21. Dezember 2010

Winterspsalm zur Sonnenwende


Es ist jetzt nicht die Zeit,
um zu ernten.
Es ist auch nicht die Zeit,
um zu säen.

An uns ist es,
in winterlicher Zeit uns
eng um das Feuer zu scharen
und den gefrorenen Acker
in Treue geduldig zu hüten.

Andere vor uns haben gesät.
Andere nach uns werden ernten.

An uns ist es,
in Kälte und Dunkelheit
beieinander zu bleiben und,
während es schneit, unentwegt
wachzuhalten die Hoffnung.

Das ist es.
Das ist uns aufgegeben
in winterlicher Zeit.

Lothar Zanetti
(Ich danke meiner Patientin Ute für dieses wundervolle Geschenk!)

18. Dezember 2010

QiGong und Meditation ab Januar


Ab dem 10. Januar beginnen alle Kurse wieder!
(Folgen Sie den Verlinkungen, um nähere Info zu bekommen!)

Montags, 18:30h QiGong (intensiv)
Montags, 20h Meditation

Mittwochs, 19:30h QiGong

Freitags, 8:30h QiGong

16. Dezember 2010

Aus Freude am Schenken


Schenke groß oder klein,
aber immer gediegen.
Wenn die Bedachten die Gabe wiegen,
sei dein Gewissen rein.

Schenke herzlich und frei.
Schenke dabei,
was in dir wohnt
an Meinung, Geschmack und Humor,
so dass die eigene Freude zuvor
dich reichlich belohnt.

Schenke mit Geist ohne List.
Sei eingedenk,
dass dein Geschenk -
Du selber bist.

(Joachim Ringelnatz 1883-1934)

1. Dezember 2010

Es ist Winter



Gesundheit und Entspannung fördern während der Wintermonate


(Basierend auf Heiner Frühaufs englischer Übersetzung des Klassikers von Gao Lian, Zunsheng bajian, "Eight Pieces On Observing the Fundamental Principles of Life")

Während der drei Wintermonate verschliessen sich Himmel und Erde und fallen in das Ruhestadium der Speicherung. Wasser gefriert zu Eis, und in der Erde bilden sich Frostrisse. Die Yang-Energie der Natur verbleibt ungestört.

Es ist die Zeit, früh zu Bett zu gehen und erst dann aufzustehen, wenn die wärmenden Strahlen der Sonne am Morgen erscheinen. Kälte sollte gemieden, die Wärme dagegen gesucht werden. Vorsicht ist geboten bei Massnahmen,...
hier weiterlesen.

15. November 2010

Opening Dao


ist ein kurzer Dokumentarfilm über Daoismus und Kampfkunst, der 2009 in China gedreht wurde. Gelehrte, Meister der Kampfkunst und Mönche erklären die Prinzipien des Wegs, einem Wissensschatz, der Tausende von Jahren alt ist. Der Film hebt die enge Verflochtenheit zwischen Philosophie und der Natur hervor, und wie sich deren Prinzipien in verschiedenen Kampfkünsten und meditativen Formen manifestieren.

Der Film enthält exklusive Interviews mit Prof. Chad Hansen und Prof. Chris Fraser der University of Hong Kong, Dr. Wang Daoke von der Wudang Taoist Association, Meister Yuan Xiu Gang (Wudang Gong Fu Academy) und Kampfkunst-Szenen von Meister Heng Wei (Tang Long Kung Fu), Meister Yongxing Guan und Studenten der Wudang Taoist Kung Fu Academy in Wudang Shan, China.

Die Dokumentation wird ergänzt durch Zitate aus dem Daodejing, meisterhaft gesprochen von Edward Petherbridge, einem frühreren Hauptschauspieler der Royal Shakespeare Company.

Hier geht es zum Film.
(Der Film ist Englisch, gut verständlich, mit wunderschönen Bildern und brillianten Darbietungen)

Guan Yongxing

ist Lehrer an der Wudang Daoist Gongfu Academy, Wudangshan.
Yürgen Oster hat ihn nach Deutschland eingeladen
und veranstaltet mit ihm vom
16. bis 25. Mai 2011
ein Wudang Qigong und Taijiquan Seminar in Oberwesel am Rhein.

und am Wochenende
28./29. Mai
Grundlagen Taijiquan Schwert in Mainz

7. November 2010

Zeckenbiss - Akute Behandlung von Borrelliose (Teil IV)


Anfangssymptome eine Borreliose sind eher unspezifisch und leichter Natur, und können sich über einige Wochen hinziehen. “Stumme” Entwicklungsverläufe sind nicht selten, so dass die Borreliose, wenn überhaupt, oft erst spät erkannt wird. Viele Patienten können sich noch nicht einmal an einen Zeckenbiss erinnern. Beschwerden ähnlich einem grippalen Infekt, allgemeines Unwohlsein, leichte Kopfschmerzen, insbesonders aber die so genannte Wanderröte, eine etwa 2 € - münzgroße Hautrötung um die Bissstelle, welche dann Richtung Körpermitte wandert, sind charakteristische Anfangssymptome einer Borreliose.

Vorraussetzung einer Behandlung eines Patienten mit Borreliose (neu oder länger bestehend), ist natürlich eine korrekte homöopathische Fallaufnahme (Anamnese, incl. Befunde usw.) nach biographischen, individuellen und ätiologischen (auslösenden) Gesichtspunkten. - Eben weil die Borreliose nicht als solche behandelt werden kann und darf, sondern weil im homöopathischen Sinn der Patient nur in seiner sozialen, personalen und individuellen Ganzheit in einen Heilungsprozess gebracht werden kann. Es wird also nicht die “Borreliose” behandelt, nein der kranke Mensch wird behandelt.

Seit 1880 ist bewiesen (Virchow, Pettenkofer u.a.), dass Bakterien nicht ursächlich für infektiöse Erkrankungen sind. Dennoch tut die offizielle Medizin so, als gäbe es diese Beweise nicht: sie handelt weiter, als seien Bakterien, Viren usw. ursächlich für infektiöse Erkrankungen. - Auch hier wieder Mythen anstelle von Fakten. So wird also fleißig Antibiotika verordnet und verabreicht, in der trügerischen Hoffnung damit infektiöse Krankheiten heilen zu können. Bekanntlich wirken Antibioticis nur auf Bakterien, nicht auf Viren, da diese in Ermangelung eines eigenen Stoffwechsels Antibiotika überhaupt nicht aufnehmen. Selbst in Fällen (extrem häufig) wo noch nicht einmal irgendwelche Erreger nachgewiesen werden, wird fleißig Antibiotika verordnet und verabreicht, mit der lapidaren Begründung eventuelle “Sekundärinfektionen” - was immer das auch sein soll - abzufangen. So spielt die Schulmedizin im Bereich der Infektionskrankheiten “blinde Kuh”, verbrämt mit hochtrabenden und nichts sagenden Begrifflichkeiten.

Was tun aber nun diese Antibioticis? Anti Bios - gegen das Leben. Bestenfalls wird also ein Antibiotikum zeitweise bakterielle Erreger dezimieren, in jedem Fall aber die natürliche Abwehrlage des Organismus schwächen oder sogar nachhaltig schädigen. - Damit aber die Empfänglichkeit für pathogene Keime (krankmachende Erreger) drastisch erhöhen.

Erreger sind in unserer Umwelt allgegenwärtig, keiner kann sich ihnen entziehen, dennoch erkranken immer nur einige. Folglich muss eine Erkrankung mit dem betroffen Organismus zutun haben, der sich in einer spezifischen Lage befindet, “empfänglich” ist - ein erkrankungsbereites “Milieu” für den Erreger darstellt. Auf Pasteur geht die Aussage zurück: … der Erreger ist nichts, das Milieu ist alles …

1910 ist entdeckte Dr. Rosenow die Mutationsfähigkeit von Erregern abhängig vom Nährboden auf dem sie sich befinden. D.h. abhängig vom Nährboden (Milieu) verändern sich spezifische Erreger zu anderen spezifischen Erregern. Prof. Enderlein (Zeitgenosse Pasteurs) führte die Forschungen Bechamps fort und stellte die “Bakteriocyclogenie” 1916 erstmals schlüssig dar. Demnach sind spezifische Erreger immer nur Entwicklungsstadien und nie eigenständige Arten. Deshalb sind natürlich Versuchsreihen oder Tests mit Erregern immer fragwürdig: sage mir welches Ergebnis du haben willst, so sage ich dir welchen Nährboden du brauchst.

Bakterien sind Symbionten des Menschen (auch der Tiere), ohne die er (sie) nicht gesund leben können. Dies ist eine unumstößliche Tatsache, die offensichtlich bis heute nicht genügend in der offiziellen Medizin gewürdigt werden darf.

Die schulmedizinische Behandlung der Borreliose erschöpft sich nun in massiven, teilweise sogar heroischen (völlig überdosierten) und wiederholten Gaben von Antibioticis (teilw. Verabreichung von bis zu 10 verschiedenen Antibioticis). Dies führt ausschließlich zur Vernichtung, zumindest zur drastischen Reduzierung von zur Gesundheit notwendigen Bakterien, zur nachhaltigen Störung der Abwehrlage und des Allgemeinbefindens. Dies alles ohne dass der Borreliosetiter im Blut nennenswert absinkt, geschweige denn die Borreliose geheilt wird. Obschon Symptome der Borreliose durch Antibiotika, zumindest zeitweise, zum Verschwinden gebracht werden, handelt es sich offensichtlich dabei nur um eine Unterdrückung der Borreliosesymptome, ohne dass die Borreliose als solche ausheilt. Dies ist meine Erfahrung von 12 Praxisjahren, welche durch die Praxiserfahrung von Ravi Roy, Peter Alex u.a. bestätigt wird.

Es gibt zwei nicht von der Hand zu weisende Gründe, warum diese angeblich kausale Therapie der Schulmedizin nicht greifen kann: erstens die vorgenannte Schwächung des Organismus durch Antibioticis, welche es dem Organismus unmöglich macht, die mit den Borrelien verbundenen Informationen zu integrieren, somit zu gesunden. Zweitens sind die Borrelien in der Lage sofort nach der Infektion des Organismus (innerhalb weniger Stunden nach dem Zeckenbiss), sich so in den Körperzellen und Körpergeweben zu “verbergen”, dass sie von Antibioticis gar nicht erreicht werden können.

Ein Antikörpernachweis (Western - Blot -Test ist dem ELISA - Test an Genauigkeit deutlich überlegen) ist erst 4 Wochen nach einer Infektion mit Borrelien möglich, dies zeigt deutlich das Dilemma der Schulmedizin: eine 4 Wochen nach Infektion begonnene Antibiotika - Therapie, wo doch die Borrelien ausreichend Zeit hatten sich zu “verbergen”? Oder - … sie sind vor 5 Minuten von einer Zecke gebissen worden? - Wir wissen zwar nicht ob sie nun mit Borrelien infiziert sind, vorsichtshalber machen wir aber sofort eine hochdosierte Antibiotika-Therapie! - Nach den 4 Wochen und dem Test stellt sich dann ein negatives Ergebnis ein: hurra, das Antibiotika hat geholfen! - oder, war der Patient gar nicht infiziert? Stellt sich aber ein positives Testergebnis ein, die Beschwerden haben nicht nachgelassen, was dann? Na klar, dann wird die Antibiotika - Therapie wiederholt usw., bis der Patient aufgibt. - Ein Lob der medizinischen Wissenschaft.

In der Regel ist es aber so, dass zwischen dem infektiösen Biss einer Zecke und dem Auftreten der ersten Anzeichen der Erkrankung 3 Monate bis 3 Jahre liegen. Werden Antikörper gegen Borreliose vor Ablauf der o.g. 4 - Wochenfrist festgestellt, so rühren diese von einer schon früher erfolgten, unbemerkt gebliebenen Infektion her. Mehr als ein Drittel der betroffenen Patienten konnte sich nicht an einen Zeckenbiss erinnern, insofern theoretisch auch ggfl. über andere Infektionswege nachgedacht werden müsste.

Oft erkennen Hausärzte die Erkrankung nicht, einige hielten sie für so unwahrscheinlich, dass Patienten die einen entsprechenden Bluttest wünschten, dieser verweigert wurde.

Problematisch ist bei jeder erst spät erkannten, oft jahrelang falsch behandelter Borreliose das Entstehen von chronischen Störungen, welche den Symptomkomplexen einer Syphiliserkrankung ähnlich sind oder sein können: Reizleitungsstörungen im Nervensystem, bes. aber auch am Herzen begleitet mit Herzmuskelentzündungen, oft sehr schmerzhafte neurologische Störungen, Taubheitsgefühle in bestimmten Haut- oder Körperarealen, Lähmungserscheinungen z.B. im Gesicht, Arme, Kniee usw., rheumatoide Erscheinungen, Entzündung und sogar Zersetzung von Gelenkstrukturen. Diese Erscheinungen werden dann oft nicht mit einer Borreliose im Zusammenhang gesehen. Dies ist auch ein Grund, warum die Borreliose mehr als die FSME zu fürchten ist. Entsprechend ist eine schulmedizinische Therapie nur symptomatisch ausgerichtet, was lediglich zu Symptomverschiebungen oder -unterdrückungen führt.

Homöopathisch (bzw. mit chinesischer Medizin!) lässt sich aber jede Borreliose, egal ob schulmedizinisch vorbehandelt, ob frisch oder lange schon bestehend sinnvoll und zielgerichtet ausheilen. - Auch wenn ältere Borreliosen schwieriger zu behandeln sind und sicherlich einiger Erfahrung des Behandlers bedürfen. - D.h. es wird nicht die Borreliose als singuläre oder feststehende Krankheit behandelt (dies wäre aus vorgenannten Gründen auch völlig sinnlos, überdies völlig unhomöopathisch), sondern der an Borreliose erkrankte Mensch wird als Ganzheit in einen Heilungsprozess gebracht indem eben auch die Borreliose ausheilen kann. Elemente dieses ganzheitlichen Heilungsprozesses sind die Stärkung und Steuerung der individuellen Vital- und Abwehrkräftekräfte, sowie zielgerichtete Steuerung und Verbesserung der individuellen Integrationsfähigkeit im Sinne von Bewusstwerdung.

Ebenso ist eine sinnvolle allgemeine wie spezifische Prophylaxe durch Homöopathie möglich, ohne “Nebenwirkungen” oder “Kollateralschäden” wie in der Schulmedizin. Die Praxiserfahrung (Roy, Alex, Kirch u.a.) bestätigt dies eindrucksvoll in den follow-ups, durch subjektive Äußerung von Patienten, sowie entsprechenden Laborparametern.

Erfahrungsgemäß steigt der Borreliosetiter unter homöopathischer Behandlung anfangs stark an (ist als Hinweis auf die verbesserte Abwehraktivität des Organismus zu werten), um dann im Zeitraum von 6 - 12 Monaten unter die Nachweisgrenze zu sinken. Beschwerdefreiheit, insbesonders ein verbessertes bis sehr gutes Allgemeinbefinden, wird schon in den ersten Wochen nach Behandlungsbeginn erreicht, wo hingegen dies unter konventioneller Therapie nicht möglich scheint.


Zusätzlich erfolgt immer eine individuell angezeigte Behandlung, ohne welche eine Heilung nicht erfolgen kann. In meiner Praxis erfolgt diese Behandlung durch chinesische Medizin, die bei Bedarf durchaus mit anthroposopisch-homöopatischen Mitteln ergänzt wird, z.B. Borrelia - Nosode C 200 jeden 3. Tag 1 Gabe (3 Globuli / Tropfen auf etwas Wasser), mindestens 7 Gaben (über 3 Wochen), je nach Schwere der Erkrankung auch bis zu 21 Gaben (im gleichen 3 - Tage - Rhythmus).

Zeckenbiss - Wie entfernen? (Teil III)


"Zecke mit Zeckenzange (gibt es in jeder guten Apotheke) oder ähnlich geeignetem Werkzeug, gegen den Uhrzeigersinn heraus drehen, nicht den Hinterleib der Zecke drücken oder verletzenden. Auch nicht mit Gewalt die Zecke herauszureißen, der Kopf könnte in der Haut stecken bleiben, was zu schmerzhaften Entzündungen führt. Es sollte nicht versucht werden die Zecke mit Salz, Öl, Petroleum oder anderen Dingen aus der Haut zu treiben, da dies zum Erbrechen der Zecke führt, das Infektionsrisiko erhöht wird und ebenfalls Hautentzündung folgen können.

Ist der Kopf der Zecke in der Haut verblieben, so braucht dieser nicht herausgeschnitten /-gestanzt werden: Silicea C 200 2 x täglich 1 Gabe (3 Globuli / 3 Tropfen) auf etwas Wasser werden den abgerissen Kopf innerhalb von 3 bis 7 Tagen komplikationslos aus der Haut befördern. Die Bissstelle sollte in dieser Zeit mit verdünnter Echinacea - Urtinktur (1 : 5 mit Wasser), oder einer Lösung von Ledum C 200 (3 Globuli / 3 Tropfen auf etwas Wasser) regelmäßig betupft werden. Diese äußere Anwendung ist auch bei der Behandlung der Bissstelle, wenn die Zwecke regelrecht entfernt worden ist, angezeigt, lindert Schmerz oder Juckreiz.

Bei entfernter Zecke wird nach jedem Biss jeweils 1 Doppelgabe Ledum C 200 gegeben, allerdings nicht häufiger als 2 bis 3 Mal pro Saison, da die Wirkung von Ledum dann anhaltend genug ist. Ledum wirkt als Prophylaktikum nach jeder Art von Insekten- oder Tierbissen und ist ebenso eine ausgezeichnete Tetanusprophylaxe. Zusätzlich kann 1 Doppelgabe der Borrelia - Nosode C 200 nach dem 1. Biss einer Zecke pro Saison gegeben werden. Die Borrelia - Nosode wirkt spezifisch vorbeugend gegen Borreliose (nicht absolut, siehe unter Prophylaxe).


In meiner Praxis arbeite ich alternativ mit anthroposopischen Präparaten:
3x täglich 5 Globuli Argentum/Quarz, Fa. Wala über 14 Tage,
sowie initial 5 Globuli Nosode borrellia D30,
wdh. am 3. und 10. Tag nach dem Stich

weiter zu
Zeckenbiss - Akute Behandlung von Borrelliose (Teil IV)

Zeckenbiss - Prophylaxe (Teil II)


Am besten kontrollieren Sie nach jedem Aufenthalt zwischen Gräsern, Büschen und Bäumen den Körper gründlich auf Zecken. Sie beissen nicht sofort, sondern wandern bevorzugt in bestimmte Zonen mit dünner und gut durchbluteter Haut, z.B. Achselhöhlen, Zehenzwischenräume, Leistenregion und an den äusseren Genitalien. Wird eine Zecke nach Biss innerhalb von 24h nach Biss entfernt, ist das Rikiko einer Infektion noch sehr gering.

Für jemanden, der sich viel in der Natur aufhält und häufig mit Zecken in Kontakt kommt, ist eine homöopathische Prophylaxe empfehlenswert, so rät der Kollege Rocco Kirch:

"Um die Tendenz von Zecken gebissen zu werden, insbesonders dort wo sie gehäuft vorkommen, zu senken, hat sich die Zeckenbissfieber - Nosode C 200 als einmalige Doppelgabe pro Saison bewährt (Doppelgabe = 3 Globuli einnehmen, 15 Minuten später erneut 3 Globuli). Dies homöopathische Nosode wirkt allgemein abwehrend gegen Zecken und wirkt spezifisch gegen FSME. Dies bedeutet nicht, dass man nun überhaupt nicht mehr von Zecken gebissen wird, auch nicht, dass man nun nicht mehr an FSME erkranken kann. Eine homöopathische Prophylaxe “verhindert” nichts im absoluten Sinne wie z.B. die schulmedizinische Impfung es vorgeblich tut. Vielmehr wird der Organismus zielgerichtet auf die entsprechende Erkrankung “eingestimmt”, so dass er aus sich heraus angemessen vorbereitet ist und bei Bedarf zielgerichtet reagieren kann. Bei der bisherigen Erfahrung mit der Zeckenbissfieber - Nosode hat sich eben gezeigt, dass die Wahrscheinlichkeit von einer Zecke gebissen zu werden signifikant abnimmt, eine eventuell eintretende FSME wesentlich leichter verläuft, entsprechend einfacher behandelbar ist und, nach bisherigem Wissen, keine Spätfolgen zu befürchten sind (überhaupt sind Spätfolgen bei FSME wesentlich seltener als bei Borreliose, wo sie häufig vorkommen).

Jede Impfung ist ein völlig unnatürlicher Vorgang, weil hier ein, oder meist mehrere Stoffe gleichzeitig, unter Umgehung aller natürlicher Abwehrmechanismen direkt in die Blutbahn eingebracht werden. Die Chance des Organismus zur Integration dieser Stoffe (Informationen) wird quasi auf Null reduziert. Insofern birgt jede Impfung die Gefahr von Allergisierung des Organismus und das Entstehen, Begünstigen oder Verkomplizieren von chronischen Erkrankungen und Störungen. Die dramatische Zunahme von chronischen Erkrankungen, das Entstehen von angeblich neuen Erkrankungen, die zunehmende Allergiebereitschaft seit Einführung von Massenimpfungen bestätigen diese These."


weiter zu
Zeckenbiss - Wie entfernen? (Teil III)

Zeckenbiss, Borrelliose und FSME


Auch hier in unserer Region sind diese Saison vermehrt Zeckenbisse aufgetreten. Aufgrund des milden Herbstes, der weiterhin zu Gartenarbeit und Spaziergängen auffordert, finden Sie in dieser Artikelserie in vier Teilen wichtige Informationen und Erklärungen, was zu tun ist, wenn eine Zecke gebissen hat oder bereits eine Infektion stattgefunden hat.

(Ich bedanke mich bei meinem Kollegen Rocco Kirch seinen Text weitergeben zu dürfen, hier ist der link zum Original-Artikel, den ich immer wieder zitiere.)

"Etwa seit 20 Jahren ist die Borreliose, als Krankheit nach dem sie begleitendem (nicht verursachendem!) Bakterium Borrelia burgdorferi benannt, im Vormarsch. - Im engl. Sprachraum nach dem Ort Lyme in Connecticut / USA benannt. Dieses Bakterienstadium Borrelia burgdorferi ist dem Bakterienstadium des Syphilis erregenden (begleitenden) Treponema pallidum sehr ähnlich, und lässt sich nicht mit absoluter Sicherheit über die Antikörper im Blut (Antikörpertiter) nachweisen.

Ursprünglich unter Hunden in den USA weit verbreitet, hat die Krankheit auf die mit Hunden zunehmend vergesellschaftet lebenden Menschen übergegriffen. Der Holzbock, die Zecke Ixodes rizinus (USA Ixodes dammini), welche schon immer in Wald, Feld und Garten vorkommt, spielt als Überträger des Bakteriums eine Schlüsselrolle. Landläufig wurde angenommen, dass die Zecke auf Bäumen säße und sich auf vorübergehende Warmblüter (Menschen / Tiere) fallen ließe, dies ist falsch. Zecken sitzen auch auf Gräsern, Sträuchern usw.

Unter den Bedingungen von feuchtwarmer Witterung, dies ist meist im Frühjahr und Herbst der Fall, ist die Zecke besonders blutgierig. Ihr Biss wird zunächst nicht bemerkt, da sie mit ihrem Speichel einerseits die Blutgerinnung hemmt, anderseits gleichzeitig lokal betäubend wirkt. Sie kann bis zu 9 Tagen saugen, spätestens dann ist sie “satt” und lässt sich vom Körper abfallen. Je länger aber die Zecke saugt, desto größer ist die Gefahr, dass sie Erreger von anderen Lebewesen überträgt, ohne jedoch selbst an diesen Erregern zu erkranken. Die Erfahrung lehrt, dass nicht alle Menschen gleichermaßen von Zecken befallen werden, offensichtlich bevorzugen Zecken eine gewisse Zusammensetzung des menschlichen Blutes.

Biologen erklären die Zunahme der Zeckenbisse damit, dass durch mildere Winter die meisten Zecken nicht wie früher erfrieren würden. Dies ist jedoch ein höchst fadenscheiniger Erklärungsversuch: erstens hat es immer Perioden von wärmeren Wintern gegeben, ohne dass es zu signifikanten Veränderungen in der Erkrankungshäufigkeit gekommen ist, zweitens erklärt dies überhaupt nicht die Zunahme der durchschnittlichen Durchseuchung der Zecken mit Borrelien von 1 - 2 % der gesamten Population in den letzten 20 Jahren auf über 30 %.

Viel interessanter ist aber die Beobachtung von Edward C. Whitmont, dass in den USA Borreliose nur verstärkt am Rande von menschlichen Siedlungsräumen auftritt, überhaupt nicht in den Zentren dieser Räume, oder in extrem dünn besiedelten Gebieten. Genau diese Beobachtung fand ich in Berlin und Brandenburg unzweifelhaft bestätigt. Insbesonders seit 1999 treten hier am Rande von Berlin, oder am Rande von größeren Siedlungen in Brandenburg, auffällig gehäuft Borrelioseerkrankungen auf. Bemerkenswert dabei ist, dass Menschen welche sich hauptsächlich im inneren Stadtgebiet von Berlin aufhalten, obschon auch von Zecken befallen, nicht erkranken. Ebenso Menschen auf dem “platten Land” in Brandenburg scheinbar “resistent” gegenüber Borreliose sind, obschon sie mir schilderten oft von Zecken befallen zu werden. Der Kollege Dr. Peter Alex hat in Sachsen die gleiche Beobachtung gemacht.

Es scheint ein Problem des “Grenzraumes” zwischen Kultur und Natur zu sein, also im Übergang zwischen beiden scheint sich ein “Milieu” für Borreliose entwickelt zu haben. Es ist ein Raum, wo Natur besonders durch Müll, Abfälle jeglicher Art und relativer Ungerelgeltheit sehr belastet ist, sie kurz vor der völligen Übermachtung durch den Menschen steht. - Quasi als letztes Aufbäumen der Natur.

Borreliose darf nicht, wie es leider zu häufig geschieht, mit der Frühsommer- Meningoencephalitis (FSME) verwechselt werden. Beide haben nichts miteinander zutun. FSME tritt in Europa nur endemisch in einigen Gebieten des Donaudeltas und Masuren auf (Sumpfgebiete). Mit dem Zeckenencephalitisvirus sind nur etwa 0,2 - 0,5 % der Zecken infiziert. Das Risiko an Borreliose zu erkranken ist 500 - 1000 Mal größer, als an FSME (virale Gehirnhautentzündung durch Zecken). Auch sind Spätfolgen bei durchgemachter FSME eher höchst selten, bei Borreliose jedoch sehr häufig. Dennoch wird die FSME-Impfung von der Schulmedizin als “Schutz vor Zecken - Infektionen” propagiert, billigend in Kauf genommen, dass dies zur Verwirrung der Patienten führt, welche oft glauben damit gegen Borreliose gefeit zu sein. Abgesehen von dieser “Verwirrung”, nütz natürlich keine, wie auch immer geartete Impfung vor irgendeiner Infektion. Alle Impfungen sind nachgewiesener Massen nutzlos, im Gegenteil schädlich. Da hilft auch nicht die noch so ausgeklügelte Mythologisierung vom Impfschutz durch die orthodoxe Medizin nach dem Motto, wenn es nur oft genug wiederholt wird, wird auch das Falsche richtig. - Ein böses Spiel mit der Angst von Menschen, wo z.B. Eltern glauben durch Impfungen ihre Kinder zu schützen, eigentlich aber nur ihre eigene Angst (die falsche Vorstellung von dem was ist) “geimpft” haben, Ärzte glauben etwas “Gutes” mit der Impfung getan zu haben, eigentlich aber nur ihre Hilflosigkeit (Unwissenheit) “geimpft” (kaschiert) haben. - “Das tun ja alle, das ist doch normal”, das Credo der Impfbefürworter unter Ärzten, Heilpraktikern und Patienten. - Folglich ist “Normal” das was alle tun, weil alle es tun. - Wie absurd, der banale Tod jeder Wissenschaftlichkeit.

Jede so genannte Erkrankung ist nicht die Krankheit an sich, sondern nur die Äußerung einer Reaktion des Organismus auf ein “störendes” Agens welcher Art auch immer. D.h. es ist der Versuch des Organismus wieder ein Gleichgewicht (relatives Wohlbefinden) auf höherem Niveau herzustellen. Natürlich kann dieses Wiederherstellen mit Gefahren, sogar Lebensgefahr verbunden sein.

Leben an sich ist auf Integration angelegt, Integration von bisher Fremden im Sinne von Weiterentwicklung. Jedes Agens welches einen Organismus affiziert, egal ob Umstand, Bakterium, Virus usw. ist in gewisser Hinsicht Träger einer spezifischen Information, welche den betroffenen Organismus zur Integration, damit zur weiteren Entwicklung anregen soll. Dies ist der eigentliche Vorgang der Bewusstwerdung. Eben deshalb ist nicht ein Unterdrücken der Reaktion (nur in seltenen Ausnahmefällen nötig) angezeigt, sondern ein sinnvolles Steuern, oder im Sinne der Prophylaxe, eine sinnvolle Vorbereitung."


Link zu
Zeckenbiss - Prophylaxe (Teil II)
Zeckenbiss - Wie entfernen? (Teil III)
Zeckenbiss - Akute Behandlung von Borrelliose (Teil IV)

6. Oktober 2010

Meditation im November


Gemeinsam mit Karin Avensani-Ebbing werden wir jede Woche gemeinsam beginnen. Die wunderschönen Signs von Jwala helfen uns dabei, das ganz persönliche Wochenthema in wenigen Worten bildlich greifbar zu machen.

Aus den persönlichen Themen, die jeder Teilnehmer in seinem Herzen bewegt, werden wir ein übergeordnetes Gruppenthema kristallisieren und dazu eine geführte Meditation machen. Mit dieser Unterstützung kann das Thema dann in der Woche nachklingen und uns in der eigenen Entwicklung begleiten.

Darum geht es, um es gleich mit Jwalas Sign-Worten auszudrücken:

Der Existenz
immer ähnlicher sein.

Ich kann es kaum erwarten,
dass ES sich zeigen darf.
Will freudig wachsen, groß sein.
Will mich dem Licht
entgegen strecken.
Mich ohne End’ entfalten
und meinen Duft versprühen.

Wenn du die Idee aufgibst,
etwas leisten zu müssen,
um wertvoll zu sein.
Wenn du nicht mehr länger
beweisen musst,
dass du etwas kannst.
Wenn du aufhörst,
daran zu glauben,
dass du nicht wirklich liebenswert bist…
….dann, ja dann wird es still in dir und liebevoll.

Es gibt nichts zu tun,
außer dir selbst so nahe wie möglich zu sein.
Nimm den Weg nach Innen, wenn du dir nicht sicher bist.
Im Draußen wirst du es nicht finden.
Was du im Innen findest?

Das wirst du dann schon sehen!


Montags
08. November
15. November
22. November
(optional auch 29. Nov. und 06. Dez.)

20 bis ca. 21:30 Uhr
bei mir in der Praxis
3 Termine für 30€
Anmeldung ab sofort,
max. 8 Teilnehmer
Bitte Decke und Meditationsunterlage, Sitzkissen, Hocker o.ä. mitbringen.

3. Oktober 2010

QiGong - Termine um die Herbstferien


Nachdem leider letzte Woche die Kurse ausfallen mussten,
finden nächste Woche, 04. bis 08. Oktober,
alle Kurse noch einmal vor den Herbstferien statt!

Nach der Pause geht es wieder weiter
ab Freitag, 05. November.


27. September 2010

Keine Antibiotika-Verschreibung bei Atemwegsinfekten!


Selbst bei bakteriell bedingten Atemwegsinfektionen mit nachgewiesener Streptokokken-Besiedlung wird von der Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin (DEGAM) von routinemässiger Antibiotikum-Gabe abgeraten, weil hierzulande wirklich schwere Verläufe kaum stattfinden2. Stattdessen empfiehlt die neue S3-Leitlinie "Halsschmerz" bei Mandel- oder Rachenentzündungen, Angina und Sinusitis die symptomatische Behandlung der Halsschmerzen und die Unterstützung des Immunsystems.

Eine Fachveröffentlichung1 zeigte, dass in NRW viele Ärzte weiterhin Antibiotika bei Atemwegsinfekten verordnen, obwohl sie selbst nicht vom Nutzen überzeugt sind. Warum werden also weiterhin Antibiotika wider besseres Fachwissen verschrieben?

Die Ärzte nennen oft Verordnungsdruck seitens ihrer Patienten als Grund. Ohne die Verordnung verschreibungspflichtiger Antibiotika fühlten sich viele Patienten nicht ernst genug genommen, bzw. glauben viele Patienten, nur ein Antibiotikum könne Heilung bringen. Bei der gleichzeitigen Befragung der Patienten jedoch zeigte sich, dass die meisten Patienten kein Antibiotikum nehmen wollten. Es scheint eine ernsthafte Fehlkommunikation zwischen Arzt und Patienten vorzuliegen.

Wichtiger als der Rezeptblock wäre also die Aufklärung der Patienten für ein besseres Verständnis, dass Symptome auch ihren Sinn haben (so entfernt z.B. Husten Krankheitserreger) und angstfreier Umgang mit der Erkrankung.

Der unkritische Umgang mit Antibiotika führt immer mehr zu unerwünschter Resistenzbildung der Erreger. Bei lebensbedrohlichen Infekten fehlen dann zunehmend wirkungsvolle Mittel gegen die multiresistenten Keime. Zudem kommt es durch die Antibiotikum-Gabe durch die unspezifische Abtötung lebenswichtiger Darmbakterien zur weiteren Schwächung des Immunsystems.

Zusätzlich leiden zwei bis 25 Prozent mit Antibiotika behandelter Patienten unter Durchfall, wobei diese Clostridium-difficile-assoziierte Erkrankungen ein zunehmendes Problem werden. Ein neuer hoch virulenter C.-difficile-Stamm hat die Übertragbarkeit, Heftigkeit der Beschwerden und Letalität dieser Infektion erheblich gesteigert. Die Symptome reichen von mäßiger Diarrhoe bis hin zur schweren Kolitis mit Bauchkrämpfen, Fieber, Leukozytose, Hypoalbuminämie infolge des Eiweißverlustes, Exsikkose und nicht zuletzt Elektrolyt-Entgleisungen. Die Beschwerden treten in der Regel drei bis zehn Tage nach Beginn der antibiotischen Therapie auf. Bei jedem dritten Betroffenen stellt sich Durchfall jedoch erst nach Wochen ein. Besteht Verdacht auf eine Antibiotika-assoziierte Clostridien-Infektion, ist das Antibiotikum sofort abzusetzen. Bessert sich das Krankheitsbild unter den genannten Maßnahmen nicht binnen drei Tagen, sind die Clostridien mittels Antibiotika auszurotten. Die Entwicklung neuer Antibiotika ist wegen der zunehmenden Resistenz unerlässlich.

Statt sich von ihrem Arzt ein Antibiotikum verschreiben zu lassen, ist der Patient zunächst gefordert, selbst aktiv zu werden:

  • für Ruhe und Schonung zu sorgen!
    1-2 konsequente (Bett-)Ruhetage wirken Wunder!
  • sich ggfs. krank schreiben zu lassen, statt Kollegen und Kunden anzustecken
  • nebenwirkungsarme Medikamente und Hausmittel einzusetzen
    (Hühnersuppe, Erkältungsbad, Brust- und Fieberwickel, Einreibungen etc.),
    diese lindern die Symptome und unterstützen das Immunsystem

1 A. Altiner, "Antibiotikaverschreibung bei Atemwegsinfekten in der Praxis - Neue Konzepte", 105. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin, Mannheim, 2009

2 B. Fessler, "Antibiotika bei Streptokokken-A-Infekt nicht routinemässig", Deutsche Apotheker-Zeitung 04.03.2010; 150:50-52

22. September 2010

Herbst-Äquinokt


Herbst-Tagundnachtgleiche:
Eichhörnchen in Hektik,
still sonnt sich die Spinne.


17. September 2010

Interessante Heilpraktiker-Zusatzversicherung


(hier gekürzte Version, hier zum Originalartikel von DocCheck)

Krankenversicherungen, die ausschließlich Heilpraktiker-behandlungen erstatten, gelten in der Versicherungsbranche als heikel. Jetzt wirft Kaffeehändler Tchibo sein Gewicht in den Ring und bringt eine Police auf den Markt. Dazu gibt’s ein Kissen.

Unmittelbarer Kooperationspartner von Tchibo ist – wie bei anderen Tchibo-Versicherungen – das Versicherungsunternehmen Asstel. Dieses Unternehmen wiederum bezieht seine Heilpraktiker-Zusatzversicherung von dem Versicherungskonzern Gothaer, der das Original der Heilpraktiker-Zusatzversicherung unter dem Namen MediNatura vertreibt. Die Prämie jedenfalls unterscheidet sich bei den drei Angeboten gar nicht. Eine 30jährige Frau, Jahrgang 1980, zahlt monatlich 14,95 €, egal ob die Versicherung bei Tchibo, direkt bei Asstel oder noch direkter bei der Gothaer erworben wird. Die 60jährige Frau kommt auf knapp 20 Euro. Männer sind jeweils rund 5 Euro pro Monat billiger.

Relevanter als das, was es on top gibt, ist natürlich das, was in dem Angebot drin steckt. Und hier schneiden Tchibo gleich Asstel gleich Gothaer gar nicht übel ab. Die Versicherung zahlt einerseits Leistungen der Gebührenordnung für Heilpraktiker inklusive der verordneten Arzneimittel, andererseits auch Naturheilverfahren nach dem Hufelandverzeichnis in der jeweils gültigen Fassung. Das ist insofern relevant, als damit sichergestellt ist, dass auch ärztliche alternativmedizinische Leistungen erstattet werden, und nicht nur Leistungen von Heilpraktikern. Ein Pluspunkt ist auch, dass die Leistungen zu 100 Prozent übernommen werden, und nicht nur anteilig. Die 100 Prozent-Regel gilt dabei vom ersten Jahr an.

Wie bei derartigen Versicherungen üblich, gibt es auch bei der Tchibo-Asstel-Gothaer-Police eine gewisse Deckelung der Leistungen. Die Beträge machen einen fairen Eindruck. Andere zahlen vor allem anfangs zum Teil deutlich weniger, verlangen dafür oft aber auch geringere Prämien. Im ersten Versicherungsjahr fließen bei Tchibo-Asstel-Gothaer maximal 500 Euro. Im zweiten sind es 1000 Euro und danach dann 2000 Euro. Die Frage, die Versicherungsmathematiker beantworten müssen, lautet, ob sich das Unternehmen Heilpraktiker-Zusatzversicherung bei diesem Leistungsumfang für den Versicherungskonzern wirklich rechnet oder ob es nicht eher eine Image-Versicherung ist.

Dem Patienten kann es letztlich egal sein. Wer viel Alternativmedizin nutzt, bekommt hier ein Angebot, das vernünftig klingt.

15. September 2010

Zurückkehren zum Ursprung


"Seiner Natur folgen - Zurückkehren zum Ursprung" ist eine Form aus der daoistischen Tradition der Wudang-Berge. Auch wenn diese Form mit Bewegung ausgeführt wird, gehört sie dennoch zum sog. "inneren QiGong". Sie erzeugt einen Zustand tiefer innerer Ruhe und Entspannung. Wir üben diese Form regelmässig in einer intensiven Kleingruppe bei mir in der Praxis. (Bei Interesse bitte mit mir Kontakt aufnehmen)

Yürgen Oster zeigt in einem gekürzten Ablauf die Form als Motivation zum fleissigen Weiterüben.

zum Video

Zu sehen sind:
Himmel und Mensch werden eins (ohne Wdh.), gefolgt von
Qi sammeln und im Körper verteilen (eine Seite mit Übergang),
der dritte Teil fehlt.

10. September 2010

BÜRGER GEGEN DIE ATOMLOBBY



Wir sind stolz darauf, ein Land der modernen Technik zu sein, sind stolz auf unsere Ingenieursleistung und unsere Forschungen. Wir sehen uns immer noch gern als Vorreiter und Wegbereiter für technische Neuerungen und Entwicklungen.

Und doch subventionieren und halten wir an einer Technik fest, deren Risiken unkontrollierbar sind, deren Müll wir nicht lagern und entsorgen können, den wir unseren Kindern und Kindeskindern als strahlende Zukunft hinterlassen. Unseren Wohlstandsmüll verschieben wir auf Kosten der Umwelt und ärmerer Nationen.

Mit dieser Politik blockieren wir die Weiterentwicklung der Energietechnik, denn die Konzerne wollen sich ausruhen auf den satten Gewinnen ihrer Atomkraftwerke. Ein klares Nein zur Atomlobby ist ein deutliches Ja von uns Bürgern zur Entwicklung von Stromsparmöglichkeiten, zur Förderung alternativer Techniken, zum Umdenken auch von jedem Einzelnen, wie auch dem der Konzerne. Entwicklung wird in der Industrie nur dann vorangetrieben, wenn Druck und Notwendigkeit da sind.

Jeder einzelen Bürger kann etwas tun, kann aktiv werden.
Wenn auch Sie der Meinung sind: "Atomlobby - Nein danke!"
finden Sie hier z.B. den Link:
Petition unterzeichnen

7. September 2010

Lebenskunst


Lass Dich fallen.
Lerne Schlangen zu beobachten.
Pflanze unmögliche Gärten.
Lade jemand Gefährlichen zum Tee ein.
Mache kleine Zeichen, die ja sagen und verteile sie überall in Deinem Haus.
Werde ein Freund von Freiheit und Unsicherheit.
Freue Dich auf Träume.
Weine bei Kinofilmen,
schaukle so hoch Du kannst mit einer Schaukel bei Mondlicht.
Pflege verschiedene Stimmungen,
verweigere Dich, verantwortlich zu sein - tu es aus Liebe!
Mache eine Menge Nickerchen.
Gib Geld weiter.
Mach es jetzt.
Das Geld wird folgen.
Glaube an Zauberei,
lache eine Menge.
Bade im Mondschein.
Träume wilde, phantasievolle Träume.
Zeichne auf die Wände.
Lies jeden Tag.
Stell Dir vor, Du wärst verzaubert.
Kichere mit Kindern.
Höre alten Leuten zu.
Öffne Dich.
Tauche ein.
Sei frei.
Preise Dich selbst.
Lass die Angst fallen, spiele mit allem.
Unterhalte das Kind in Dir.
Du bist unschuldig.
Baue eine Burg aus Decken.
Werde nass.
Umarme Bäume.
Schreibe Liebesbriefe.

(Josef Beuys)

6. September 2010

Gesundheit und Entspannung fördern während der Herbstmonate



(Basierend auf Heiner Frühaufs englischer Übersetzung des Klassikers von Gao Lian, Zunsheng bajian, "Eight Pieces On Observing the Fundamental Principles of Life")

Das Thema der drei Herbstmonate ist das Vergehen und Verlangsamen des Wachstumsimpulses. Mit Einsetzen der drei Herbstmonate ist es wichtig, Körper und Geist in einem ruhigen, harmonischen Zustand zu halten und seine Energien nicht zu verschleudern. Sowohl Frühling als auch Herbst sind Jahreszeiten des Wandels, daher werden sich vor allem zu diesen Jahreszeiten Erkrankungen zeigen. Aus diesem Grund ist es so wichtig, dann beruhigende, meditative Praktiken, die das Leben nähren, besonders zu pflegen. Sowohl der Alltag, als auch die Behandlung sollten auf die der Jahreszeit entsprechende Energiequalität hin abgestimmt werden.

So ist es im Herbst unangebracht... - weiterlesen

Morgens, direkt nach dem Aufwachen,
sollte folgende Übung gemacht werden:


Schliesse Deine Augen,
klappere 21 Mal mit den Zähnen, schlucke den Speichel,
reibe Deine Hände aneinander
und lege danach die Handflächen auf die Augen und spüre die Wärme,
die auf die Augen übergeht.
Reibe nochmal Deine Hände und bedecke wieder die Augen.

Wer diese Übung regelmässig während der gesamten drei Herbstmonate praktiziert, bekommt klare und leuchtende Augen.

12. August 2010

Lauschen, Innehalten


TheArtOfFusion - Rafael Sotomayor- Inner Voice
zum Video

31. Juli 2010

Als ich mich selbst zu lieben begann


(Charlie Chaplin an seinem 70. Geburtstag am 16.April 1959)

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich verstanden,
dass ich immer und bei jeder Gelegenheit,
zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin
und dass alles, was geschieht, richtig ist -
von da an konnte ich ruhig sein.
Heute weiß ich: Das nennt man 'VERTRAUEN'.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
konnte ich erkennen,
daß emotionaler Schmerz und Leid
nur Warnung für mich sind,
gegen meine eigene Wahrheit zu leben.
Heute weiß ich, das nennt man 'AUTENTHISCH-SEIN'.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört,
mich nach einem anderen Leben zu sehnen
und konnte sehen, daß alles um mich herum
eine Aufforderung zum Wachsen war.
Heute weiß ich, das nennt man 'REIFE'.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört,
mich meiner freien Zeit zu berauben
und ich habe aufgehört,
weiter grandiose Projekte für die Zukunft zu entwerfen.
Heute mache ich nur das, was mir Spaß und Freude bereitet,
was ich liebe und mein Herz zum Lachen bringt,
auf meine eigene Art und Weise und in meinem Tempo.
Heute weiß ich, das nennt man 'EHRLICHKEIT'.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich mich von allem befreit,
was nicht gesund für mich war,
von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen
und von Allem, das mich immer wieder hinunterzog,
weg von mir selbst.
Anfangs nannte ich das 'GESUNDEN EGOISMUS',
aber heute weiß ich, das ist 'SELBSTLIEBE'.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört,
immer recht haben zu wollen,
so habe ich mich weniger geirrt.
Heute habe ich erkannt,
das nennt man 'DEMUT'.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich mich geweigert,
weiter in der Vergangenheit zu leben
und mich um meine Zukunft zu sorgen.
Jetzt lebe ich nur mehr in diesem Augenblick,
wo ALLES stattfindet.
So lebe ich heute jeden Tag und nenne es 'BEWUSSTHEIT'.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
da erkannte ich,
daß mich mein Denken armselig und krank machen kann,
als ich jedoch meine Herzenskräfte anforderte,
bekam der Verstand einen wichtigen Partner.
Diese Verbindung nenne ich heute 'HERZENSWEISHEIT'.

Wir brauchen uns nicht weiter vor Auseinandersetzungen,
Konflikten und Problemen mit uns selbst
und anderen zu fürchten,
denn sogar Sterne knallen manchmal aufeinander
und es entstehen neue Welten.
Heute weiß ich, DAS IST DAS LEBEN!

28. Juli 2010

Neue Termine! - Meditationen ab September 2010



Für die bereits angekündigten Meditationen ab September haben sich die Termine geändert! Wir werden nun 2 Serien anbieten: 3 Abende im September und 3 Abende im November. Sie können unanhängig voneinander gebucht werden, lassen sich aber auch wunderbar kombinieren. (In Rücksprache mit den Teilnehmern ist es auch möglich, im November/Dezember 5 Termine stattfinden zu lassen.)

Gemeinsam mit Karin Avensani-Ebbing werden wir jede Woche gemeinsam beginnen. Die wunderschönen Signs von Jwala helfen uns dabei, das ganz persönliche Wochenthema in wenigen Worten bildlich greifbar zu machen.

Aus den persönlichen Themen, die jeder Teilnehmer in seinem Herzen bewegt, werden wir ein übergeordnetes Gruppenthema kristallisieren und dazu eine geführte Meditation machen. Mit dieser Unterstützung kann das Thema dann in der Woche nachklingen und uns in der eigenen Entwicklung begleiten.

Darum geht es, um es gleich mit Jwalas Sign-Worten auszudrücken:

Der Existenz
immer ähnlicher sein.

Ich kann es kaum erwarten,
dass ES sich zeigen darf.
Will freudig wachsen, groß sein.
Will mich dem Licht
entgegen strecken.
Mich ohne End’ entfalten
und meinen Duft versprühen.

Wenn du die Idee aufgibst,
etwas leisten zu müssen,
um wertvoll zu sein.
Wenn du nicht mehr länger
beweisen musst,
dass du etwas kannst.
Wenn du aufhörst,
daran zu glauben,
dass du nicht wirklich liebenswert bist…
….dann, ja dann wird es still in dir und liebevoll.

Es gibt nichts zu tun,
außer dir selbst so nahe wie möglich zu sein.
Nimm den Weg nach Innen, wenn du dir nicht sicher bist.
Im Draußen wirst du es nicht finden.
Was du im Innen findest?

Das wirst du dann schon sehen!


Montags
30. August
06. September
13. September
sowie
08. November
15. November
22. November
(optional auch 29. Nov. und 06. Dez.)

20 bis ca. 21:30 Uhr
bei mir in der Praxis
3 Termine für 30€
Anmeldung ab sofort,
max. 8 Teilnehmer
Bitte Decke und Meditationsunterlage, Sitzkissen, Hocker o.ä. mitbringen.

11. Juli 2010

... die Karawane der Freude!


Das letzte Jahr hing unter einer schweren, erschöpfenden Glocke aus Schwere, Desillusion, Trägheit. In den letzten Wochen dagegen brechen bei vielen Menschen alte Muster auf, kommen Themen ins Bewusstsein, die lange verdrängt wurden. Dies geschieht nicht immer freiwillig, oft auch soz." von aussen erzwungen". Wie auch immer, sie drängen in die bewusst-Werdung, in die Achtsamkeit, ins Handeln.

Die Heftigkeit, mit der das geschieht, verschreckt viele Menschen, bedrängt sie, macht Angst. Aus Angst, sich diesen Dingen zu stellen, ist man gerne versucht, diese Themen weit weg zu schieben, schnell zu vergessen. Doch dann kommen sie wieder - auf der körperlichen Ebene, als Symptom (=Wegweiser!). Und so leiden viele gerade jetzt an einem massiven Aufbrechen alter Symptomatiken, machen sich Depressionen breit - aus Angst.

Es ist Zeit, sich aufzumachen, JETZT:


  • ganz bewusst, diese Muster zu durchbrechen,

  • ganz bewusst die Perspektive wechseln,

  • anders mit den Ängsten umzugehen,

  • ihnen ins Auge zu blicken, statt sie in die Tiefen des Unbewussten zu verdrängen

  • sich von der Angst leiten lassen zum Verständnis!


Dann lernen wir, uns selbst und unser Leben anzunehmen, in Liebe, Dankbarkeit, Freude! Lasst uns mitziehen, auf der inneren Reise der Karawane der Freude, die fröhlich lärmend hier an uns vorüberzieht, uns mitzieht, uns begleitet!

Karl Gamper schreibt:
…die Karawane der Freude.
Reise in die Thermik der Liebe.
Bitte lesen - dich mitnehmen lassen - dich beteiligen - du bist eingeladen.

(bitte lies zuerst das PDF)

Als Mann bewegt mich oft die Frage: Was könnte ich tun?

Gleichzeitig weiß ich, wie sehr uns das auch oft in die Irre führt. Geht es doch um eine Veränderung in unserem Sein. Um eine Drehung in unserem Bewusstsein.
Diese Reise macht jede Frau und jeder Mann für sich.
Gleichzeitig brennt mein Herz, weil ich sehe, wie wenig wir - auch ich natürlich - geübt darin sind, auf den Wellen des Chaos zu reiten. Trotz Sturm und Gegenwind versöhnt und in der Frequenz der Dankbarkeit zu bleiben. Das gilt auch für mich. Das ist auch meine Erfahrung, wenngleich ich mich täglich darin übe und trainiere. Und ein sehr spezielles Programm für mich entwickelt habe.

Hier ein paar Punkte, die uns erinnern und unterstützen können:

  1. Alle lebendigen Systeme sind offene Systeme. Das System der Pflanzen ist nicht getrennt von dem der Tiere.

  2. Wenn ein System bricht, entsteht immer Chaos. Immer! Wenn Eis bricht und zu Wasser wird - wenn Wasser sich zu Dampf wandelt; wenn die Raupe zum Schmetterling mutiert… Das System wird chaotisch, das Pendel wild, die Strukturen dissipativ und instabil und unberechenbar.

  3. Vollkommene Unberechenbarkeit tritt ein, wenn mehrere Systeme gleichzeitig instabil werden - wie das Wetter - die Veränderung des SonnenPlasmas - das Magnetfeld - das ökonomische System - gepaart von Katastrophen wie dem Öl im Golf von Mexico und und und…
    Manche Experten sprechen dann von einem “chaotischen Knoten”. In einem solchen “verknotet” sich gewissermaßen Instabilität und jegliche Vorhersage wird absurd. Alles ist und wird möglich.
    Jede Vorhersagen über den Zeitpunkt und/oder den Ort der Entladung sind vollkommen ausgeschlossen.

  4. Das macht uns natürlich Angst. Angst wiederum ist das, was uns am wenigsten hilft. Angst lähmt weite Teile unseres Gehirns. Wir verlieren die Fähigkeit, andere fühlend wahrzunehmen (Stichwort: Spiegelneuronen) und sehr viel andere mehr, was hier nicht weiter erwähnt werden muss. Angst schneidet uns von unserem mitfühlendem Herzen ab und wir verfangen uns leicht in Egozentrik.
    Wir handeln irrational - und gegen alle Vernunft.

  5. Daher ist es so wichtig zu verinnerlichen, wie sehr wir als intelligenter Schwarm einander unterstützen können. Ermuntern können. Aus Emotionen uns gegenseitig heraushelfen können. Erinnern können.
    Jede Frau und jeder Mann kann für sich eine Art Training machen - sich im Hyperraum treffen. Mit Gefährten.

  6. Niemand ist allein. Trennung ist die grundlegene Illusion. Eine pragmatische Spiritualität, zu der ich mich bekenne, begreift: Unser Wesen - unsere Seele - drückt sich aus in unseren Handlungen.

  7. Die Karawane der Freude erinnert uns auf unserer Reise daran, im Bewusstsein oben zu bleiben. Und sich anzudocken an esstentielle Qualitäten wie DANKE, LIEBE, FREUDE, STILLE, FRIEDE.
    Diese wirken wie Tore, wie Fixsterne, wie Leuchten am Himmel unseres Bewusstseins.


“…und was wir alleine nicht schaffen das schaffen wir dann zusammen.”

29. Juni 2010

Letzter Termin fürs Freitag-QiGong



Liebe Teilnehmerinnen des Freitags-QiGongs,

wir hängen den letzten Kurstermin
am Ende der Sommerferien dran:
Am 27. August
findet Termin 12 wie abgesprochen statt.

Herzliche Grüsse,
Silja

Kursankündigung QiGong ab September 2010



Ab dem 30. August beginnen wieder die QiGong-Kurse. Die Auswahl der Übungen erfolgt der Jahreszeit gemäss, um den Fluss des Qi in uns zu harmonisieren.

Es gilt das Motto:
"Die Übung ist einfach, nur das Üben fällt (meist) schwer."
Wir konzentrieren uns auf einfache Übungen, die sich leicht merken lassen und daher geeignet sind, um sie selbst zu Hause so oft wie möglich zu üben. Daher sind die beiden Termine jeweils sowohl für Anfänger und Fortgeschrittene geeignet.

Jeweils 5 Termine finden vor den Herbstferien statt, dann ist Pause. Ab Freitag, 05. November geht es wieder weiter!

Mittwochs
19:30-20:30 Uhr
in der Physiotherapie-Praxis Mechelinck
10 Termine für 80€
Anmeldung unter 02161 / 64 13 46

Freitags
8:30-9:30 Uhr
in der Physiotherapie-Praxis Mechelinck
10 Termine für 80€
Anmeldung unter 02161 / 64 13 46

"Zurückkehren zum Ursprung"

ist eine daoistische Übungsfolge aus den Wudang-Bergen, wie sie von Yürgen Oster unterrichtet wird. Die Form ist sehr meditativ, setzt tiefgreifende innere Prozesse und Reinigung in Gang. In ihrer Schlichtheit und Ruhe wird diese Form sehr konzentriert und körperlich anstrengend, obwohl äusserlich wenig Bewegung gefordert ist.

Montags 18:30-19:30 Uhr
(Fortgeschrittene Kleingruppe)
in meiner Praxis
10 Termine für 140€

18. Juni 2010

Spazierengehen ist die beste Prophylaxe



Nicht unbedingt Sport, sondern bereits regelmässiges Spazierengehen ist die wirkungsvollste Vorbeugung z.B. vor Schlaganfall. Zu diesem Ergebnis kam gerade eine amerikanische Studie. Es zeigte sich, dass die Frauen, die dies täglich machten, mit bis zu 30% die geringste Wahrscheinlichkeit zum Schlaganfall zeigten. Ob Nordic walkend oder einfach flott spazierengehend zeigte keinen Unterschied. Somit bestätigt sich der Tipp, den meine Patienten bereits lange kennen:

2x täglich 15 Minuten flott spazierengehen
- das ist der beste Gesundheitssport!

Der ganze Körper wird dabei angeregt, besser durchblutet und gekräftigt, ohne in eine Überbelastung zu kommen. Das Atmen bei Wind und Wetter an der frischen Luft versorgt den Körper mit reichlich Sauerstoff und Licht, was für den Stoffwechsel und für den Hormonhaushalt wichtig ist. Licht stimuliert die Ausschüttung von Hormonen, die wach machen, die Stimmung heben und Osteoporose vorbeugen.

Aufwand und Kosten sind minimal. Und für ein Viertelstündchen morgens und abends kann man an besten den "inneren Schweinehund anleinen und direkt mit Gassi führen"!

14. Juni 2010

Zitronengras-Spiesse für den Grill



Es muss nicht immer Fleisch auf dem Grill sein. Noch ist Spargelzeit, und auch der leckere Grünspargel ist auf dem Markt zu bekommen. Zusammen mit frischem Zitronengras und Garnelen können Sie eine attraktive Leckerei zaubern:

Aus 1 Esslöffel gutem Kokosöl, 1/2 Teelöffel roter Thai-Curry-Paste und dem Saft einer Zitrone eine Marinade rühren. (Sollte die sommerliche Tagestemperatur noch nicht gereicht haben, um das Kokosöl flüssig werden zu lassen, es vorsichtig etwas anwärmen)

Wer geschickte Hände hat, nutzt die Stengel des Zitronengrases als Spiess. Ansonsten nehmen Sie einfach Schaschlikspiesse und wechseln Spargelstücke, Garnelen und Zitronengrasabschnitte ab. Die Spiesse anschliessend gut mit der Marinade einpinseln und 2-3 Stunden marinieren. Mariniertes Grillgut am besten in einer Grillschale über die Glut geben.

Guten Appetit!

31. Mai 2010

Es ist Sommer!




Basierend auf Heiner Frühaufs
englischer Übersetzung
des Klassikers von Gao Lian, Zunsheng bajian,
"Eight Pieces
On Observing
the Fundamental Principles of Life")


(Photo von Arkadius Neumann, Pixelio)





Die drei Sommermonate werden durch die Energie des Feuers belebt, und stehen in Zusammenhang mit Wachstum, Blüte und Reifen. Das Herz-Qi ist erfüllt von Feuerenergie. Wenn die Sommerhitze ihren Höhepunkt erreicht, neigt das Verdauungssystem leicht zu Erkältung, die sich in Form von Durchfällen äussert (Anm.: Reise-Diarrhoe, sog. "Montezumas Rache"!). Während dieser Zeit ist es sogar besonders ungünstig, einen solchen Kälte-Durchfall zu bekommen, weil der Körper damit wertvolles Yin-Qi verliert (das Yin-Qi ist aber gerade zur Kühlung des Organismus wichtig). Kommt es zu einem solchen Durchfall, sollte keinesfalls mit ausleitenden Massnahmen therapiert werden. Stattdessen kommen besser schweisstreibende Kräuter zum Einsatz. Noch besser ist natürlich diese Erkrankung und andere damit zusammenhängende Symptome ganz zu vermeiden, in dem gerade während der Sommerhitze wärmende Speisen gegessen werden.
Hier weiterlesen...

Der Kopf ist der Treffpunkt aller Yang-Leitbahnen, und deshalb sollte er vor allem vor Windeinfluss gut geschützt werden. Gerade auch im Schlafzimmer sollten Sie Zugluft über dem Bett, v.a. am Kopfende vermeiden, um gesund zu bleiben. Während der Sommermonate ist es förderlich, täglich 100-200 Male die Kopfhaut zu bürsten. Hierbei sollten sie eine gute Bürste verwenden, um die Kopfhaut nicht zu verletzen, ausserdem sollten Sie dies an einem windstillen Platz machen. Diese einfache Technik vertreibt Wind aus den Leitbahnen(*) und klärt die Augen. (* Anm.: Schulmedizinisch nennen wir das dann z.B. Heuschnupfen.)

10. Mai 2010

Qi Gong Termine



Liebe Kursteilnehmer,

Freitag, 14. Mai
und
Freitag, 21. Mai
ist KEIN Qi Gong!

Geniesst das lange Wochenende
und übt zuhause, am besten im Garten
oder einem schönen Platz in der Natur!
(Die Termine hängen wir selbstverständlich hinten dran.)

Den Freitag nach dem Fronleichnam, 04. Juni,
können wir dagegen gerne zusammen üben!

Dann wieder die versprochene Erinnerung,
Yürgen Oster ist am 12./13. Juni
wieder auf der Museumsinsel Hombroich.
In diesem Jahr ist er nur im Juni und im November da.
Ich lege es Euch ans Herz,
es sind anstrengende Übungstage,
intensiv, bewegend, eingebettet in wundervoller Umgebung
- es lohnt sich!
Weitere Infos und Anmeldung hier

7. Mai 2010

Berufstand der Hebammen existentiell gefährdet


Die Situation der Beleg-, Geburtshaus-, und Hausgeburtshebammen:

Seit 2008 wurden die Versicherungsprämien bereits um 80% auf 2.400,- EUR jährlich angehoben. Zum 01.07.2010 steht eine weitere massive Prämienerhöhung bis zu 4.600,- EUR an. Dem gegenüber steht das zu versteuernde Durchschnittseinkommen der geburtshilflich, in Vollzeit tätigen Hebamme bei ca. 1.180,- EUR monatlich, was einem Stundenlohn von 7,50 EUR entspricht. All diese Hebammen leisten 7 Tage pro Woche eine 24h Rufbereitschaft, für die es in der Gebührenordnung noch nicht mal eine Abrechnungsziffer gibt!!! Diese Kosten werden von den betreuten Frauen selbst getragen (umgerechnet 8,50 EUR/Tag).

Seit einigen Jahren ist in der Geburtshilfe ein anhaltender Trend zur Zentralisierung zu beobachten. Unter dem Aspekt der Wirtschaftlichkeit werden kleinere Abteilungen geschlossen, zusammen gelegt, privatisiert oder ins Belegsystem umgestellt, um Personalkosten einzusparen. Jetzt werden sogar weitere kleine Belegabteilungen zusätzlich wegen der zu hohen Versicherungskosten der Hebammen und Ärzte schließen.

Besonders die Schwangeren auf dem Land leiden darunter, denn sie müssen weite Wege fahren, und bringen ggf. ihre Kinder im Auto auf die Welt, da es keine Hausgeburtshebammen mehr geben wird, die ihnen bei der Geburt in den eigenen vier Wänden zur Seite stehen könnten.

Die außerklinische Geburt stellt gerade heute, bei eklatanter Personalunterbesetzung in den Kreißsälen, dem Trend zu großen anonymen Perinatalzentren mit eingriffsreicher Massenabfertigung, einer Kaiserschnittrate über 30%, Tendenz steigend, eine wahrhaft sichere Alternative dar, belegt auch eine umfassende Studie aus dem Jahr 2009, veröffentlicht im deutschen Ärzteblatt:
zur Studie

Die obige Studie zeigt eindrücklich, dass Technik niemals menschliche Zuwendung ersetzen kann. Hebammengeleitete Geburtshilfe ist sicher, interventionsärmer und kostengünstiger!!!

Wir wollen Frauen in dem verwundbarsten und wunderbarsten Augenblick ihres Lebens kompetent, liebevoll und geduldig begleiten. Die professionelle Unterstützung durch Hebammenarbeit bewirkt nennenswerte Unterschiede, in dem sie Frauen mehr Sicherheit und Selbstvertrauen in ihre eigene Kraft vermittelt und vielen kleinen Erdenbürgern so einen gesunden, komplikationsarmen Start ins neue Leben ermöglicht.

hier weiterlesen...

Seit 5. Mai läuft die Zeichnungsphase der E-Petition des DHV an den Deutschen Bundestag. Sie wird online hier unterzeichnet.

Eine Anleitung zum Zeichnen der E-Petition finden Sie hier.

4. Mai 2010

Der Fluss des Lebens



Wie ein langer Fluß ist das Leben nur wunderbar,
wenn es kurvenreich ist.


(Chen Ziang 661-702)

Ein wunderbarer, bildlicher Satz
zum Nachdenken, Sinnieren, darüber meditieren...


Dazu einige Passagen aus einem Artikel, den ich vor einigen Jahren schrieb:


Unser Ziel soll sein, das Leben zu fördern, die Bewegung im Fluß zu halten, sie wieder in den Strom des Lebens zu leiten. Als lebendiger Mensch können wir so den Weg in die Fülle des Lebens zurück finden. Dann wird der Akupunkteur selbst zur Nadel, das Gespräch mit dem Patienten schon zur Therapie. Jeder Augenblick im Leben, ob öffentlich oder privat, erfordert von uns, unser Wesen anzuerkennen.

Wer bin ich? Wer bist Du, mein Patient? Wir alle sind einzigartig, gottgeschaffen, perfekt auf unsere ganz persönliche Art, mit all unseren Stärken und Schwächen. Und genau so wird uns das Leben geschenkt, hier, jetzt, in genau diesem Moment. Leben heißt Atmen. Wenn wir uns selbst erkennen, dann sehen wir in jedem Austausch einen uns stärkenden Nahrungsquell. Wir sind geliebt, denn uns wird das Leben mit jedem Atemzug aufs Neue geschenkt. Denn Leben ist auch ein Synonym für Liebe. Wir bekommen solange Leben, Liebe geschenkt, bis der Ruf kommt, zu gehen. Dann atmen wir aus, aus, aus… Leben heißt auch sterben. Leben und Tod, beides bedeutet Einheit als untrennbare Teile des Ganzen. Aus der Einheit erst entstehen die Zwei, gegensätzlich und doch zusammengehörend, nicht trennbar. Das Leben bedingt den Tod, der Tod gebiert das Leben. Wir sind allein und doch nicht allein und verloren im Leben, in der Liebe, im Tod.

Wir sind zu jeder Zeit ein Teil des Ganzen, in uns fließt die Energie der Natur mit ihrem unendlichen Werden und Sterben, Ruhen, als Keimling, Wachsen, Aufblühen und wieder Vergehen. Das Leben lebt uns, nicht wir das Leben. Und zwar genau jetzt, denn keiner weiß, ob es ein Nachher, ein Morgen geben wird. Die Lebensumstände können wir oft genug nicht verändern, aber wir können wieder entdecken, die Sinne zu öffnen, um das großartige Potential des Lebens wahrzunehmen. Dann entdecken wir, dass wir in jedem Moment des Lebendigseins auch immer mindestens zwei Möglichkeiten haben, für die wir uns entscheiden können.

Wir alle sind ganz, wir alle sind bereits heil. Wir werden vollkommen geboren, wie auch die Natur vollkommen ist. Wir sind jederzeit bereits zu Hause. Aber es passiert, dass wir vergessen, in einem bestimmten Bereich zu leben, dass wir uns abgeschnitten fühlen von einem Lebensthema. Dann zeigt uns der energetisch dichteste Teil der Seele, der Körper, diesen Bereich mit einem „Huhu, hier, hier vergißt Du zu leben!“. Ein Symptom ist diese Erinnerung, dass wir verlernt haben, eine Wandlungsphase auszuleben. Wo gerät der Tanz des Wandels der Fünf ins Stocken? Kann sich derjenige noch freuen, lachen? Wie steht es um seine Achtsamkeit sich und anderen gegenüber, wie ist seine Ernährung? Was bedeutet ihm Respekt, was läßt ihn Erstaunen, was inspiriert ihn? Wie geht er mit Ruhe und Stille um, mit der Unendlichkeit, dem Ungreifbaren? Wo sind die Visionen, wie steigt seine Kreativität auf?

Dennoch bleiben wir perfekt, wie wir sind, es fehlt nichts. Das Fehlen eines der Fünf wäre der Tod, denn Leben bedeutet immerwährende Wandlung. Wir können nun gegen das „Huhu“ ankämpfen. Aber wir haben immer die Wahl. Wir können uns ebenso gut auf die Suche machen nach dem Geschenk des Lebens! Wir können lernen zu lieben, was wir bereits haben. Wir können beginnen, das Leben anzunehmen, welches uns, in welcher Form auch immer, noch möglich ist. Das, was verschüttet ist, können wir als Anfänger wieder erlernen, wieder lernen in unser Leben zu integrieren. Das Symptom, das „Huhu“, ist dabei unser Lehrer, der uns lehrt, uns selbst wieder wahrzunehmen, als Teil des ganzen Lebens. Er hilft uns zu erwachen, uns bewußt zu werden, wie wunderbar das Leben ist, das uns geschenkt wird. Es ist nichts falsch, wie es ist. Es ist einfach nur das Leben, das uns lebt.

Wir haben aber auch die Wahl, in unserer engen Wirklichkeit gefangen zu bleiben, in all unserem Leid, das aus nicht erfüllten Erwartungen resultiert. Wir können aber auch wieder lernen zum Beobachter zu werden, uns vom Tanz des Lebens mitreißen lassen. Dazu brauchen wir nur Schritt für Schritt lernen, wieder offen zu sein für all die Möglichkeiten, die das Leben sonst bietet. Statt Erwartender zu bleiben, können wir Beobachter werden; die Dinge, die das Leben bringt, annehmen, einzuschließen, ihnen und uns Raum geben, um zu wachsen und zu wandeln.

24. März 2010

Anbaustop


Der neue Gentechnik-Kommissar der Europäischen Union, John Dalli, macht Ernst: Zum ersten Mal seit 1998 hat er jetzt eine Gentechnikpflanze für den Anbau in Europa zugelassen. Der Gentechnik-Kartoffel „Amflora“ von BASF sollen bald weitere Zulassungen für Gentechnik-Mais folgen. Die Bundesregierung steht hinter dieser neuen Linie der EU-Kommission. Für den Anbau 2010 ist es zwar zu spät. Aber wenn wir uns jetzt nicht wehren, werden BASF, Monsanto und Syngenta auch gegen den Willen der Bevölkerung im nächsten Frühjahr Europa mit ihren Gentechnikprodukten überschwemmen.

Vor einem Jahr hatten wir mit der gemeinsamen Aktion „Stop the Crop“ einigen Erfolg: Kurz vor dem Anbau erließ Verbraucher- und Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner ein Verbot für den Anbau des Gentechnik-Mais „Mon 810“. Die Europäische Kommission wurde von einer Zweidrittel-Mehrheit der Regierungen überstimmt und konnte die Aufhebung entsprechender Verbote in Österreich und Ungarn nicht durchsetzen. Daraufhin stellte sie auch ihre Bemühungen ein, die nationalen Gentechnikverbote auszuhebeln und den Anbau weiterer Gentechnik-Sorten (bt 11 und 1507 von Syngenta) zuzulassen.

Jetzt nimmt der damalige und heutige Präsident der EU-Kommission José Barroso einen neuen Anlauf. Zu diesem Zweck hat er die Zuständigkeit für alle Gentechnikfragen bei einem neuen Kommissar gebündelt. Dem Umweltkommissar wurde seine bisherige Zuständigkeit entzogen. John Dalli aus Malta, der als ausgewiesener Freund der Industrie gilt, hat als erste Amtshandlung trotz erheblicher Bedenken einer Mehrheit der EU-Regierungen, eine Gentechnik-Kartoffel von BASF zum Anbau zugelassen. Sie soll zwar nur für Industriezwecke genutzt werden. Dennoch darf sie auch in Lebensmitteln auftauchen. Dabei enthält sie ein Antibiotika-Resistenz-Gen, das schon längst verboten sein sollte und gegen das die Europäische Arzneimittelbehörde erhebliche Bedenken erhoben hat.

Die neue Bundesregierung hat diese „Amflora“-Kartoffel sogar namentlich in ihrem Koalitionsvertrag erwähnt und vereinbart, ihren Anbau zu unterstützen. Dabei gibt es längst Kartoffeln, die die gleichen Eigenschaften haben und ohne Gentechnik und Antibiotika-Resistenz auskommen.

Als nächstes will die EU-Kommission für den in Deutschland und fünf weiteren EU-Staaten verbotenen Gentechnik-Mais „Mon 810“ von Monsanto eine Neuzulassung erteilen, die die alten Verbote außer Kraft setzt. Zudem sollen zwei weitere Gentechnik-Mais-Sorten für den Anbau neu zugelassen werden. Auch das will die Bundesregierung laut Koalitionsvertrag unterstützen.

Ende 2008 hat der Rat der europäischen Umweltminister einstimmig an dem gegenwärtigen Zulassungsverfahren massive Kritik geübt und die EU-Kommission aufgefordert, die Sicherheitsüberprüfung zu überarbeiten und zu verbessern und zudem die sozialen und wirtschaftlichen Auswirkungen der Einführung von Gentechniksorten in der Landwirtschaft bei ihren Entscheidungen zu berücksichtigen. Darauf hat die Kommission bisher nicht reagiert. Wir meinen: Solange diese Mängel nicht abgestellt sind, darf die Kommission keine neuen Zulassungen erteilen.

Schreiben Sie jetzt an Frau Aigner und Herrn Röttgen. Unterstützen Sie die Petition an die Europäische Kommission. Fordern Sie ein Moratorium für die Zulassung gentechnisch veränderter Pflanzen.

Wir sagen: Europa braucht keine Gentechnik auf dem Acker und auf dem Teller! Helfen Sie mit, dass auch die neue EU-Kommission und die neue Bundesregierung dies verstehen.

Save Our Seeds
c/oZukunftsstiftung Landwirtschaft
Büro Berlin
Marienstr. 19
D-10117 Berlin
Germany
Fon: +49-30-275 903 09
Fax: +49-30-275 903 12
Mail : info@saveourseeds.org
www.zs-l.de
www.saveourseeds.org

26. Februar 2010

MRT/Ultraschall sinnvoller als Mammographie


Die Erkennungsquote zeigt den Sinn oder Unsinn des Mammographie-Screenings. Regelmässige Untersuchung ist sinnvoll, aber nicht mittels Röntgen, sondern mit Ultraschall. Mit der Mammographie wird eine veraltete Technik auf Kosten der Frauen durch die Krankenkassen finanziell amortisiert. Die Ultraschall-Untersuchung wird dagegen von den Kassen nicht erstattet.

Quelle: Uni Bonn, 25.02.2010
Brustkrebs: MRT schlägt Mammographie

Müssen die Früherkennungs-Leitlinien für Brustkrebs überdacht werden? Eine Studie legt den Schluss für Frauen mit erhöhtem Risiko nahe. Demnach übertrifft die MRT sowohl Mammographie als auch Ultraschall, was die Zahl korrekt erkannter Tumoren anbelangt.

Die Studie mit knapp 700 Teilnehmerinnen stellt zudem die Kombination dieser diagnostischen Verfahren in Frage: Es scheint demnach auszureichen, Risiko-Patientinnen einmal jährlich mittels MRT zu untersuchen. Die Forscher konnten keinen signifikanten Mehrwert einer zusätzlichen Mammographie- oder Ultraschall-Untersuchung nachweisen. Die Resultate erscheinen nun im Journal of Clinical Oncology.
[...]
Die MRT hatte bei weitem die höchste Trefferquote: 25 der gefundenen Tumoren waren in der MRT sichtbar - das ist ein Anteil von 93 Prozent. Der Ultraschall kam nur auf 37 Prozent, die Mammographie gar lediglich auf 33 Prozent. Diese Ergebnisse belegen erneut eindrucksvoll, dass bei Frauen mit erhöhtem Brustkrebs-Risiko eine wirkliche Früherkennung allein mit der MRT möglich ist. Allerdings empfehlen die bis heute geltenden Früherkennungs-Leitlinien, dass die MRT ausschließlich zusätzlich zu Mammographie und Sonographie eingesetzt wird. Speziell die Mammographie galt bislang als unverzichtbar.

[...] Hier weiterlesen!

17. Februar 2010

Besser gekocht als Rohkost


Während unsere Arbeit am Ernährungsbuch für Fachleute und Laien fleissig voran geht, erschien folgender Artikel in einem Fachmagazin. Auch hier bestätigt sich wieder die pragmatische Regel der chinesischen Medizin: statt Rohkost, besser kurz erhitzen!

Würmer im Sushi
Heringswurm frisst Magen an

Es sind nicht immer Salmonellen, wenn nach dem Verzehr von Ungekochtem der Bauch schmerzt. Ein 43-jähriger Schweizer war mit starken Schmerzen und druckempfindlichem Oberbauch in ein Luzerner Krankenhaus eingeliefert worden. Die Anamnese ergab, dass der Patient wenige Stunden zuvor Sushi (roher Fisch) konsumiert hatte. Die Ärzte nahmen eine Magenspiegelung bei ihm vor und entdeckten dabei einen 3 cm langen Wurm, der sich im Mageneingang kringelnd, in die gastrale Schleimhaut bohrte. Die entzündliche Gegenreaktion des Immunsystems bescherte dem Fehlwirt dann die epigastrischen Schmerzen.

Therapie:
Entfernung des Heringswurmes (Anisakis)
Prophylaxe:
Kochen (über 70°C) oder 72 Stunden unter 20°C einfrieren

Quelle: Patrick Aepli, Schweiz Med Forum 2009; 40: 719

12. Februar 2010

Kurse ab Ostern


Nach Ostern beginnen wieder alle Kurse
ab dem 12. April:

Montags
20-21:30h Meditationsgruppe
in meiner Praxis
3 Termine für 30€
Anmeldung bei mir, max. 6 Teilnehmer

Die Entspannungstrainerin Petra Hecker
wird an diesen drei Abenden
eine dynamische Meditation anleiten.

Mittwochs
19:30-20:30h QiGong
in der Physiotherapie-Praxis Mechelinck
12 Termine für 96€
Anmeldung unter 02161 / 64 13 46

Freitags
8:30-9:30 QiGong
in der Physiotherapie-Praxis Mechelinck
12 Termine für 96€
Anmeldung unter 02161 / 64 13 46

9. Februar 2010

QiGong in Hombroich


Seit mehreren Jahren finden hier, in wunderschöner Umgebung, regelmässig Seminare statt, für Anfänger und Geübte unter der Anleitung von Yürgen Oster. Yürgen Oster lehrt seit über 30 Jahren TaiJi und QiGong in Deutschland. Ich freue mich, daß dieser wunderbare Lehrer immer wieder hier auf der Museumsinsel Hombroich unterrichtet.
Die Übungen stammen aus der Tradition der Wudang-Klöster im Herzen Chinas. Sie sind einfach zu erlernen und leicht nachzuvollziehen. Bei einigermassen schönem Wetter wird unter alten Bäumen geübt. Bei Regen steht ein Ausstellungsgebäude zur Verfügung.

13./14. Februar 2010
"Die 18 Wege vom Berg Wudang"
Sa. Teil 1 Übungen 1 - 10; So. Teil 2
jeweils 10:00 - 17:00 Uhr
1 1/2 std. Mittagspause
Gebühr je Tag 60 € incl.Mittagsbuffet

Über Ostern:
2. - 5- April 2010
"Achtfacher Brokat und Zurückkehren zum Ursprung"

Anmeldung: mail@oster-dao.de oder 06131 6226910

31. Januar 2010

Kürzung des Honorars durch Versicherer


Da die im Gebührenverzeichnis (GebüH) von 1985 für Heilpraktiker ermittelten Honorarsätze nicht mehr den realen und auch angemessenen Gebührenforderungen entsprechen, ist eine Begrenzung der Honorarhöhe unter Bezug auf die GebüH i.d.R. rechtswidrig. Das hat das Bundesverwaltungsgericht am 12.November 2009 in einem Fall entschieden, in welchem einem Beihilfeberechtigten das Honorar seines Heilpraktikers auf den GebüH-Satz gekürzt worden war.

Die BRD wurde in einer neuen Entscheidung verpflichtet, über angemessene Honorarsätze für Heilpraktikerleistungen in der Beihilfe neu zu entscheiden, ohne sich auf den Mindestsatz der GebüH zu beziehen. Berufsstandvertreter der Heilpraktiker hoffen, daß in der Folge auch die GebüH-Bezüge der Privatkrankenversicherer fallen werden, die die Honorarerstattungen auf das unrealistische Niveau von 1985 beziehen.

29. Januar 2010

Yin und Yang


Ein Universitätsprofessor forderte seine Studenten mit folgender Frage heraus:
“Gott schuf alles, was existiert?”

Ein Student antwortete mutig: “Ja, er schuf alles!”

“Gott hat alles erschaffen?”, fragte von neuem der Professor.

“Ja, Herr Professor”, antwortete der Jugendliche.

Der Professor fuhr fort: “Wenn Gott alles erschaffen hat, dann schuf er auch das Böse, denn das Böse existiert, und gemäß der Annahme, daß unsere Werke uns selbst widerspiegeln, ist Gott böse.”

Der Student blieb stumm nach dieser Antwort, und der Professor, triumphierend, rühmte sich, einmal mehr bewiesen zu haben, daß der Glaube ein Mythos ist.

Ein anderer Student hob seine Hand und sagte: “Kann ich eine Frage stellen, Herr Professor?”

“Natürlich”, antwortete der Professor.

Der junge Mann erhob sich und fragte: “Professor, existiert die Kälte?”

“Was soll das für eine Frage sein? Natürlich existiert sie. Ist Ihnen etwa noch nie kalt gewesen?”

Der Student antwortete: “In der Tat, Herr Professor, die Kälte existiert nicht. Nach den Gesetzen der Physik ist das, was wir als kalt empfinden, in Wirklichkeit Fehlen von Wärme. Jeder Körper oder Gegenstand kann untersucht werden, wenn er Energie hat oder abgibt. Wärme ist was besagtem Körper Energie verleiht. Der absolute Nullpunkt ist die totale Abwesenheit von Wärme. Alle Körper werden träge, reaktionsunfähig, aber die Kälte gibt es nicht. Wir haben diesen Ausdruck erfunden, um zu beschreiben, wie wir uns ohne Wärme fühlen. Und existiert die Dunkelheit?”, fragte der Student weiter.

Der Professor antwortete: “Natürlich!”

Der Student sagte darauf: “Sie irren sich wieder, Herr Professor. Die Dunkelheit existiert ebenso wenig. Sie ist in Wirklichkeit Mangel an Licht. Das Licht läßt sich untersuchen, die Dunkelheit nicht. Wir kennen das Prisma von Michols, um weißes Licht in die verschiedenen Farben zu zerlegen, aus denen es zusammengesetzt ist, mit der jeweils verschiedenen Wellenlänge. Ein einfacher Lichtstrahl bricht die Dunkelheit und erhellt die Oberfläche, auf der sein Schein endet. Wie kann man angeben, wie dunkel ein bestimmter Raum ist? Aufgrund der Lichtmenge, die in diesem Raum präsent ist. Nicht wahr?? Dunkelheit ist ein Begriff, den der Mensch entwickelt hat, um zu beschreiben, was vor sich geht, wenn kein Licht vorhanden ist.”

Schlußendlich fragte der Jugendliche den Professor: “Herr Lehrer, existiert das Böse??”

Der Professor antwortete: “Natürlich existiert es, wie ich anfangs erwähnt habe, wir sehen Gewalt und Verbrechen auf der ganzen Welt. Diese Dinge sind böse.”

Worauf der Student antwortete: “Das Böse existiert nicht, Herr Professor. Oder wenigstens nicht aus sich selbst. Das Böse ist schlicht die Abwesenheit Gottes, ist - genau wie die vorigen Beispiele - ein Begriff, den der Mensch erfunden hat, um diese Abwesenheit Gottes zu beschreiben. Gott hat nicht das Böse geschaffen. Es verhält sich damit nicht wie mit dem Glauben oder der Liebe, die existieren wie die Wärme oder das Licht. Das Böse ist das Ergebnis dessen, daß der Mensch Gott nicht in seinem Herzen gegenwärtig hat. So wie er es kalt empfindet, wenn Wärme fehlt oder dunkel, wenn kein Licht da ist.”

13. Januar 2010

Die Saat schläft in der Erde



Passend zur Jahreszeit des Winters, in der die Saat im Schoss der Erde ruht und vom kommenden Frühling träumt, ein paar Zeilen von Thich Nhat Hanh:

"Dein Denken und Empfinden, Geist und Gemüt - im Englischen Mind genannt - ist wie ein Stück Land, auf dem das unterschiedlichste Saatgut angepflanzt ist. Es finden sich hier die Saatkörner des Friedens, der Achtsamkeit, des Verstehens und der Liebe; ebenso die Samenkörner des Verlangens, die Saat von Zorn, Hass und Vergesslichkeit. Das förderliche wie auch das hinderliche Saatgut ist immer vorhanden, die Samenkörner liegen schlafend in der Erde Deines mind.

Deine Lebensqualität hängt davon ab, welche dieser Samenkörner Du begießt. Wenn Du Tomaten in Deinem Garten pflanzt, werden auch Tomaten wachsen. Genauso wird, wenn Du in Deinem Geist die Saat des Friedens begießt, der Frieden in Dir wachsen. Wenn die Saat des Glücklichseins in Dir gegossen wird, dann wirst Du glücklich werden. Gibst Du der Saat des Zornes Wasser, dann wirst Du zornig. Die Samenkörner, die Du häufig begießt, werden auch am stärksten wachsen."

(aus Geh-Meditation, Thich Nhat Hanh, Nguyen Anh-Huong
bei Goldmann Arkana)

8. Januar 2010

Alle Kurse beginnen wieder!


Ab dem 11. Januar beginnen wieder alle Kurse:

Montags
20-21:30h Meditation
in meiner Praxis
5 Termine für 50€
max. 5 Teilnehmer
(1 Platz ist noch verfügbar!)
Wir werden diesmal schlichte Meditationen
aus der buddhistischen Tradition üben.

Mittwochs
19:30-20:30h QiGong
in der Physiotherapie-Praxis Mechelinck
10 Termine für 75€
Anmeldung unter 02161 / 64 13 46
(Ausgebucht)

Freitags
8:30-9:30 QiGong
in der Physiotherapie-Praxis Mechelinck
10 Termine für 75€
Anmeldung unter 02161 / 64 13 46
(evt. noch Teilnahme mgl.)