wird nur mehr

Wir telefonieren uns die Finger wund, weil wir ja netterweise telefonisch krankschreiben dürfen. Und was glaubt ihr, wie oft wir hören: 

  • „Der Arbeitskollege neben mir an der Werkbank ist vorgestern positiv getestet worden ...“
  • „In der Wohngruppe 2a der Altersresidenz haben zwei Bewohner Corona ...“
  • „Die Klassenkameradin hat es ...“
  • „Ich habe seit gestern keinen Geruch mehr ...“

Es. Ist. Überall.

Corona hat viele Gesichter

Es klingt nicht nur dramatisch, das ist es auch. Auch wenn wir als Hausärzte viele leichte Fälle sehen: Es ist keine Grippe!

Neulich hatte ich eine Patientin, die wegen eines gebrochenen Arms in die Notaufnahme ging und positiv getestet wurde. Sie hatte null Beschwerden. Nichtsdestotrotz hat sie ihre Erkrankung weitergetragen. Je nachdem, wie sehr sie sich an alle Regeln gehalten hat.

Eine andere Patientin erzählte mir, dass sie noch nie so krank war, wie mit COVID. Und sie hatte einen leichten Verlauf. Zwei Wochen hat sie einfach nicht gesprochen, weil ihr die Kraft zum Sprechen gefehlt hatte. 

Ein Vater und ein Sohn hatten Fieber, Kopfschmerzen und den berühmten Geruchs- und Geschmacksverlust. Eine andere betroffene Familie war ebenfalls eher leicht betroffen. Sie litten unter Fieber und Kopfschmerzen, beziehungsweise unter leichtem Husten. Der Vater war danach wochenlang stark erschöpft, die Mutter leidet unter wechselnden Nervenschmerzen.

Ein Kapazitäten bindendes Chamäleon

Corona ist ein Chamäleon. Wir finden jegliche Symptomatik von „Nix“ bis „Tod“. In meinem kollegialen Umfeld bekomme ich immer wieder mit, wie überlastet die Intensivstationen sind. Wie aufwändig die COVID-Patienten in der Behandlung sind. Wie stark das Virus auch im Personalstand grassiert.

In meiner weiteren Umgebung ist eine Einrichtung für behinderte Menschen betroffen. Eine alte Patientin von mir musste ihr erwachsenes Kind, das in den späten 40ern ist, deswegen nach Hause holen und es pflegen. „Ich liebe mein Kind, natürlich mache ich es gerne. Aber ich kann nicht mehr“, sagte sie.

Es. Ist. Überall.

Corona ist keine Grippe. Corona bindet Kapazitäten, die für die Behandlung von anderen Erkrankungen nun erschöpft sind. Was passiert, wenn die Intensivstationen voll sind? Wenn wir manche Krankheit nicht mehr behandeln können, weil das Pflegepersonal erschöpft ist? Oder weil alle krank sind? 

Höchste Zeit für einen harten Lockdown

Ich merke nichts von diesem Lockdown. Klar, ich gehe zur Arbeit und habe dort meinen menschlichen Austausch, dann gehe ich nach Hause und habe den Alltag mit meinen Kindern. Wir gehen raus, wir gehen in die Natur. Ich kann einmal die Woche einkaufen gehen und uns leckere Sachen kochen. 

Aber wir haben keinen Lockdown. Die Straßen sind voll.

Gestern wollten wir im Schnee wandern, das haben wir auf einem benachbarten Berg (= Hügel) auch getan. Ich war sehr erstaunt zu sehen, dass man dort rodeln durfte. Die Leute standen recht eng beieinander, die Glühweinstände hatten geöffnet. What? Wir stapften weiter durch den Winterwald und tranken unseren mitgebrachten Weihnachtstee. Alleine.

Wir haben keinen Lockdown. Man geht jetzt eben einkaufen, statt in den Freizeitpark zu gehen. Lebensmittel- und Nippesshopping als neue Freizeitbeschäftigung. Wir haben keinen Lockdown, wir haben höchstens einen Lockdown Zero. Aber wir brauchen den richtigen Stillstand. Ein harter Lockdown und zwar sofort. Das brauchen wir dringend.

Sorry, Tante Elfriede

Ich bin auch der Meinung, wir dürfen an Weihnachten keine großen Treffen veranstalten. Das ist zwar maximal doof, aber seit wann möchte jeder an Weihnachten plötzlich seine gesamte Verwandtschaft aus Hinterburghausen treffen?

„Oh Gooott, ich muss Tante Elfriede treffen! Muss die alte Schrulle wieder alle mit ihren vertrockneten Weihnachtsplätzchen umbringen?“, hieß es noch im letzten Jahr.

„Oh Gooott, ich muss Elfriede dieses Jahr ganz dringend sehen! Weißt du noch? Ihre trockenen Plätzchen? Herzallerliebst!“, spricht man dieses Jahr.

Amerika erlebt gerade nach Thanksgiving seine Retourkutsche. Und das wird uns nach Weihnachten auch blühen, wenn wir Tante Elfriede getroffen haben. 

Ich habe auch keine Lust auf Homeschooling, ganz ehrlich. Aber ich hab noch weniger Lust auf Corona. Es ist nun mal so: In dieser Situation stecken wir alle nur ein – und sollten also auch gemeinsam zurückstecken und Rücksicht aufeinander nehmen.

Wie viele andere bin ich auch dafür, dass wir den ganzen Laden bis nach Silvester dicht machen. 

Sorry, Tante Elfriede. 

 

8. Dezember 2020

Gandusha, Ölziehen mit einem Mundpflegeöl

Teil der ayurvedischen Morgenroutine

Der Ayurveda empfiehlt, morgens die Mundhöhle mit speziell aufbereitetem Mundpflegeöl– Gandusha – zu spülen. 

Hier, im Mund-Rachenbereich ist eine hochaktive Lymphzone. Das „Ölziehen“ wirkt lokal auf die Schleimhäute entgiftend und beseitigt Stoffwechselrückstände im Bereich der Immunzone des Waldeyerschen Rachenringes. Die Mundhöhle wird nicht nur entgiftet, sondern auch die Schleimhaut  geschmeidig gehalten und gegen Erreger immunisiert.

Die entzündungshemmende Wirkung für das Zahnfleisch durch Anwendung von Ölen ist an der Kieler Zahnklinik im Rahmen einer Studie überprüft worden. Das Öl dringt tief in die Zahnzwischenräume und die Zahnfleischtaschen ein und lösen dort sitzende, schädliche Bakterien. Zahnbeläge werden reduziert. Das Bewegen des Öls durch die Mundhöhle massiert sanft das Zahnfleisch. Auch die Kiefermuskulatur wird trainiert und gelockert.

Doch über das Lmphsystem wirkt Ölziehen unterstützend auf den gesamten Organismus. Die Mundhöhle ist ein Teil des Verdauungssystems. Für die chinesische Medizin ist das die "Mitte", um die sich alles dreht. Ist die Mitte geschwächt, ist der ganze Organismus geschwächt.

Charaka Samhita, der Klassiker des Ayurveda lehrt:

  • Die Durchführung des Ölgurgelns 
  • stärkt die Kieferknochen und die Stimme, 
  • entwickelt das Gesicht 
  • und maximalen Geschmack der Nahrung 
  • Zähne bekommen kein Karies und werden fest verwurzelt.
  • Es gibt keine Zahnschmerzen noch Sensibilitäten, 
  • die Zähne können selbst die härteste Nahrung kauen.

(Zitat aus dem klassischen Text)

Durchführung:

  • 1 Tee- bis 1 Esslöffel Gandusha-Öl in den Mund nehmen. Nicht zuviel Öl verwenden. Der Speichelfluss wird extrem angeregt, es wird immer mehr Emulsion im Mund.
  • Langsam zwischen den Zähnen durchziehen. Dabei entspannt bleiben, kein Kampf und Krampf.
  • Nach ca. 5 Minuten das Öl wieder ausspucken. Es ist nicht schlimm, wenn Anfänger die 5 min noch nicht schaffen. Dann lieber locker in 2 Etappen ziehen.
  • Anschließend kann ein weiterer Löffel Öl zum Gurgeln in den Mund genommen werden. Das wirkt sich besonders wohltuend auf Hals und Mandeln aus. 
  • Danach den Mund gut mit warmem Wasser ausspülen und die Zähne putzen. 

 Wohin ausspucken?

Am besten in die Toilette ausspucken und gut nachspülen. Der Abfluss des Waschbeckens läuft Gefahr, schnell zu verstopfen. Das Abwasser wird nicht belastet, entgegen aller Behauptungen. Denn wir verwenden natürliche Öle und kein synthetisches Mineralöl. Durch die gelösten Giftstoffe (Schwermettalle, Amalgam, etc)  ist es  Restmüll und sollte aus diesem Grund nicht auf den hauseigenen Kompost gespuckt werden.

Geeignete Öle:

Pures Sesam- oder Olivenöl, in Bio-Qualität eignet sich für uns auf der kühlen Nordhalbkugel am besten. Kokosfett ist grundsätzlich auch geeignet. Sesamöl hat dabei die intensivste entgiftende Wirkung, zusätzlich ist es antibakteriell, antiviral und fungizid. Das Sesamöl wird vorab "gereift", wodurch es noch besser in die Haut eindringen kann.

Es gibt auch spezielle Gandushaöle, die mit Kräuterzusätzen und ätherischen Ölen gemischt sind. Zum einen wird die Wirkung verstärkt. Zum anderen erleichtert der verbesserte, frische Geschmack gerade Anfängern den Einstieg ins Gandusha, z.B.


 

Vorbeugen ist besser als Heilen!

 

Bei allem Ungemach, den uns in diesem Jahr die Virus-Pandemie bereitet, sind wir keineswegs schutzlos ausgeliefert. Sobald wir konsequent unsere Abwehrbarriere stärken, wirken unsere Massnahmen vor allem zugleich auch gegen alle anderen möglichen Erkältungsviren. 

Seife, Alkohol und ätherische Destillate
zerstören die Virushülle

Gerade das aktuelle CoV-2-Virus ist ein empfindliches Virus. Normale Seife und alle fettlöslichen Mittel wie Alkohole zerstören seine Schutzhülle. Deswegen ist Waschen mit Seife so effektiv, dass es noch nicht einmal hohe Waschtemperaturen braucht. (Andere Viren sind weit weniger empfindlich!) 

Auch ätherische Destillate greifen diese Schutzhülle an. Zugleich wirken sie nicht nur zerstörend auf Erreger, sondern sie lösen in unserem Körper zugleich auch Schutzmechanismen aus und unterstützen die Immunabwehr, z.B. Thymian, Eukalyptus, Rosmarin, u.v.m

Schutz der Mund- und Rachenschleimhaut

Die erste Barriere, auf die Erreger auftreffen, sind unsere Häute und Schleimhäute vor allem von Mund, Rachen und Nase. Gerade vom CoV-2-Virus ist bekannt, dass es sich zu Beginn  in den Rachen- und Nasenschleimhäuten einnistet und dort massiv vermehrt. Gurgeln und spülen wir den Mund mit gerbstoffhaltigen Mundspülungen, wird die Schleimhaut "abgehärtet". Wir spüren das sogar an diesem "pelzigen" Gefühl, das von fast allen medizinisch-kosmetischen Mundspülungen ausgelöst wird. 

An der Ruhr-Uni Bochum wurde eine Studie durchgeführt, in der getestet wurde, wie effizient kommerzielle Mundspülungen auf diesen Virus wirken. Fazit ist, dass sie sehr effizient das Virus inaktivieren. Diese kommerziellen Mundspülungen töten allerdings ebenfalls sehr effizient alle möglichen Keime im Mundraum. Damit zerstören sie auch die gesunde Mundflora. Daher sollten wir diese bekannten Mundspülungen nicht täglich einsetzen (bekannte Produkte wie Chlorhex**d, List***ne, etc.

Die gesunde Alternative sind gründliche Spülungen mit 

  • frischen Salbeitee, den wir allerdings gute 10 Minuten zugedeckt ziehen lassen sollten, damit sich die Gerbstoffe gut lösen.  
  • Minz- und Thymian-Hydrolat mischen und 1 Teelöffel mit ettwas warmem Wasser gemischt zum Gurgeln verwenden (die Hydrolate sind z.B. über Fa. Oshadhi, Fa. Maienfelser erhältlich)
  • ayurvedisches Ölziehen (siehe nächster Beitrag!)

Auch das Kolloid G, Fa. Spenglersan, kann lokal aufgesprüht werden. In diesem Mittel ist ebenfalls Thymianextrakt enthalten. Zusätzlich sollte dieses Immunregulans immer auch äusserlich angewendet werden. (Für meine Patienten: siehe Infoblätter zur "Hausapotheke" )

Schutz der Nasenschleimhaut

Mittlerweile ist bekannt, dass gerade die Zellen der Riechschleimhaut vom CoV-2-Virus attackiert werden. Über sie scheint der Virus sich Zugang ins Gehirn zu verschaffen, was zu den neurologischen Symptomen als Komplikation führt. Riechstörungen als schon lange bekanntes Symptom nach viralen Infektionen sind da noch das geringste Übel.

Auch die Nasenschleimhaut als Schutzbarriere sollten wir also pflegen. Denn durch die trockene Heizungsluft wird auch die Nasenschleimhaut im Winter oft zu trocken und borkig-rissig. Auch mit zunehmendem Lebensalter trocknen die Schleimhäute (nicht nur bei Frauen!) zunehmend aus. Verwenden wir doch am besten gleich eine Nasenpflege, die befeuchtet und pflegt, und zugleich auch sanfte ätherische Öle enthält:

  • Fa. Wala, Nasenbalsam, Nasenbalsam für Kinder (noch sanfter)
  • Fa. Weleda, Nasenöl
  • Fa. Taoasis, Meditao Angelikabalsam

(Sie alle sind über eine Apotheke zu beziehen)

Diese Nasenpflege sollten wir dann vor allem anwenden, bevor wir das Haus verlassen und in Kontakt mit anderen Menschen kommen. So ist unsere Schleimhautbarriere hinter der Mund-Nasen-Maske gleich doppelt geschützt!

Solange wir keine akute Rotznase haben, können wir auch  Nasenspülungen mit einer Salzlösung machen. Zusätzlich kann auch hier Kolloid G, Fa. Spenglersan zugeben werden.

Schützende Dufthülle

Und wer den Duft von würzigen Kräutern ohnehin mag, der kann sich auch mit einem Raumduftspray einhüllen. Einfach ein paar Sprühstösse in den Raum geben. Direkt auf die Haut sollten diese Sprays nicht gegeben werden. Es reicht völlig, sich mit ein paar Sprühstössen indirekt einzunebeln. Oder einige Sprühstösse auf die Kleidung rund um Schulter/Nacken aufsprühen. Bzw. 1-2 Sprühstösse dürfen auch auf die Mund-Nasen-Maske gegeben werden. 

Diese Duftsprays verbessern nicht nur die Raumluft, sondern die enthaltenen ätherischen Destillate (Thymian, Eukalyptusarten, Oregano, Bohnenkraut, etc) wirken tatsächlich auch antiviral in der Raumluft, z.B. in Klinikzimmern, im Seniorenheim, im Büro:

Der Oregatan-Hygienespray wie auch der Oregatan-Handspray von der Taoasis wirken als Desinfektionsmittel. Der Hygienespray ist nicht für die Anwendung auf der Haut geeignet. Auch der Handspray sollte wie alle Handdesinfektionsmittel nur dann verwendet werden, wenn keine Möglichkeit zum Händewaschen besteht, also so selten wie möglich. Doch er ist eine prima Alternative zu den synthetischen Handdesinfektionsmitteln.


5. November 2020

Der erste Frost begrüsst den Winter

Das Thema des Winters

Mit dem heutigen, ersten Nachtfrost hält der Winter spürbar Einzug. Die Übergangsphase vom Herbst ist zuende, und das ist gut so. Damit kann sich jetzt auch in uns wieder ein neues, stabileres Gleichgewicht einstellen als in den letzten Wochen. Da waren die meisten "nicht ganz in unserer Mitte"...

Die die Energie-Qualität, die wir in dieser Jahreszeit spüren, nennen wir in der chinesischen Medizin die Wandlungsphase des Wassers. Es ist die Zeit des Yin, von Kälte, Dunkelheit Ruhe und Sammlung.  Die Bewegung der Lebensenergie in der Winterruhe ist minimal, sie beschränkt sich auf das Schützen und Wärmen des Inneren.



Wir sollten im Alltag ebenfalls dieser Energie mehr Aufmerksamkeit und Zeit schenken. Gerade in diesem Jahr werden wir im Alltag rund um uns und weltweit genau mit diesen Themen konfrontiert:

Jetzt geht es um das Aushalten-Können der scheinbaren Widersprüchlichkeit des Lebens. Wir können weder auf die Logik noch auf die Mystik von jeweils einer Hirnhälfte ausweichen. 

Das Thema ist das tiefe Vertrauen, sich selbst Fehler zuzugestehen, statt sich arrogant zu erhöhen. Das ist alles andere als devote Erniedrigung, sondern freiwilliges, weises Nachgeben („Dein Wille geschehe!“). Sogar ganz im Gegenteil, es ist die Aufforderung, sich weich und harmonisch zur Erde herab zu beugen und wie das Wasser abwärts zu fliessen.

Basierend auf Heiner Frühaufs englischer Übersetzung des Klassikers von Gao Lian, Zunsheng bajian, "Eight Pieces On Observing the Fundamental Principles of Life", sollten wir einige Hinweise beachten, damit wir die Energie des Winters förderlich für uns nutzen können:

Während der drei Wintermonate verschliessen sich Himmel und Erde und fallen in das Ruhestadium der Speicherung. Wasser gefriert zu Eis, und in der Erde bilden sich Frostrisse. Die Yang-Energie der Natur verbleibt ungestört. 

Es ist die Zeit, früh zu Bett zu gehen und erst dann aufzustehen, wenn die wärmenden Strahlen der Sonne am Morgen erscheinen. Kälte sollte gemieden, die Wärme dagegen gesucht werden. Vorsicht ist geboten bei Massnahmen, die die Hautporen öffnen, wie Sauna, heisse Bäder, schweisstreibener Sport. Beachtet man dies nicht im Winter, besteht die Gefahr, das Netzwerk der Nieren zu verletzen.

Es ist das Beste, sich in ein gut isoliertes Zuhause zurückzuziehen, auf regelmässige Nahrungsaufnahme zu achten, und seine Kleidung den Temperaturen anzupassen. Man sollte nicht zu wagemutig werden und sich dem kalten Wind aussetzen. 

(den ganzen Artikel hier lesen) 


Diese Sätze erinnern uns daran, dass der Winter einst als Zeit der inneren Einkehr, Ruhepause und damit Zeit zum Regenerieren und Kräftesammeln geschätzt wurde. Denn das nächste Frühjahr kommt bestimmt...