22. Juni 2017

Die göttliche Aphrodite in jeder Frau (und Mann)


Die wunderbare Kaouthar lässt sich nun mit einem Klick ins eigene Wohnzimmer einladen.Ihr Webinar macht uns bekannt mit Aphrodite in uns. 
(Update: der Mitschnitt vom Live-Wbinar ist leider nur bis zum 23. Juni online.  Das nächste ist jedoch schon geplant für 14. Juli, 10h!)

Dieser Archetyp in jeder Frau/Mann ist der Teil in uns, der unser Körpergefühl ausmacht, unsere Weiblichkeit. Sie drückt sich nicht nur in femininer, verführerischer Sexualität aus, sondern stellt unsere Verbindung von Bewusstsein-Herz-Bauchgefühl dar. Aphrodite spiegelt, wie attraktiv, leidenschaftlich, gefühlvoll Du Dich auslebst. Wie gut bist Du in Kontakt mit der saftigen Kreativität, die sich nicht nur erotisch ausdrückt, sondern sich vor allem in Deine Lebens- und Schöpferkraft verwandelt. Wir können sie mit ihren kraftvollen und ihren Schattenseiten in uns kennenlernen, wenn wir in Ruhe die folgenden Fragen reflektieren: 

  • Kannst Du Deinen Körper lieben? Findest Du Dich selbst attraktiv? Oder für welche Körperzonen schämst Du Dich? Was an Deinem Körper macht Dir Angst, lässt Dich schuldig fühlen?
  • Kannst Du Deine Sinnlichkeit und Sexualität geniessen? Kannst Du Erotik als kreative Schöpferkraft geniessen? Was bremst Dich, Dich selbst als feminin, sinnlich und erotisch geniessen zu können? Wo sind diese Grenzen und Blockaden in Dir?
  • Kannst Du Dich wohlfühlen, wenn Du Deine Sinnlichkeit nach Aussen zeigst, damit spielst? Oder sorgst Du Dich, was andere von Dir denken? Wo fehlt Dir  Selbst-Bewusstsein für Deine wunderbare Weiblichkeit?
  • Wie gut kannst Du Deine sexuelle Energie transformieren zu kreativer Energie und Schöpferkraft?


Kaouthar zeigt uns mit ihrem unbändigen Temperament, wie wir Aphrodites Schattenseiten in uns in Lebensenergie verwandeln können. Schattenseiten sind an sich nichts Negatives. Es sind unerlöste Teile in uns, die blockiert darauf warten, dass wir sie verwandeln. Kümmern wir uns um diese schmerzhaften, angstvollen, verdrängten, beschämenden Seiten in uns, dann können sie sich zu lichter Energie transformieren. Diese Energien können wir dann lebendig nutzen, statt uns wie von einem Klotz am Bein von ihnen ausbremsen zu lassen.

Kaouthars Mittel ist Körpertherapie durch Tanz. Durch uralte, urweibliche Tanzbewegungen, die aus dem orientalischen Tanz stammen, kommen wir in Kontakt mit dem Schmerz, tief in uns. Wir können ihn in der Bewegung spüren und in Bewegung bringen. Mit den 9 göttlichen Bewegungen wird der Schatten bewusst gemacht, gespürt, allmählich angenommen und verwandelt. Dann steigt seine ursprüngliche Kraft auf. In der Bewegung kann sie erfahren werden und als positive Eigenschaft im Körper verankert werden. Mit wundervollen weichen, weiblichen Bewegungen lernen wir, diese Energie durch uns fliessen zu lassen, sie zu geniessen, sie nach Aussen auszudrücken. So öffnet sich unser Herz für ein neues Selbstbewusstsein mit unserer Weiblichkeit.

Zu Kaouthars Website gehts hier.

Sommerliche Hautpflege-Rezepte




Das Wichtigste im Sommer ist und bleibt Sonnenschutz!

Wir müssen keineswegs die Sonne meiden, sondern den Sonnenbrand. Wer sich ein paar Grundregeln hinter die Ohren schreibt, tut seinem Körper viel Gutes:


  • Immer raus aus der Mittagssonne!
  • Auch im Schatten kann die Haut verbrennen; 
    bei empfindlicher Haut und am Urlaubsanfang hilft nur Kleidung.
  • Schöne Bräune statt ausgedörrter, brauner Runzeln
    entsteht im Schatten/Halbschatten.
  • Trockene, schlecht gepflegte Haut verbrennt schnell;
    es ist nicht nur eine Frage von Sonnenschutzfaktoren, sondern v.a.auch von Pflege. Gut einölen mit viel Feuchtigkeit ist hilfreich. Kokosfett und Walnussöl sind prima. Zum befeuchten sollte viel Lavendelhydrolat und Aloe Vera verwendet werden. Die kann man ruhig oft zwischendurch aufsprühen, schön kühlen tun sie ausserdem.
  • Solarium bringt keinen Sonnenschutz!
    Es belastet nur die Haut.

Pre-/After-Sun-Balsam

Probieren Sie eine Mischung aus 

  • 1 Schnapsglas Kokosfett mit
  • 2 Schnapsgläsern Walnussöl,
die Sie im Wasserbad z.B. in einem kleinen Marmeladenglas gerade so weit vorsichtig erwärmen, dass das Kokosfett flüssig wird und sich beide Öle gut verschütteln lassen.

Im Kühlschrank gelagert wird es dann wachsartig. Das kühle Balsam schmilzt wunderbar beim Auftragen auf die Haut.

Das Sommer-Hydrolat: Lavendel

Lavendel-Hydrolat ist wunderbar erfrischend als Tipp für den Sommer. Zugleich kühlt und befeuchtet es nicht nur die Sonnen-ausgetrocknete Haut, sondern wirkt heilend und Haut regenerierend. Als leichter Mückenschutz wirkt es vorbeugend wie abschwellend und Juckreiz mildernd bei Insektenstichen. Gegen Kopfschmerzen durch Stress und bei Jetlag beruhigt es das überreizte Nervensystem.

Gute Qualitäten bekommen Sie z.B. bei diesen Herstellern:


Der Geruch ist nicht typisch nach Lavendel, manchmal riecht es eher krautig, nach Heu, weil sich im Hydrolat die wasserlöslichen, duftgebenden Inhaltsstoffe von den fettlöslichen, duftgebenden Inhaltsstoffen der ätherischen Öle unterscheiden.

Die Originalflasches soll kühl und dunkel gelagert werden, damit das Pflanzenwasser nicht verkeimt und umschlägt (Sie merken das am Geruch...). Daher sollte sie nicht mit an den Strand. Das gleiche gilt für pflanzliche Öle. Füllen Sie sich also kleine Extra-Fläschchen zum Mitnehmen ab, die sie innerhalb von wenigen Tagen aufbrauchen.

Sonnenpflege-Schüttellotion

Damit Sie nicht 2 Fläschchen mitschleppen müssen, können Sie sich eine Schüttellotion herstellen. Das fette Pflanzenöl und das Hydrolat mischen sich nicht. Daher müssen Sie dieses Fläschchen immer direkt vor Gebrauch gut verschütteln, daher der Name.

Ganz einfach ca. 1:1 

  • Lavendelhydrolat und
  • Walnussöl
in eine Flasche mit Sprühkopf geben.
Gut schütteln, fertig!

Experimentieren Sie ruhig mit dem Mischungsverhältnis. Sie merken, was Ihrer Haut gut bekommt. Wer es nicht so fettig mag, nimmt etwas mehr Hydrolat. Wer ohnehin eine trockene Haut hat, wird mit gleichen Teilen oder etwas mehr Öl gut hinkommen. Wer Kokosöl mag, kann einen Teil des Walnussöls dadurch ersetzen.

Als After-Sun-Spray können Sie ausser Lavendel-Hydrolat auch Aloe-Vera-Saft oder -Gel verwenden, sowie die Ölphase z.B. mit Kürbiskernöl variieren, z.B. so:
  • 1 TL Kokosöl
  • 1 TL Kürbiskernöl
  • 2 TL Walnussöl
mischen mit
  • 3 TL Lavendel-Hydrolat
  • 1 TL Aloe Vera
Gut schütteln!

Duschpeeling

Nehmen Sie
  • 1 EL grobes Meersalz,
  • noch besser basisches Badesalz, z.B. Basisches Entschlackungsbad,Fa. Meckel-Spenglersan von Entoxin;
  • oder mischen Sie selbst 1 TL Meersalz mit 1 TL Kaisernatron,
  • 1 EL der After-Sun-Schüttellotion
und rubbeln sich statt Duschgel damit sanft die Haut ab. Nur kurz nachspülen, trockentupfen, fertig!

Ein gutes Salz ist übrigens auch ein toller Badezusatz, ein perfektes Peeling und ideal zur Zahnpflege. Was ein gutes Speisesalz ist, kann hier nachgelesen werden. Und wie noch es zur Körperpflege eingesetzt wird, soll an anderer Stelle verraten werden...



Hautfunktionsöle aus der Speisekammer (Teil III)


Nachdem Sie im letzten Beitrag Alternativen zur Hautpflege kennengelernt haben, stelle ich Ihnen jetzt die wunderbaren Eigenschaften einiger Pflanzenöle vor. Dabei beschränke ich mich auf solche, die fast überall erhältlich sind, im Bioladen, im Reformhaus, sogar in der Bioabteilung der Supermärkte. Manche dieser Öle haben durchaus heilsame Wirkung!

Olivenöl:

ist die Basis vieler Körper- und Badeöle  in der alternativ-medizinischen Hautpflege. Gute Qualitäten sind eher goldgelb bis grünlich gelb; dunkle, intensiv grüne Färbungen weisen auf erhöhter Temperaturen beim Pressvorgang hin. 

Es  gilt als leicht erwärmend und zugleich leicht kühlend. Olivenöl zieht sehr langsam in die Hornschicht ein, wirkt u. a. erweichend, was es für schorfige, schuppige und rauhe Haut und bei brüchig-rissigen Nägeln prädestiniert. Zusätzlich ist es schmerzlindernd, durchblutungsfördernd, lindert Juckreiz und ist entzündungshemmend, also wichtig bei Ekzemen, bei entzündeter Haut, Sonnenbrand und leichten Verbrennungen.  

Ringelblumen- und Johanniskraut-Auszüge in Olivenöl steigern diese Wirkung entsprechend. Dazu werdendiese Heilpflanzen über Wochen in Olivenöl eingelegt, damit die heilsamen Wirkstoffe sich im Öl ansammeln, z.B. das Johanniskraut-, Ringelblumen- und Mohnblüten. Diese sog. Mazerate kann man fertig kaufen, oder Sie können sie selbst herstellen, wenn Sie die Blüten im Garten haben.

Johanniskrautöl ist  ein Hautfunktionsöl, das sehr regenerierend wirkt und Heilungsprozesse der Haut enorm beschleunigt. Schon allein eingesetzt ist es schmerzlindernd bei rheumatischen Symptomen, bei allen Muskel-, Sehnen- und Nervenschmerzen. Selbst Wundheilungsstörungen und Geschwüre lassen sich damit behandeln. (Ein spannender Bericht zum Einsatz eines Heilöls auf Johannisöl-Basis kann hier nachgelesen werden.) Es enthält antibakterielle Wirkstoffe, die sogar auf antibiotikaresistente Stämme Wirkung zeigen.

Sesamöl:

ist in der ayurvedischen Medizin hoch geschätzt und vielfältig innerlich und äusserlich als Heil- und Pflegemittel äusserlich und innerlich eingesetzt. Es gilt als Nerventonikum und wirkt beruhigend auf Haut und Seele. Es fördert die Hautdurchblutung und die Entgiftung. Gerade bei Hautirritationen, trockenen Ekzemen und bei Psoriasis wirkt es beruhigend auf die Haut.  Zur Haarpflege als Packung und für die Kopfhautregeneration ist es das Mittel der Wahl. Es ist zudem die ideale Schutzhülle für die Haut im Winter.

Im Handel gibt es das "native" und ein geröstetes Sesamöl, das tatsächlich nur zum Kochen und nicht zur Hautpflege verwendet wird. Im Ayurveda wird das Sesamöl traditionell zur äusseren Anwendung gereift, d.h. sanft erhitzt auf 100°C. Es wird dadurch leichter verteilbar und dringt  besser ins Gewebe ein. Studien legen nahe, dass sich dadurch  die antioxidative Schutzwirkung auch erhöht.

Kokosfett:

Aufgrund seiner kühlenden und beruhigenden Eigenschaften ist das leichte und nährende Kokosöl das ideale Sommerpflegeöl. Bei unseren Raumtemperaturen ist Kokosfett selten flüssig. Natives Kokosfett duftet nur sehr zart nach Kokos, ansonsten ist es aromatisiert. In Asien wird es zur Haut- und Haarpflege als Schönheitsöl geliebt. Sehr gut wirkt es auch bei rissigen Stellen der Hornhaut an Händen und Füssen.

Kürbiskernöl

Das dunkelgrüne Öl galt früher als zu kostbar, um es zu essen. Es sollte vielmehr zur Salbenbereitung zum Einsatz kommen. Ein paar Tropfen gut einmassiert sind die beste Handpflege für rissige, rauhe Hände oder Füsse! Massieren Sie es gut auf angefeuchtete Haut ein bis es gut eingezogen ist, ansonsten färbt es. Toll ist eine Mischung aus ca. 1 Teil Kürbiskernöl mit 3 Teilen Kokosfett zur sommerlichen Hautpflege, im Winter mit Sesamöl oder Ghee:

Ghee (geklärte Butter)

Im Ayurveda wird geklärte Butter, Ghee genannt, als Basis für Medikamente zur inneren Einnahme wie auch zur Hautpflege äusserlich angewendet. Ghee kann ganz einfach selbst hergestellt werden. (Finger weg übrigens vom billigen, hochraffinierten Butterschmalz zum Braten!) Mit Ghee lassen sich sehr einfach Salben aus Heilpflanzenauszügen herstellen, z.B. die klassische Ringelblumensalbe.

Avocadoöl

Das meist trüb-grüne, sehr nährende Avocadoöl unterstützt die Barrierefunktion der Haut und fördet  Zellproduktion und Zellregeneration. Es wird sowohl für die Pflege trockner, rissiger Hornhaut und erkrankter Haut, bei Narben wie auch in der Haarpflege eingesetzt. 

Walnussöl

Das schnell einziehende Walnussöl gilt als verträgliches Öl, das gerne bei irritierter Haut eingesetzt wird. Gerade auch als Sommerpflegeöl ist es ideal, weil es sich schnell auf der Haut verteilt.

Lesefutter

Mehr Tips und Rezepte verrate ich demnächst. Wer neugierig geworden ist und das Ausprobieren nicht mehr abwarten kann, findet z.B. in diesem Buch einfache, tolle Rezepte. 

Die Wirkung der fetten Pflanzenöle lässt sich noch um ein Vielfaches steigern, wenn wir sie mit den wässrigen Pflanzendestillaten (Hydrolaten) kombinieren oder sogar mit den hochkonzentrierten, öligen Destillaten (Aromaöle, ätherische Essenzen). Neu aufgelegt ist Eliane Zimmermanns Einsteigerbüchlein mein Tip.


Alternative Hautpflege, lecker und preiswert! (Teil II)


Die Konsequenz aus dem vorangegangenen Beitrag, heisst:
Verzichten wir also auf konventionelle Kosmetika!
Das geht sogar ganz einfach:

Gesunde Hautpflege haben wir in der Küche! 

Native Pflanzenöle, wie Oliven- und Sesamöl sind nämlich nicht nur lecker im Salat. Sie pflegen die Haut wunderbar mit allem, was die Haut tatsächlich braucht. Die Aromatherapie-Expertin Eliane Zimmermann schreibt:

"Die in hochqualitativen pflanzlichen Ölen enthaltenen ungesättigten Fettsäuren können in vielen Bereichen kleine Wunder bewirken: Manche haben venenstraffende Wirkung, andere helfen bei eitrigen Wunden, reduzieren Cellulite, schrecken Zecken ab, lassen Narben verschwinden. Ja, ein Öl kann sogar demenz-anfällige Nervenzellen umhüllen und ein anderes schützt nachweislich gesunde Haut und Schleimhaut rund um Gebiete, die durch Bestrahlungstherapien gehen müssen. Fette Pflanzenöle sind besonders für sehr sensible Haut geeignet, für Menschen die durch schwerwiegende medizinische Therapien gehen müssen und die ätherische Öle nicht gut vertragen. Und klar, sie sind ideale Helfer in der Hausapotheke für Kinder und Haustiere."

Hochwertig = natives Pflanzenöl

Diese Öle sind im Vergleich zu Billigöl aus dem Supermarkt relativ teuer, denn die Gewinnung ohne giftige Lösungsmittel ist aufwendig und die Lagerfähigkeit relativ kurz, spätestens, wenn die Ölflasche angebrochen wurde. Sie reagieren schnell mit Sauerstoff und werden innerhalb von einigen Monaten ranzig. Diese Reaktionsfähigkeit ist nicht nur nachteilig, sondern auch die Fähigkeit "freie Radikale" aus Ihrem Körper zu fangen und Ihre Regenerations- und Entgiftungsprozesse zu unterstützen.

Der Begriff "kaltgepresst" ist übrigens irreführend. Beim Pressen der Samen, Nüsse und Früchte können durch den Druck auch hohe Temperaturen entstehen.  Je höher der Druck und die Temperatur desto größer die Ausbeute, aber um so schlechter die Qualität. Eine hochwertige Pressung erfolgt unter Kühlung und bleibt unter 60 ° C. Das geht aber zu Lasten der gewonnenen Ölmenge, so dass der Preis für das Öl dementsprechend höher sein muss. 

Die Hersteller der Naturkostbranche haben sich auf den Begriff "nativ" geeinigt. Garantiert werden damit folgende Kriterien:
  • Rohstoffe entstammen biologischem Anbau
  • Rohstoffe werden vor dem Pressen nicht erwärmt
  • es wird nur filtriert, auf jegliche weitere Nachbehandlung wird verzichtet
Mehr Infos über  Öl-Qualität, v.a. wie billige Supermarkt-Speiseöle mit Lösemitteln produziert werden, sind im spannenden Beitrag bei der Kollegin Sabrina Herber nachzulesen. 

Wenn Ihnen der Gedanke, die Küchenöle auf die Haut zu schmieren zunächst noch merkwürdig vorkommt: macht nix. Gewöhnen Sie sich einfach dran. Sie sparen zudem eine Menge Geld, denn selbst die teuren, hochwertigen Speiseöle sind günstig im Vergleich zu den Minifläschchen der Kosmetikanbieter. 

Alternative zu Gesichtscreme, Bodylotion, Handcremes 

Seit über 5000 Jahren dient Pflanzenöl dem menschen als Nahrung, Kosmetikum und Medizin. Salbungen mit Öl waren zu biblischen Zeiten ein besonderes Privileg.
 
Pflanzliche Öle werden immer auf feuchte Haut aufgetragen!

Am einfachsten ist, die Hände unter dem Wasserhahn nass machen und einen Klecks Öl auf die Haut auftragen und einreiben.  Mit Feuchtigkeit grosszügig sein. Das Öl kann dann sparsam verwendet werden. Alternativ nach dem Baden/Duschen sich wenig abtrockenen und das Öl mit den verbliebenen Wassertröpfchen einmassieren.

Nehmen Sie natives Olivenöl. Das Wort Öl stammt von der Olive, die als den Göttern geheiligt galt. Keine Sorge, wenn Sie zunächst der Eigengeruch stört - der verfliegt innerhalb von wenigen Minuten. Oder Sie nehmen natives Kokosfett (z.B. von Alnatura sogar im Supermarkt oder DM). Das duftet, wenn auch sehr zart, nach Kokos.

Statt Wasser kann auch Pflanzenwasser (wässriges Destillat, hier gibts schon mal mehr Info) aufgesprüht werden. Diese sog. Hydrolate duften fein und enthalten wiederum natürliche und gut verträgliche Pflege- und Wirkstoffe.  

Ein tolles Hautgefühl gibt auch, wenn das Öl in die nasse Haut statt Duschgel gründlich einmassiert  wird. Nur kurz den Ölüberschuss abgespülen und vorsichtig trockentupfen. (Bitte Vorsicht, der Wannenboden kann rutschig werden!) Gerade bei Ekzemen, Neurodermitis und Psoriasis ist das optimal. 


21. Juni 2017

Kosmetik - gefährliche Körperpflege (Teil I)


Konventionelle Kosmetik aller Preisklassen, von den Klassikern Nive.., über Lippenpflege, Melkfett, Pferdesalbe, über  Kinderpflegeprodukte wie Penat.. bis hin zu teuerster Exlusivkosmetik und sogar Apothekenprodukten enthalten eine Vielzahl an Rohstoffen, Wirkstoffen und Hilfsstoffen. In der Werbung wird viel versprochen: ein tolles Hautgefühl, verjüngende, regenerierende Effekte, tollste Wirkstoffe, die unsere Haut angeblich bräuchte, die von den Produkten eingeschleust werden soll.

Die Tatsachen sehen ganz anders aus:

Diese Vielstoffgemische reizen und überfordern die Haut mehr, als die versprochenen Effekte bringen. Im besten Falle haben wir ein gutes Hautgefühl nach dem Eincremen. All die unnötigen Substanzen, die für unsere Haut völlig wertlos sind, erzeugen dagegen Reizungen bis zu Unverträglichkeit und Allergie. Im schlimmsten Falle nehmen wir noch eine Menge Stoffe auf, die nicht nur unnötig, teuer und sinnlos sind, sondern sogar gefährlich.

Mineralöl-Produkte gehören in Motoren, nicht auf die Haut!

Die meisten Hersteller verwenden Rohstoffe aus Mineralöl als Basis der Rezepturen: Öle, Paraffine, Vaseline, Wachse. Inhaltsstoffe auf Mineralölbasis werden meist mit Begriffen wie "Paraffin",  "Paraffinum liquidum", "Mineral Oil" oder "Petrolatum" gekennzeichnet. Auch Vaseline besteht ausschliesslich aus Mineralöl.

Die haben viele Vorteile: Sie sind sehr halt­bar und preisgünstig, können in gleich­bleibender Qualität produziert werden und lösen keine Allergien aus. Klassische mineral­ölbasierte Rohstoffe werden sogar  in Produkten  verwendet, die dem europäischen Arznei­buch entsprechen. 

Diese Stoffe legen sich als Film auf die Haut und kann die Haut "verstopfen". Das kann in wenigen Extremsituationen erwünscht sein, z.B. bei eisigen Minusgraden oder als Schutz bei Handcreme gegen aggressive Kontaktstoffe. Pflege ist das jedoch keine. Wie bedenk­lich Mineralöle für den Menschen sind, ist nicht geklärt. Aber es gibt Hinweise auf Risiken, denn  einige Erdölanteile reichern sich im Körper an und können auch Krebs erzeugen. Dr. Konrad Grob, Analytiker am Kantonalen Labor, befasst sich seit Jahren mit Mineral­ölen. Für ihn sind Mineralöle die wahr­scheinlich stärkste Verunreinigung des menschlichen Körpers:

„Die Mengen an gesundheitsgefährlichen Erdöl-Verbindungen in Leber, Milz und Lymph­knoten sind oft alarmierend hoch“, sagt er. „Es wäre wichtig zu wissen, wie viel aus Lebens­mitteln, aus Kosmetika oder aus der Umwelt stammt. Weil wir nicht ausschließen können, dass auch die Haut eine Eintrags­quelle ist, bedarf es dringend weiterer Forschung. Wir wissen generell zu wenig über die möglichen Folgen von Mineral­ölen auf den Menschen.“, sagt Konrad Grob. „Wir sind wohl viel zu lange zu sorglos damit umge­gangen. Was wir nicht sicher beherr­schen, sollten wir auch nicht einsetzen.“

Raffinierter Chemie-Cocktail

Und es finden sich in den Cremetiegeln, Bodylotionflaschen, Deodosen und Salbentuben noch viele weitere problematische Inhaltsstoffe. Um Fettanteil und wässrige Stoffe stabil mischen zu können, werden Emulgatoren gebraucht. Damit die Lotion oder Creme lecker aussieht, kommen Farbstoffe und Konsistenzgeber und Stabilisatoren dazu, Schäumer und Silikone. Synthetische Duftstoffe sind billig und lassen sich einfach auf den Massengeschmack trimmen. Nicht zu vergessen Konservierungsmittel, wie Parabene. Denn es dauert ja schon Monate, bis ein Kosmetikprodukt beim Kunden ankommt. So entsteht ein Vielstoffgemisch, deren Einzelbestandteile an sich schon z.B. hautreizend, allergieauslösend, hormonell wirksam, krebserregend, u.v.m. sind. Wie diese Stoffe dann auch noch zusammenwirken, weiss kein Mensch.

In der ersten Studie dieser Größenordnung hat der BUND die Inhaltsstoffangaben von mehr als 60.000 Kosmetikprodukten auf dem deutschsprachigen Markt darauf hin ausgewertet, ob sie Stoffe enthalten, die unser Hormonsystem stören können. Ergebnis: Knapp ein Drittel der untersuchten Körperpflegeprodukte enthält hormonell wirksame Chemikalien.
(download der Studie als pdf, 2.2mB)

Und ja, in vielen Kosmetiktiegeln sind auch pflanzliche Stoffe und Öle enthalten.  Die meisten sind hochraffiniert. Dieses raffinierte, wertvoll klingende Wort stammt aus den Anfängen des Erdöl-Booms, als Chemiker mittels Raffination aus schmierig-stinkig-schwarzem Erdöl wertvolle Treib- und Schmierstoffe für die Industrie herstellten.

Bei der Raffination von Naturstoffen wie Pflanzenölen werden jedoch wertvolle Inhaltsstoffe zerstört. Zusätzlich entstehen gefährliche Zersetzungsprodukte, wie z.B. sog. trans-Fettsäuren. So entstehen aus minderwertigen Rohprodukten noch minderwertigere Endprodukte. Wir kennen diese billigen Öle aus dem Supermarkt oder als Fritteusenfett. Je billiger ein solches Öl ist, desto weniger eignet es sich. Weder für eine gesunde Ernährung, noch zur Hautpflege. 

Wie einfach und preiswert gesunde Körperpflege sein kann, verrate ich demnächst...


Qi Gong bis zu den Sommerferien


Liebe Kursteilnehmer,

die Feiertage mit den häufig ausgefallenen Terminen sind endlich vorbei. Damit laufen alle Kurse jetzt bis zur Sommerpause durch bis zum letzten Übungstermin:

Mo. 18:30 bis zum 17. Juli
Mo. 20h nach Absprache

Mi. 19:30h (bei Mechelinck) bis 12. Juli

Fr. 9h bis 21. Juli 

Nach den Sommerferien starten wir wieder
ab Fr. O1. September
mit 10 Übungsterminen,
unterbrochen durch die Herbstferien.
 

24. März 2017

Qi Gong Termine rund um Ostern


Montags 
18:30h-Kurs 
findet am 10. April zum letzten Mal statt!

Beide Montags-Kurse starten dann erst wieder ab dem 08. Mai!

Mittwochs 
in der Physiotherapie-Praxis Mechelinck

(nicht am 29. März und 05. April)
letztes Mal am 12. April!
Neustart ab 26. April!

Freitags

Pause bis zum 21. April,
dann beenden wir und starten gleich weiter ;-)
 
Nach den Sommerferien werden wir 

ab Mo., 04. Sept. mit 10x
in den Herbst/Winter hinein trainieren.